Das Homestudio – Mikrofone

Hui in der letzten Woche ging es drunter und drüber bei mir und dabei ist sind die geplanten Artikel leider auf der Strecke geblieben. Ich habe zum ersten mal gemerkt, dass es äußerst sinvoll ist Artikel weit im voraus zu verfassen damit das mit den regelmäßigen Veröffentlichungen klappt. Nun Bezahlt für diesen kleinen Fehltritt habe ich mit einem deutlichen Besucherrückang aber ein paar Leser sind mit ja zum Glück noch geblieben. Für all diese und natürlich jeden der jetzt wieder oder neu vorbeischaut nun der eigentlich schon für letzte Woche versprochene Artikel zum Homestudio:

Funktionalität:
Nun die meisten werden die Abnahmegeräte Names Mikrofon schon einmal in der Hand gehalten haben sie wandeln den Schall in ein elektrisches Signal um welches dann später weiterverarbeitet wird. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen zwei Arten von Mikrofonen die sich in ihrer Art der Schallannahme unterscheiden. Man trennt dabei zwischen Kondensator- oder Dynamischen Mikrofon.

Kondensatormikrofon:
Das Kondensatormikrofonen benötigt eine 48 Volt Phantomspeisung und bei ihnen wird in der Regel nochmal zwischen Groß- und Kleinmembranmikrofonen (bis zu 2,5cm Druchmesser) unterschieden. Dabei sollte man beachten das kleine Membranen sich aufgrund ihres Schwingverhaltens besser für eine saubere Obertonwiedergabe eigenen und deutlich schneller ansprechen. Die Großmembran-Kondensatormikrofone sind dagegen besser um Aufnahmen mit Raumanteilen zu machen (Dabei Mikro in 1-2 Meter Abstand zum Verstärker stellen) und geben bei einem gemäßigten Eingangspegel eine schöne Signaltiefe und strahlende Clean-Sounds.

Dynamisches Mikrofon:
Mit einem dynamischen Mikrofon hingegen lässt sich eine direkte Abnahme sehr gut bewerkstelligen da man relativ wenig Nachhall im Signal hat. Einsatz solcher Mirkofone ist daher am besten im Nahfeld d.h. 1-5cm Abstand zum Verstärker. Normalerweise wird die Tonaufnahme im Mikrofon über ein sogenannte Tauchspule gemacht aber auch hier gibt es andere Bauweisen. So findet man in jedem guten Tonstudio auch sogenannte Bändchenmikrofone die sich durch eine sehr Impulsgetreue Widergabe auszeichnen ( das liegt ma direkteren Schwingverhalten dieser Konstruktion). By the way dynamische Mikrofone beötigen keine Speisespannung und werden daher auch als passiv bezeichnet.

Richtcharakteristik:
Wenn man mit Mikros arbeitet wird man auch mal über den Begriff Richtcharakteristik stolpern. Damit ist der Raumbereich gemeint aus dem das Mikrofon den Schall am besten Aufnimmt. Hier unterscheidet man zwischen Kugel, Acht, Hyperniere, Superniere und Niere. Während ein Mikrofon mit Kugelcharakterisitik von allen Seiten her gleich aufnimmt so ist eine Niere nur von Vorne gleichmäßig auf. Zur Verdeutlichung noch folgende Grafik:

Polar_pattern_omnidirectional_thumbPolar_pattern_figure_eight_thumbPolar_pattern_cardioid_thumbPolar_pattern_supercardioid_thumbPolar_pattern_hypercardioid_thumb

Zum Schluss möchte ich noch auf zwei mir bekante Modelle etwas näher eingehen:

-Shure SM 57 ist der Allrounder unter den Mirkofonen das auf Gitarre und Bass abgestimmt ist aber auch durchaus für Gesangsabnahme geeignet ist. Dabei macht die Nierencharaktereistik es unanfällig für Übersprechen und dank seiner Dynamischen Konstruktion ist es recht unempfindlich  gegen hohen Schalldruck. Eine vergleichbare Alternative wäre das AKG D112.

-Beyerdynamic M69TG Dieses Mikro ist etwas mittenbetonter zeichnet sich daür aber durch eine enorme Robustheit aus und eignet sich hervorragend als Bühnen mic.

Viel Spass beim probieren.

Andi

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