Song der Woche – California Dreaming

Frisch aus dem Wochenende und gleich frisch ans Werk … nach einer etwas unbeständigen Veröffentlichungsphase (ich gelobe Besserung) endlich wieder ein Song der Woche für euch. Nachdem die Wahl beim letzten mal etwas rockiger ausgefallen ist möchte ich euch wieder etwas ruhigeres für eure Gitarre vorschlagen. Ein Großteil von euch dürfte den Song von The Mamas & The Papas schonmal gehört haben.

Ich freue mich hier eine wundervolles Arrangement dieses Songs vorstellen zu können. Von Michael Chapdelaine California Dreaming:



Dieser Song ist wie geschaffen für jedes Lagerfeuer. Er ist meiner Meinung nach nicht allzu anspruchsvoll und klingt trozdem super. Wer den Künstler unterstüzen will kann die dazugehörigen Noten/Tabs auf der Seite des Gitarristen erwerben.

Wie so ziemlich alles findet man nachempfundene Tabs mit den Schlagworten: Michael Chapdelaine & California Dreaming auch bei Google.


Ich wünsche viel Spass beim Üben


Andi

Das Homestudio – Mikrofone

Hui in der letzten Woche ging es drunter und drüber bei mir und dabei ist sind die geplanten Artikel leider auf der Strecke geblieben. Ich habe zum ersten mal gemerkt, dass es äußerst sinvoll ist Artikel weit im voraus zu verfassen damit das mit den regelmäßigen Veröffentlichungen klappt. Nun Bezahlt für diesen kleinen Fehltritt habe ich mit einem deutlichen Besucherrückang aber ein paar Leser sind mit ja zum Glück noch geblieben. Für all diese und natürlich jeden der jetzt wieder oder neu vorbeischaut nun der eigentlich schon für letzte Woche versprochene Artikel zum Homestudio:

Funktionalität:
Nun die meisten werden die Abnahmegeräte Names Mikrofon schon einmal in der Hand gehalten haben sie wandeln den Schall in ein elektrisches Signal um welches dann später weiterverarbeitet wird. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen zwei Arten von Mikrofonen die sich in ihrer Art der Schallannahme unterscheiden. Man trennt dabei zwischen Kondensator- oder Dynamischen Mikrofon.

Kondensatormikrofon:
Das Kondensatormikrofonen benötigt eine 48 Volt Phantomspeisung und bei ihnen wird in der Regel nochmal zwischen Groß- und Kleinmembranmikrofonen (bis zu 2,5cm Druchmesser) unterschieden. Dabei sollte man beachten das kleine Membranen sich aufgrund ihres Schwingverhaltens besser für eine saubere Obertonwiedergabe eigenen und deutlich schneller ansprechen. Die Großmembran-Kondensatormikrofone sind dagegen besser um Aufnahmen mit Raumanteilen zu machen (Dabei Mikro in 1-2 Meter Abstand zum Verstärker stellen) und geben bei einem gemäßigten Eingangspegel eine schöne Signaltiefe und strahlende Clean-Sounds.

Dynamisches Mikrofon:
Mit einem dynamischen Mikrofon hingegen lässt sich eine direkte Abnahme sehr gut bewerkstelligen da man relativ wenig Nachhall im Signal hat. Einsatz solcher Mirkofone ist daher am besten im Nahfeld d.h. 1-5cm Abstand zum Verstärker. Normalerweise wird die Tonaufnahme im Mikrofon über ein sogenannte Tauchspule gemacht aber auch hier gibt es andere Bauweisen. So findet man in jedem guten Tonstudio auch sogenannte Bändchenmikrofone die sich durch eine sehr Impulsgetreue Widergabe auszeichnen ( das liegt ma direkteren Schwingverhalten dieser Konstruktion). By the way dynamische Mikrofone beötigen keine Speisespannung und werden daher auch als passiv bezeichnet.

Richtcharakteristik:
Wenn man mit Mikros arbeitet wird man auch mal über den Begriff Richtcharakteristik stolpern. Damit ist der Raumbereich gemeint aus dem das Mikrofon den Schall am besten Aufnimmt. Hier unterscheidet man zwischen Kugel, Acht, Hyperniere, Superniere und Niere. Während ein Mikrofon mit Kugelcharakterisitik von allen Seiten her gleich aufnimmt so ist eine Niere nur von Vorne gleichmäßig auf. Zur Verdeutlichung noch folgende Grafik:

Polar_pattern_omnidirectional_thumbPolar_pattern_figure_eight_thumbPolar_pattern_cardioid_thumbPolar_pattern_supercardioid_thumbPolar_pattern_hypercardioid_thumb

Zum Schluss möchte ich noch auf zwei mir bekante Modelle etwas näher eingehen:

-Shure SM 57 ist der Allrounder unter den Mirkofonen das auf Gitarre und Bass abgestimmt ist aber auch durchaus für Gesangsabnahme geeignet ist. Dabei macht die Nierencharaktereistik es unanfällig für Übersprechen und dank seiner Dynamischen Konstruktion ist es recht unempfindlich  gegen hohen Schalldruck. Eine vergleichbare Alternative wäre das AKG D112.

-Beyerdynamic M69TG Dieses Mikro ist etwas mittenbetonter zeichnet sich daür aber durch eine enorme Robustheit aus und eignet sich hervorragend als Bühnen mic.

Viel Spass beim probieren.

Andi

Marshall 6100 LM

Hersteller:        Marshall

Typ:                     6100 LMM_Fsm

Bauart:                Röhrentopteil

Röhren:              7 Vorstufenröhren / 4 6550 Endstufen

Gewicht:             26 KG

Features:
Der Marshall 6100 LM gilt als der beste Marshall-verstärker der jemals gebaut wurde. Das liegt nicht zuletzt an der reichhaltigen Ausstattung die dieses Topteil mit sich bringt. Der Marshall ist ein echter Dreikanaler mit jeweils getrennter Klangregelung. Clean, Rythm und Lead lassen viel Spielraum für viele Arten von Musik und zeigen sich recht vielseitig. Mit seinen 100 Röhrenwatt steht jederzeit genügend Leistung zur Verfügung. Das Besondere ist die integrierte Leistungsreduzierung auf 50 oder 25 Watt. So kann der Amp auch in kleineren Locations zum Einsatz gebracht werden. Mit einem Professionellen DI out und Boxensimulation kann ohne Lautstärkeentwicklung aufgenommen werden. Ein Paralleler/ Serieller Effektloop gehört ebenso zur Ausstattung wie ein Warnsystem für defekte Endstufen das den Amp vor Beschädi-gung schützt.

Sound:
Der Clean Kanal ist Marshall untypisch sehr gut und bleibt in jeder Lebenslage differenziert. Mit dem vorhandenen Bright switch kann beispielsweise Les Paul Gitarren das muffelige genommen werden.

Im Rythm Kanal zeigt der Marshall seine britische Herkunft und bietet feinste Overdrive Verzerrung. Das besondere sind die zwei Wahlschalter, die es dem Benutzer erlauben zwischen einem Plexi, einem JMC 800, und einem 900er zu wählen wobei jedes Mal die Zerrintensität zunimmt. Erster ermöglicht warme leicht angecrunchte Sounds die sich sehr gut bei Poppigen Songs etablieren, der 800er Hat den typischen gesuchten Overdrive Sound der Generationen von Musikern geprägt hat. Die dritte Soundeinstellung bietet fast schon Hi-Gain Sounds welche nicht weit vom dritten Kanal entfernt liegen.

Der Lead Kanal ist mitunter der Brachialste, den Marshall bis dato entwickelt hat. Zwei wählbare Gainstufen und ein Contur-schalter lassen stufenlos zwischen Mesa- artigen Chevellsounds und Nu-Metal wechseln ohne den typischen Marshallsound komplett zu verlieren. Gainstufe 1 Reicht in der Regel völlig aus um alles abzudecken was das Rockerherz begehrt. Bei Gainstufe 2 werden wohl Aktive Pickups benötigt um das Klangbild zu entmatschen.

Fazit:
Nicht umsonst wird der Marshall 6100 LM als einer der besten Verstärker bezeichnet der gute Jim jemals gebaut hat. Mit seinen 3 vielseitigen Kanälen, allen voran dem super Cleankanal, ist der Amp jeder Herausforderung gewachsen. Flexibilität ist hier das große Stichwort.

Falls ihr weitere Fragen habt, stehe ich euch wie immer gerne zur Verfügung. Stefan

Die 8 besten deutschen Gitarrenseiten

Hui da hätte ich heute fast verschlafen den anstehenden Artikel freizuschalten. Das hat man davon wenn man auf Automatismen setzt. Aber nun für euch wenn auch etwas verspätet der Montagsartikel:

Trotz der großen Beliebtheit der sich das Instrument Gitarre erfreut gibt es dennoch recht wenig hochwertige deutschsprachige Resonanz im World Wide Web. Dies war auch einer der Hauptgründe für mich einen Themenblog wie Guitarguy zu starten. Während englische Seiten da deutlich stärker vertreten sind hat sich das Bloggen und Webseiten erstellen bei uns noch nicht so durchgesetzt. Aber natürlich gibt es da auch Ausnahmen und so habe ich nun die Ehre die meiner Meinung nach besten 8 deutschen Gitarren-Webseiten (Stand: 17. August 2009) vorzustellen.

www.gitarren-blog.de – Ist ein Gitarrenblog von Maximilian Schmitt der ähnlich wie ich hier von Interessantem aus der Welt der Gitarremusik berichtet (Artikelfrequenz: 1-3 pro Woche unregelmäßig)

www.guitargeorge.de – Georg ist Gitarrenlehrer am Regensburger Gitarreninstitut und zudem noch Buchautor nebenbei betreibt er diesen Gitarrenblog (Artikelfrequenz: 2-3 pro Woche unregelmäßig)

www.stringworks.ch – Michael der im Rahmen seiner Diplomarbeit diese Webseite kreiert hat schreibt hier über Künstler, Instrumente und Musik (Artikelfrequenz: 1-2 pro Woche unregelmäßig)

www.gitarrenlinks.de – Ernestos gigantische gelbe Linksammlung zum Thema Gitarre und Musik und eine der ältesten mir bekannten deutschen Gitarrenseiten

www.guitar-blog.de – Bernd schreibt hier über seine Erlebnisse mit dem Instrument Gitarre und beschäftigt sich mit Wissenswertem zu diesem Thema (Artikelfrequenz 1-2 pro Monat unregelmäßig)

www.hochweber.ch – Jürgen Hochwebers Webseite auf der er sehr viel Übungsmaterial bereitstellt und umfassend auf Anfängerfragen eingeht

www.thomann.de – Nach Anmeldung im dortigen Onlinestore hat man Zugriff auf umfangreiche Produktreviews und Onlineratgeber

www.musikerboard.de – Das Online Musikerportal mit einer sehr großen Community in der Anfänger und Fortgeschrittene ihren Platz finden

Es gibt natürlich noch die ein oder andere Seite die hier nicht gelistet ist, dass kann mehrere Gründe haben. Bei dem ein oder anderem Blog hat mich der Mangel an frischen Beiträgen (mir persönlich sind ein paar regelmäßige Artikel lieber als alles aufeinmal und dann Pause) von der Auflistung abgebracht. Manche Portale sind mir etwas zu wenig belebt und die ein oder andere Seite habe ich auch noch nicht entdeckt. Die hier aufgeführten Seiten kann ich jedoch guten Gewissens weiterempfehlen denn hier bekommt ihr wirklich nützliches Material.

Solltet ihr noch eine gute Seite kennen, dann meldet euch einfach bei mir die Mailadresse findet ihr im Imressum. Bald werde ich hier noch eine Unterseite für Links implementieren auf der ich die dann auch aktuell gehalten wird.

Andi

Gitarrenkram zum Wochende

Als Blogger ist man quasi rund um die Uhr auf der Suchen nach potentiellen Inhalten. Dabei hat man die ein oder andere Idee/Materie die an sich zwar interessant und nützlich ist aber alleine noch keinen Artikel füllt. Daher werden in Zukunft von Zeit zu Zeit ähnliche Sammelartikel (wie dieser hier) erscheinen.

Das Griffbrett mal anders!
Alle die in den letzten Tagen mal bei den Downloads vorbei geschaut haben könnten schon über die neue Leeres Griffbrett.pdf gestolpert sein. Es handelt sich dabei um ein Griffbrett mit integrierten Notenzeilen zum selbst ausfüllen. Da viele Menschen besser lernen wenn sie Inhalte schreiben und mit ihnen Arbeiten, dachte ich dies ist ein guter Weg um euch Notenschrift und Töne auf der Gitarre näherzubringen. Wer nochmal eine ausgefüllte Übersicht braucht zur Selbstkontrolle die Griffbrett.pdf findet ihr auch bei den Downloads.

Was kann ich denn alles auf der Gitarre spielen?
Eine Frage die man sich als Gitarrist öfter mal stellt. Da hat man Unmengen an Notenmaterial angesammelt und trohnt stolz auf seinen Berg aus Wissen. Aber es fehlt einfach die Übersicht bzw. die Struktur um auf diese einfach Frage antworten zu können. Meistens hat man sich die Lieder zwar einmal angesehen aber von beherrschen kann nicht die Rede sein. Als Ausweg aus dieser Problematik bietet sich eine einfach Möglichkeit die auch selbst nutze. Man nehme einfach ein Blatt Papier und stelle eine persönliche Setliste zusammen. Diese bietet ganz klar den Vorteil dass man Struktur in seinen persönlichen Notenwust und seinen Lernvorgang bringt und zusätzlich noch eine Liste hat die man vorzeigen und auf die man herabschauen kann. Wer blickt nicht gerne nach vollendeter Arbeit auf sein Werk. Ich möchte euch hier nun auch meine Setliste zum selbstausfüllen zu Verfügung stellen.

Achja für alle Wartenden die Artikelreihe zum Homestudio wird kommende Woche fortgesetzt. Ihr dürft euch über einen ausführlichen Artikel zum Thema Mikrofone freuen. Seid also gespannt. Damit schicke ich euch in ein hoffentlich entspanntes und dennoch übungsreiches Wochende.

Andi

John Mayer – Wer kennt ihn noch nicht?

Ich komme nun zu einem meiner persönlichen Lieblingsgitarristen, dessen Stil mich persönlich sehr inspiriert und den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Die meisten Leute die ich kenne können mit dem Namen John Mayer nichts anfangen, nur wenn der Songtitel “Your body is a wonderland” fällt kommt das große ahhhh. Dabei hat dieser Künstler noch sooo viel mehr in Petto als diesen einen Song. Allein seine Discographie mit 9 Alben und genausovielen Singelauskopplungen (nicht hier in Deutschland) ist eine wahre Schatzkiste.

    john mayer

  • Inside Wants Out, 1999
  • Room For Squares, 2000
  • Any Given Thursday, 2003
  • Heavier Things, 2003
  • AS/IS, 2004
  • Try! John Mayer Trio live in concert, 2005 (mit dem John Mayer Trio)
  • Continuum, 2006
  • The Village Sessions EP, 2007
  • Where The Light Is, 2008




Geschichte:
Der 1977 in Bridgeport Connecticut geborene Gitarrist, Singer und Songwriter hat einen beneidenswerten Aufstieg hinter sich. Nach einem abgebrochenen Musikstudium und einem gescheiterten Two-Man-Band-Projekt schaffte er seinen Durchbruch mit seiner ersten EP Inside Wants Out. Von da an ging es auf der Karriereleiter steil nach oben und Mayer erhielt für seine Aukustik-Pop Stücke einige Auszeichnugen. Unter anderem ein paar Grammys und den David Starlight Award.

In den daraufolgenden Jahren experimentierte Mayer mit dem ein oder anderen Gerne, dabei arbeitete er immer mehr mit Jazz und Blues Einflüssen in seiner Musik. Diesen Einfluss erkennt man heute in den meisten seiner Stücke.

Interresantes:
Als passionierter Gitarrensammler (über 200) hat Mayer bereits etliche Signature Modelle zusammen mit namhaften Firmen entwickelt. Allen voran Fender die bereits eine ganze Palette Mayer Signature Gitarren führen. Verstärkertechnisch wird der Gitarrist von Two Rock versorgt, einer Firma die Verstärker genau den Wünschen und Ansprüchen des Künstlers anpasst. Wer sich für das genaue Setting Interresiert ich habe hier eine Gearübersicht gefunden die allerdings nicht ganz up to date ist.



Life on Stage:
Life performt John wirklich beeindruckend und überrascht mit untschiedlichsten Elementen in seinen Shows, sodass jede auf ihre Art einzigartig bleibt. Dabei arbeitet er sehr eng mit dem Publikum zusammen was für eine sehr entspannte Atmosphäre. Wer sich davon ein Bild machen will einfach mal die Konzert-DVD anschauen.

Wie bei allem das mit Musik zu tun hat ist die Empfindung seiner Songs natürlich Geschmackssache. Mir persönlich gefallen die bluesig angehauchten Stücke sehr gut und die Musik ist einfach super zum entspannen. Macht euch selbst ein Bild und postet doch mal eure Meinung. Zu Schluss für die Interessierten noch einen Link zu seiner Hompage.

Andi

Song der Woche – Canon in D

Da vorletzte Woche ein etwas ruhigerer Song an der Tagesordnung war, möchte ich euch heute ein etwas mitreißenderes Stück vorstellen. Was heißt vorstellen die meisten von euch werden dieses neo-klassische metal Stück schon das ein oder andere mal gehört haben. Heute ist es vermutlich eines der bekanntesten Youtube Gitarrenstücke und wurde unzählige Male nachgeahmt.

Ladies and Gentlemen i proudly present Jerry C’s Canon Rock gespielt von Matt Rach:

Im Endeffekt ist es ein langes Solo mit einigen sehr schnellen Passagen wodurch es teilweise enorm anspruchsvoll wird. Um auch selbst beim spielen das richtige Feeling zu bekommen empfehle ich euch hier auf guitarpro files zurückzugreifen, damit ihr die Hintergrundmusik habt. Alternativ müsstet ihr euch einen passenden playalong ergoogeln … sind aber nicht so leicht zu finden.  Tabs wie immer mit Titel und Komponist.

Wem das nicht genug ist oder wer noch etwas mehr ansporn braucht, dem empfehle ich diese Version hier gespielt von Shunga Jung (Der Junge ist eine Entdeckung/Schüler von Ulli Bögershausen während einer seiner Asienreise und ein riesiges Talent):


Ich probiere mich zur Zeit selbst daran aber das Tapping ist wirklich anspruchsvoll. Zu finden ist dieses Arrangement mit dem Namen Trace Bundy und Canon in D auch bei GOOGLE.

An all diejenigen die es versuchen, hinterlasst doch mal einen Kommentar mich würde eure Erfahrungen interessieren.

Grüße Andi

Hagstrom F-20

hagstroem_F-20_2Design:

Die Hagstrom F-20 ist eine Mischung aus der allseits beliebten Gibson SG und der Fender Stratocaster, jedoch mit einem eigenständigen Charme. Dadurch hebt sich die mit zwei Cutaways sowie bei dieser Bauart untypischem Tremolo ausgestattete Schönheit in Weiß, von den beiden Referenz-Modellen ab. Die Kopfplatte ist Hagstrom-typisch geschwungen und mit einem Perlmuttbinding Verziert. Die Mechaniken sind von Hagstrom selbst und fügen sich sehr gut in das Gesamtbild ein. Das dreilagige schwarze Schlagbrett, dass die Elektronik verbirgt und den Lack des Bodys schützt, rundet den durchwegs Positiven Gesamteindruck in Sachen Design und Verarbeitungsqualität ab.

Bespielbarkeit/Sound:

Die mit 3,5 KG sehr leichte Gitarre ist aus Linden-Holz gefertigt, welches auch Bauartbedingt sehr ausgeprägte Mitten sowie milde Höhen und schlanke Bässe aufweist. Schon unverstärkt kommt dass Gibson-typische Sustain zum Vorschein. Auch die durch den Gitarrenkörper geführten Saiten tragen zum angenehmen Resonanzverhalten bei. Durch das Flache D-Halsprofil und der 22 Jumbobünde sowie der Kurzen Mensur von 628mm klingt die F-20 Prägnant, Fett und hat eine Schnelle Ansprache. Die präzise abgerichteten hohen Bundstäbchen auf dem aus Holzverbund bestehenden Griffbrett namens Resinator Wood erlauben es dem Gitarristen stärkere Saitensätze aufzuziehen als gewohnt, ohne den Spielkomfort zu beeinträchtigen. Langes und ermüdungsfreies Spielen ist daher ohne Probleme möglich. Das Tremolo Bleibt auch bei stärkerer Benutzung recht Stimmstabil und lässt sich sowohl fest als auch freischwingend arrangieren.

Verstärkt kann die Hagstrom noch weniger ihre Verwandtschaft zur SG leugnen. Der Neckpickup klingt Clean gespielt sehr Voluminös und entwickelt bei zunehmender dezenter Verzerrung, einen bluesigen Solo-Charakter. Die Zwischenposition der Humbucker, die mir persönlich am Besten gefällt, klingt klar und Glockig. Gerade mit ein wenig Hall, Delay und/oder Chorus können die Tonabnehmer ihr ganzes Potential entfalten und sind perfekt für ruhige Passagen mit Akkorden oder Zupfeinlagen geeignet. Der Bridgepickup klingt beispielsweise mit einem Clean gespielten Tweed oder Blackface, ähnlich einer Hollowbody-Gitarre der 50 und 60 Jahre was zu einem kurzen „Johnny B. Goode“ Ausflug einlädt ;-) . Die Verzerrung eines alten Marshall Stacks ist dem Pickup wie auf den Leib geschneidert und bestätigt nun vollen Endes die Ähnlichkeit des Klassikers.

Fazit:

Alles in Allem ist die Hagstrom F-20 eine interessante Alternative zu den etablierten Epiphone SG Modellen und bietet ein sehr gutes Preis- Leistungs- Verhältnis, zumal sie sehr angenehm zu spielen ist. Das eigenständige Design lässt sie zu einem echten Geheimtipp werden.

Spieltechniken auf der Gitarre

Die Gitarre ist ein sehr vielseitiges Instrument. Nicht nur, dass sie in den unterschiedlichsten Kompositionen einsetzbar wäre, sie bietet auch eine enorme Vielfalt an Spieltechniken. Ich habe im Folgenden mal eine kleine Übersicht erstellt was ihr denn alles so mit eure E- oder Akustikgitarre anstellen könnt. Natürlich erhebe ich keinen Anspruch auf  Vollständigkeit wem noch die ein oder andere Technik einfällt, schreibt doch einfach einen Kommntar und ich nehme sie dann noch auf. Achja wichtig einige dieser Techniken lassen sich nur mit Verstärker richtig umsetzen.

  • Alternate Picking - Wechselschlag mit Mittel und Zeigefinger oder Plektrum up&down zur Geschwindigkeitssteigerung.

  • Apoyando – Anschlag einer Saite dabei liegt der Finger auf der darunterliegenden Seite auf (voller und weicher Klang)


  • Barré – Ein Finger drückt mehrere oder alle Saiten des Instrumentes


  • Bending – Tonänderung durch hoch schieben oder runter ziehen einer gegriffnene angespielten Saite


  • Bottelneck – Glas oder Plastikröhrchen wird über einen Finger der Griffhand gezogen um einen sehr speziellen Sound zu erzeugen.


  • Deadnotes – Gedämpfter Einzelton


  • Double/Multiple Stops – Anspielen mehrere Saiten gleichzeitig


  • Fingerpicking/Fingerstyle – Anspielen / Zupfen der Töne mit den einzelnen Fingern (Daumen meist den Bass …)


  • Hammer On – Tonänderung  durch aufdrücken eines Fingers der linken Hand auf eine angespielte Saite


  • Let Ring – Ausklingender Akkord


  • Natural Harmonics – Ausgehende von der leeren Saite gesetzter Flagolett (leicht aufgelegter Finger)


  • Palm Mutes – Beschreibt den perkussiven Effekt der durch Abdecken der Seiten nahe am Steg hervorgerufen wird.


  • Pinch Harmonics - Ausgehend von einer gegriffenen Saite erzeugte Flagoletts durch gleichzeitiges Anspiel mit Pic und Dämpfung durch den Daumen (auch als Squealies bekannt)


  • Pull Off – Tonänderung / Erzeugung durch herabziehen eines Fingers der linken Hand von einer Saite


  • Slapping – Anreißen der Saiten damit diese auf das Griffbrett zurückschlagen oder von oben auf die Seiten schlagen


  • Sliding – Bei angespieltem Ton die Position auf der Hand auf dem Griffbrett verschieben (Finger bleiben auf den Saiten)


  • String Skipping - Neugestaltung bekannter Skalen durch Auslassen bestimmter Töne


  • Sweep Picking – Ähnlich wie Alternate-Picking nur flüssiger/schneller durch weniger ausladenden Bewegungen


  • Tapped Harmonics – Ausgehend von einer gegriffenen Saite durch Tapping erzeugter Flagolett


  • Tapping – Tonerzeugung durch kräftiges und schnelles aufdrücken eines Fingers der linken Hand auf dem Griffbrett
  • Tremolo Picking - Schnelles wiederholtes Anspielen einer Saite um den Tremolo Effekt zu erzeugen


  • Triando – Anschlag einer Seite ohne die darunterliegende zu berühren (leiser und obertonreicher)


  • Triller – Mehrfacher Wechsle zwischen zwei benachbarten Tönen (Halbton oder Ganzton)


  • Vibrato – Wiederkehrende Frequenzänderung der Saitenschwinugng oft durch Bewegung der Hand


  • Volume Swell - Anschwellen des Tones durch Volumregler und Pedal




Ich wünsche viel Spass beim Üben :D

Andi

Daughtry / Leave this Town

Wer kennt sie nicht die Sänger und Sängerinnen die durch Castingshows ala DSDS oder das amerikanische Pendant Amerikan Idol ihren Ein-Monat-Charts-Hit landen. Doch in diesem Fall ist es etwas anders Verlaufen. Chris Daugtry schied als Viertplatzierter aus um dann mit seiener eigenen Band die Charts zu stürmen. Dabei hatte er sehr viel prominente Unterstützung unter anderem Brad Arnold (3 Doors Down), Chad Kroeger (Nickelback) und einigen mehr.

Ihr erstes Album war ein voller Erfolg und die meisten von uns erinnern sich noch an die Single “It’s Not Over” die quasi täglich im Radio lief.

Ob ihr neues Album “Leave this Town” ähnlich abschneidet bleibt abzuwarten. Der prominente Support war auf jedenfall vorhanden so soll Chad Kroeger unter anderem bei Songs wie “No Surprise” mitunter Regie geführt haben. Orwurmsongs mit sehr ausgeklügelter Dynamik finden sich auf diesem Album en mass.

Keine große Überraschung ist allerdings der generelle Stil des Albums. Man merkt durchaus eine bessere Feinabstimmung der Songs aber es wurden beispielsweise gernetechnisch keine Experimente gemacht. Wer also schon 2007 von den rockigen Powerballaden nicht genug bekommen konnte, der kommt auch diesmal wieder auf seine Kosten. Der Rest sollte sich darauf einstellen dass in absehbarer Zeit wieder ein paar schmusige/kitschige Rocksongs (z.B. “September”) in den Charts auftauchen werden.

Das Thema der Texte ist schnell zusammengefasst denn Herzschmerz und Liebe finden sich auf den 12 Songs zu genüge. Daughtry bringt das ganze dennoch recht frisch und dynamisch rüber. Eine Eigenschaft für welche die Band viel gelobt wird und neben Künstlern wie Bon Jovie sehr gut abschneidet.

Fazit:
Akustische Openings und rockige Riffs zieren gefühlsgeladene Texte eingefasst von der angenhemen Stimmte des ehmaligen “fast” Amerikan Idol Stars. Eine gute Portion chill und Kuschelrock für die ruhigen und nachdenklichen Momente des Lebens. Durchaus einen Hörer Wert.

Andi