Spieltechniken auf der Gitarre

Die Gitarre ist ein sehr vielseitiges Instrument. Nicht nur, dass sie in den unterschiedlichsten Kompositionen einsetzbar wäre, sie bietet auch eine enorme Vielfalt an Spieltechniken. Ich habe im Folgenden mal eine kleine Übersicht erstellt was ihr denn alles so mit eure E- oder Akustikgitarre anstellen könnt. Natürlich erhebe ich keinen Anspruch auf  Vollständigkeit wem noch die ein oder andere Technik einfällt, schreibt doch einfach einen Kommntar und ich nehme sie dann noch auf. Achja wichtig einige dieser Techniken lassen sich nur mit Verstärker richtig umsetzen.

  • Alternate Picking - Wechselschlag mit Mittel und Zeigefinger oder Plektrum up&down zur Geschwindigkeitssteigerung.

  • Apoyando – Anschlag einer Saite dabei liegt der Finger auf der darunterliegenden Seite auf (voller und weicher Klang)


  • Barré – Ein Finger drückt mehrere oder alle Saiten des Instrumentes


  • Bending – Tonänderung durch hoch schieben oder runter ziehen einer gegriffnene angespielten Saite


  • Bottelneck – Glas oder Plastikröhrchen wird über einen Finger der Griffhand gezogen um einen sehr speziellen Sound zu erzeugen.


  • Deadnotes – Gedämpfter Einzelton


  • Double/Multiple Stops – Anspielen mehrere Saiten gleichzeitig


  • Fingerpicking/Fingerstyle – Anspielen / Zupfen der Töne mit den einzelnen Fingern (Daumen meist den Bass …)


  • Hammer On – Tonänderung  durch aufdrücken eines Fingers der linken Hand auf eine angespielte Saite


  • Let Ring – Ausklingender Akkord


  • Natural Harmonics – Ausgehende von der leeren Saite gesetzter Flagolett (leicht aufgelegter Finger)


  • Palm Mutes – Beschreibt den perkussiven Effekt der durch Abdecken der Seiten nahe am Steg hervorgerufen wird.


  • Pinch Harmonics - Ausgehend von einer gegriffenen Saite erzeugte Flagoletts durch gleichzeitiges Anspiel mit Pic und Dämpfung durch den Daumen (auch als Squealies bekannt)


  • Pull Off – Tonänderung / Erzeugung durch herabziehen eines Fingers der linken Hand von einer Saite


  • Slapping – Anreißen der Saiten damit diese auf das Griffbrett zurückschlagen oder von oben auf die Seiten schlagen


  • Sliding – Bei angespieltem Ton die Position auf der Hand auf dem Griffbrett verschieben (Finger bleiben auf den Saiten)


  • String Skipping - Neugestaltung bekannter Skalen durch Auslassen bestimmter Töne


  • Sweep Picking – Ähnlich wie Alternate-Picking nur flüssiger/schneller durch weniger ausladenden Bewegungen


  • Tapped Harmonics – Ausgehend von einer gegriffenen Saite durch Tapping erzeugter Flagolett


  • Tapping – Tonerzeugung durch kräftiges und schnelles aufdrücken eines Fingers der linken Hand auf dem Griffbrett
  • Tremolo Picking - Schnelles wiederholtes Anspielen einer Saite um den Tremolo Effekt zu erzeugen


  • Triando – Anschlag einer Seite ohne die darunterliegende zu berühren (leiser und obertonreicher)


  • Triller – Mehrfacher Wechsle zwischen zwei benachbarten Tönen (Halbton oder Ganzton)


  • Vibrato – Wiederkehrende Frequenzänderung der Saitenschwinugng oft durch Bewegung der Hand


  • Volume Swell - Anschwellen des Tones durch Volumregler und Pedal




Ich wünsche viel Spass beim Üben :D

Andi

3 Gedanken zu “Spieltechniken auf der Gitarre

  1. Schöne Übersicht hast du da erstellt, super Arbeit. Mir fällt nichts ein was fehlt :) Ich weiß nicht unter was für eine Technik dieses Fingerröhrchen fällt, gehört glaub ich zum Sliding? Wäre das einzige was mir einfällt, was nicht erwähnt ist.

  2. Hmm Stimmt die habe ich wohl vergessen. Was du meinst nennt sich Bottelneck zu deutsch Flaschenhals … früher von echten Glasflaschen heute nutzt man eher Plastikröhrchen. Ist allerdings sehr speziell und wird eher selten genutzt. Vielen Dank ich werde es noch ergänzen.

  3. Hallo Andi,

    großartige Seite hier. Das Layout wirkt äußerst gekonnt! Hut ab.
    Beim Sweep-Picking gibt es was zu ergänzen:

    Beim Wechsel zur nächsten Saite wird die Anschlagsrichtung beibehalten. Meist ist der Fingersatz: eine Note pro Saite.

    String Skipping: Saitenauslassen beim Solieren ergibt größere Intervalle. (Siehe Paul Gilbert.)

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