Gitarrenbau Projekt / Custom Stratocaster

Es freut mich nach diesem bisher recht gut verlaufenen Relaunch, Stefan wieder hier auf Guitarguy als Gastautor begrüßen zu dürfen. Mit einer neuen sehr interresanten Artikelreihe zum Thema Gitarrenbau, wird er euch von seinen Problemlösungen und Erkenntnissen ausführlich berichten. Ich wünsche viel Spass beim lesen.

Lange mussten die Leser dieses Blogs auf weitere Artikel von mir warten, da mich mehrere Projekte völlig beansprucht hatten. Das hat jetzt ein Ende!

Diese Woche möchte ich euch an ein nicht ganz einfaches Vorhaben herranführen und zwar an den Bau einer eigenen Gitarre. Viele von euch schrecken schon vor dem bloßen Gedanken zurück, da kleinste Fehler zum Scheitern des Vorhabens führen können und somit viel Frust entsteht, da der Traum zerplatz und der Geldbeutel noch leerer ist, als er zuvor schon war ;-)

1 – Gitarrenhals

Als Passionierter Humbucker Gitarrist habe ich mich aus tontechnischen oder sagen wir besser aus soundtechnischen Gründen dem Bau einer Selfmade Custom Stratocaster gewidmet, da mir als Bluesliebhaber der gewisse Twang bei meinen Paula’s und SG’s gefehlt hat. Die Idee, alle Parts selbst zu “Schreinern” musste ich wegen dem Fehlen einer eigenen Werkstatt mit professionellem Werkzeug und der nötigen Zeit leider vorerst verwerfen, also suchte ich in der allseits bekannte Bucht ( Ebay ;-) ) ersteinmal nach einem passenden Hals der meinen vorstellungen entsprach. Das war zugegebendermaßen garnicht so einfach wie man sich das vielleicht vorstellt.

Wie ihr an dem folgenden Bild sehen könnt, gibt es alleine sechs standard Halsprofil variationen, auch Shaping genannt. Eric Clapton nutzte zum Beispiel ein V-Shaping an seiner Blackie.

NeckProfiles

Nach ettlichen Probeversuchen bei einheimischen und bekannten Musikläden hat mir das C-Profil am besten gelegen, womit ich meine Suche nach dem perfekten Strat-Hals gut eingrenzen konnte. Letztlich fiel die Wahl auf einen Fender Allparts Neck aus Ahorn, der nicht nur das richtige Shaping hatte, sondern auch noch unbehandelt war. Nur die Bundstäbchen und die Dot-Inlays waren schon fertig angebracht.

Zum Gück, wie sich später herrausgestellt hat, denn zunächst stand ich vor dem großen Problem, wie ich denn einen Ahornhals, der ja bekanntlich nicht nur auf der Rückseite sondern auch auf dem Griffbrett lackiert wird, zu schützen. Abkleben der Stäbchen und drüber Lakieren kam nicht in Frage, da das zu 100% eine unsaubere Arbeit werden würde.

Für die schnelle und angenehmere Bespielbarkeit ist das bloße Wachsen und Ölen des Halses (abgesehen von dem etwas geringeren Schutz vor Verwitterung, Schweiß und Dreck) die optimale Lösung, was mir aber erst nach ein paar Studien in einschlägigen Gitarrenforen klar geworden ist. Wenn man sich übrigens die ganzen alten Strats der Profis ansieht, stellt man häufig fest, dass der Halslack auf der Rückseite total abgetragen ist und das offenbar keinen stört, warum auch, wenns dem Spielgefühl zugute kommt ;-)


HeadTrussrodNun kam der Sattel an die Reihe, der die Saiten am oberen Ende des Halses unter der Kopfplatte führt und leider viel zuoft vernachlässigt wird. Auch hier wird debattiert und gestritten, welcher Werkstoff, ob Knochen-, Messing-, oder Graphitsattel nun der Beste sei.

Rein aus Experimentierfreude habe ich einen Messingsattel, der noch keine Kerben besaß gekauft und mit einem feinen Filzstift die genauen Positionen der Saiten angezeichnet.


Wichtig ist später, dass jede Kerbe etwas mehr als halb so tief wie der Saitendurchmesser ist. Bei Fender-Sätteln kann man erst überprüfen ob, ob die Arbeit erfolgreich war, wenn der Sattel exakt in die Nut paßt, d. h. der muß locker hin und her rutschen, darf aber nicht klemmen oder wackeln. Nun kann man den Sattel einsetzen. Am besten befestigt man ihn mit ein paar Tropfen Sekundenkleber und läßt ihn ein bisschen ruhen. Anschließend muß die Satteloberseite an die Wölbung des Griffbretts angepaßt werden. Der Sattel sollte etwa 3 mm über das Griffbrett herausragen.

Hier nochmal die Maße für die Kerben:

1. Halsbreite am Sattel 41 mm
2. zweimal 3 mm abziehen = 35 mm
3. 6 Saiten = 5 Abstände
4. 35 : 5 = 7 mm Abstand von Kerbenmitte zu Kerbenmitte

Natürlich wird auch die Artikelreihe zum Thema Homrecording weitergeführt. Bleibt also dran abboniert den Rss-Feed und erzählt euren Freunden von dieser Seite. Denn hier bleibts spannend.

Liebe Grüße euer Stefan

Eine Runde Saitenkunde / Neue Saiten auf die Gitarre

Klingt euere Gitarre seit einiger Zeit nicht mehr so brilliant wie früher oder sind vielleicht schon ein paar Verfärbungen zu erkennen? Dann Hand aufs Herz wann habt ihr das letzte Mal die Saiten gewechselt. Nun scheinbar ist das schon einige Zeit her. Um euer Wissen etwas aufzufrischen möchte ich im Folgenden nochmal die wichtigsten Punkte durchgehen.

Allgemeines:
Warum soll ich die Saiten überhaupt wechseln? – Nun dafür gibt es viele Gründe zum einen kann die Klangqualität deiner Gitarre sehr stark darunter leiden (alte Saiten klingen dumpfer). Nicht umsonst wechseln bekannte Gitarristen nach jedem Konzert ihren Satz Saiten. Desweiteren steigt die Reißgefahr von abgespielten Saiten sehr stark und nichts ist unschöner als eine gerissene Saite auf einem Auftritt. Außerdem geht ein Teil vom Spielgefühl flöten denn alte Saiten fühlen sich ganz anders als neue.

Wie oft soll ich die Saiten wechseln? – Das hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab. Leute mit schwitzigen Händen müssen ihre Saiten öfter wechseln, dasselbe gilt für diejenigen unter euch die ihr Insturment sehr stark beanspruchen und sehr viel üben. Grundsätzlich sollte man immer ein Ohr für den Klang seines Instrumentes haben und ein Auge für Verfärbungen. In jedem der beiden Fälle wir es Zeit sein Instrument mal neu aufzäumen ;-) .

Was muss ich beim Saitenkauf beachten? – Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Denn es gibt mehrere Punkte die ihr bei Gitarrensaiten berücksichtigen müsst. Da gibt es neben der Gitarrenart ( Konzert-, Wester-, E-Gtarre) die Frage nach dem Material und der Saitenstärke. All diese Punkte müsst ihr für euer Instrument selbst herausfinden/entscheiden.

Werkzeug:
Damit der Saitenwechsel auch wirklich professionell über die Bühne geht sollte man sich vorher passendes Werkzeug beschaffen. Ich habe mir für diesen Zweck zum Beispiel einen kleinen Wekzeugkoffer angelegt und der beinhaltet folgendes:

Seitenschneider: Zum abschneiden der Saite denn es gilt je weniger Saite man auf die Gitarre aufspannt desto weniger verstimmt sich euer Instrument später.

Poliertuch und Gitarrenpolitur: Denn wenn man die Saiten schonmal unten hat, dann kann man das Instrument auch gleichzeitig mal richtig pflegen.

Saitenkurbel: Um die Saiten schneller auf-, und abzuspannen. Doch Vorsicht dass euch die Saite vor lauter kurbeln nicht reißt!

Wichtig:
Oftmals wickelt man zuviel des Saitenmaterials auf die Gitarre. Das beeinflusst die Stimmstabilität des Instruments. Hier gilt weniger ist meist mehr.

Desweiteren müssen Saiten ebenfalls aus Gründen Stimmstabilität gedehnt werden. Spannt eure Saite dafür leicht ein und zieht sie vom Griffbrett aus nach oben weg. Bei hohen/dünnen Saiten bitte mit Gefühl und bei den tiefen/dicken ruhig etwas fester.

Außerdem solltet ihr niemals alle Saiten auf einmal wechseln weil diese aprupte Spanngsänderung für den Gitarrenhals in vielen Fällen zur Folge hat, dass ihr euren Halsstab neu justieren müsst. Also immer schön eine nach der anderen die Saiten durch wechseln…

HowTo:
Bilder erklären meist mehr als Worte. Das dachte auch Georg Norberg der auf seinem Blog seit einiger Zeit nur noch Videos veröffentlicht. Auch er hat sich mit diesem Thema beschäftigt wie ihr im folgenden sehen könnt:



Das bespannen einer E oder Westerngitarre unterscheidet sich im großen und ganzen nicht erheblich davon. Bei diesen Beiden Gitarrenarten hab ihr sogar den Vorteil der vorgefertigten Ball-Ends (kleine Kügelchen die dafür sorgen dass die Saite auhc ohne Knoten auf der Stegseite hält). Bleibt an dieser Stelle noch anzumerken dass man nicht wie gerade gesehen alle Saiten auf einmal entfernen sollte. Natürlich lässt sich der Hals dann besser reinigen nur aus eigener Erfahrung rate ich dringlichst davon ab. Es sei denn ihr wollt etwas über Halsstäbe lernen ;-) . Ich wünsche euch ein erholsames Wochende bis Montag…

Andi

Muse / Musikstil der etwas anderen Art

Eingängige Gitarren Riffs und Synthesizer Einsatz, gekoppelt mir einer einprägsamen Gesangsstimme und verpackt in eindrucksvollen Bühnenshow. Ein wirklich einschlagendes Erfolgskonzept dass die drei Musiker aus Großbritannien unter dem Namen Muse sehr weit nach oben getragen hat…

Geschichte:
Gefunden haben sie die drei (Matthew Bellamy “Gesang, Gitarre, Keyboard“, Dominic Howard “Schlagzeug” und Christopher Wolstenholme “Bass” ) 1994 auf dem Teignmouth College im selben Jahr hat die Band ( damals noch Rocket Baby Dolls ) an einem örtlichen Battle of the Bands Contest teilgenommen und gewann äußerst unerwartet. Von da an beschlossen die Mitglieder ihre Universitätspläne zu verwerfen um eine Karriere als Musiker anzutreten! Die Band Muse war geboren.

Nach der Veröffentlichung ihrer 2 EP (1998/99) gelang es der Band die Aufmerksamkeit der Presse und der Musikszene auf sich zu lenken und bald darauf war auch der erste Plattenvertrag mit Maverick Records abgeschlossen. Das erste Album Showbiz wurde kurze Zeit später fertiggestellt und mit Konzerten in Europa, Japan und Australien sicherte sich die Band eine starke Fangemeinde.

In der Zeit von 2000-2007 stellten die drei Musiker drei weitere Alben auf die Beine und publizierten ein Live-Album. Unter anderem entwickelte sich der Musikstil der Band. Neue Einflüsse in Form von Gernes und Instrumenten gaben der Band einen ganz neuen Charakter. Desweiteren erhielt die Band mehrere Awards für den besten Live-Act.

Aktuell ist die Band dabei ihr fünftes Album The Resistance zu promoten das seit September diesen Jahres in den Länden erhältlich ist.


muse2


Discographie:


  • 1999: Showbiz
  • 2001: Origin of Symmetry
  • 2003: Absolution
  • 2006: Black Holes and Revelations
  • 2009: The Resistance




Musikstil:
Der Stil der Band wird dem sogenannten New Prog zugeordnet und setzt sich stilistisch aus Alternative, Hard und Progressive Rock sowie klassische Musik und Electronica zusammen. Als Insturmente kommen Bass, Gitarre und Klavier/Keyboard/Orgel und Schlagzeug zum Einsatz. Dabei geht die Band gerne neue Wege und ist sehr experemtierfreudig mit dem Einsatz der Instrumente. Die Gesangstimme ist meist sehr hoch gehalten (falsett-artig) und sticht so aus den gewobenen Klangkonstrukten hervor. Durch den hohen Anteil der in Moll gehaltenen Songs hat die Musik einen speziellen recht ernsten Charakter.

More About:
Wessen Wissensdurst jetzt immer noch nicht gestillt ist der kann sich gerne einmal auf der Webseite der Band umsehen. Sehr interresant ist auch das Muse Wiki wo man unter anderem eine schöne Übersicht zum eingesetzten Equipment ( Gitarre, Effekte, Verstärker, etc.) der Band erhält.



Fazit:
Muse hat wenig von dem was man heutzutage so im Radio hört, ist aber für jeden der alternative/progressive Musik mag eine echte Perle. Das neue Album schließt mit wirklich gelungen Songs sicherlich an die bisherigen Erfolge an. Jedem der sich im Herbst gerne mal mit zur Stimmung passenden Musik etwas zurückzieht kann ich diese Band nur ans Herz legen.

Song der Woche Bold as Love

Starten wir mit etwas altbekannten in die neue Woche. Im “Song der Woche” stelle ich euch auch diesmal einen Song vor den ihr (sofern er euch gefällt) in euer Gitarren – Song – Reportoire aufnehmen könnt. Eine kleine Änderung habe ich allerdings für euch denn ab heute werde ich euch das Googeln ersparen. Also lehnt euch zurück und genießt (und übt dannach kräftig ;-) ) …

Song der Woche:
Der Song Bold as Love ist von Jimmy Hendrix und war der Titeltrack zu seinem Album “Axis: Bold as Love” (1967). Die folgende Version stammt von John Mayer (gefällt mir persönlich deutlich besser) und ist auf seinem Album “Continuum” zu finden:



Wenn euch der Song zusagt solltet ihr auch unbedingt einmal in das dazugehörige Gitarrensolo reinspitzen, denn in diesem Video kommt es leider nicht vor. Die nötigen Tabulatoren, Griffe und Text für eure Gitarre findet ihr hier.

Sonstiges:
Die Artikelreihe Song der Woche wird von nun an auch wirklich wöchentlich veröffentlicht und nicht mehr wie früher immer nur alle zwei Wochen. Zögert bitte nicht Gitarristen aus eurem Freundeskreis hiervon zu berichten ;-) . Zum Schluss nur noch ein kleiner Hinweis für euch: Der für Mittwoch angesetzte Artikel erscheint aus Zeitgründen vielleicht erst am Donnerstag. Bis dahin…

Euer Andi

Die 7 besten iPhone Apps fuer Gitarristen

Die Zutat die das iPhone einen solch erfolgsgekrönten Siegeszug hinlegen ließ, war die Möglichkeit Programme sogenannte Apps von Drittentwicklern zu nutzen. Die Möglichkeiten die sich dem Benutzer dieses Handys eröffneten waren/sind phänomenal. Heute findet man für jede noch so unwichtige Sache eine App aber auch wirklich nützliche Programme mit großen Mehrwert für den Nutzer. Die Kunst ist es diese Apps in der mittlerweile gewaltige Menge ausfindig zu machen. Ich habe mich mal auf die Suche nach den nützlichsten Programmen für Euch und eure Gitarre gemacht und habe folgende Auswahl zusammengestellt.

RTA:
rtaDer RTA ist ein sogenannter Real-Time-Analyzer für das iPhone und den iPod Touch. Dieses Programm greift auf das interne/oder externe angeschlossene Mikrofon zu, um ein genaues Frequenz/Lautstärkebild der Umgebung aufzuzeichnen. Für Tontechniker ist dies durchaus nützlich um Monitore einzumessen und einen etwaigen Nachregelungsbedarf festzustellen. Die App arbeitet sehr genau ist allerdings mit einem Preis von 9,99 € nicht ganz billig. >>Weiter zum Appstore

Guitartoolkit:
gtk-icon-57Das bei weitem umfangreichste Programm für Gitarristen und für mich auch mit eines der nützlichsten. Es beinhaltet eine Vielzahl von Funktionen unter anderem ein sehr gut funktionierendes Stimmgerät. Desweiteren hat man ein Metronom, eine Akkordsuche (mit Anzeige und Tonausgabe auf dem Griffbrett) und die Möglichkeit sämtliche Skalen (=Tonleitern) auf dem Griffbrett ausgeben zu lassen mit an Board. Das schöne ist, dass das Programm es einem erlaubt andere Grundtunings oder auch diverse Instrument zu wählen. So kann man sämtliche Funktionen auch mal mit dropped D Stimmung ausprobieren oder seine heimische Ukulele stimmen. Für diese Fülle an wirklich nützlichen Funktionen ist der Preis von 7,99€ akzeptabel. >>Weiter zum Appstore

MySongbook:
mysongbook Nun bei diesem Programm ist der Titel ja schon recht vielsagend. Wer von euch einmal begonnen hat einen eigenen Lagerfeuer-Songordner zuammenzustellen weiß wieviel Arbeit das ist. Nun mit diesem Tool hat man anfangs auch ein wenig Aufwand, aber dafür ist das Liederbuch deutlich protabler und hat den ganz entscheidenden Vorteil der Hintergrundbeleuchtung ;-) . Wer schonmal in der Dämmerung vom Blatt spielen wollte kennt das Problem. Die App ermöglicht es einem Liedertexte mit Akkorden einzuspeichern bzw. auf die allgemein bekannten Webseiten zuzugreifen und euch die gewünschten Lieder zu herunterzuladen. Die Bedienung ist am Anfang etwas umständlich aber sobald man sich daran gewöhnt hat ist das Programm echt Gold wert und für einen Preis von 1,59€ sehr erschwinglich. >>Weiter zum Appstore

Fret Surfer Gitarren-Trainer:
fretsurfer Fret Surfer ist eine wirklich komfortable Lösung sich mal genauer mit dem Griffbrett der Gitarre auseinanderzusetzten. Eines meiner Lieblingsthemen die Orientierung auf dem Griffbrett kann damit spielend erlernt werden. Dabei hat der Nutzer ein leeres Griffbrett vor sich und bekommt bestimmte Töne gegeben (Ton und Bild) und muss diese auf dem Griffbrett ausfindig machen. Oder es wird eine bestimmte Stelle auf dem Griffbrett angezeigt der man den passenden Ton zuordnen muss. Das optimale Abfragetool für zwischendurch für einen Preis von 2,39€. >>Weiter zum Appstore

TabToolkit:
ttk-icon-57 Wer gerne unterwegs Solos übt oder generell viel mit Guitarpro arbeitet der bekommt hier ein wirklich nützliches Werkzeug zur Hand. TabToolkit ist das mit Abstand beste Programm zum abpielen von Tabs. Es stellt einen wie man es von Guitarpro kennt Noten, Tabs und ein Griffbrett (Wahlweiße auch Klaviatur) zur Verfügung. Wirklich interressant sind auch die voreingespeicherten Appregios und Aufwärmübungen. Ansonsten hat man hier eine gute Möglichkeit auf seine Tabs zuzugreifen ohne gleich einen ganzen Computer herbeischaffen zu müssen. Für 7,99€ zu haben aber von der Funktionalität und Bedienbarkeit der Konkurrenz weit vorraus. >>Weiter zum Appstore

MultiTrack – 16 Track Recorder:
multitrack Wer ein starkes Aufnahmegerät für unterwegs sucht der findet hier genau das richtige. Mit MultiTrack kann man bis zu 16 Spuren (immer nur einzeln) aufnehmen. Dabei kann man auf das interne aber auch auf ein externes Mikrofon zurückgreifen und so qualitativ wirklich beeindruckende Ergebnisse erzielen. Schön ist auch, dass der Zugriff auf die Aufnahmen einfach und schnell in jedem Wlan zu bewerkstelligen ist. Ein wirklich auserordentlich nützliches mobiles Recordingtool. Kostenpunkt 11,99€. >>Weiter zum Appstore

iNoteTrainer:
inotetrainerAuch hier habe ich ein Programm ausgegraben das eines der größten Gitarristen Probleme aus der Welt schaffen kann. DAS NOTEN LESEN ;-) ! iNoteTrainer ist ein sehr intuitives Programm zum Noten lernen. Dabei sieht der Benutzer eine Note und muss ihr den richtigen Ton zuordnen. Von Vorzeichen bis zum Basschlüssel deckt das Programm den kompletten Bereich ab und führt durch einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad den ahnugslosen Gitarristen langsam an die Materie heran. Der Preis für diesen Personal Trainer 2,99€. >>Weiter zum Appstore

Ich habe alle diese Apps selbst getestet und mit vielen weiteren verglichen. Dabei habe ich vorallem mehr Wert auf Funktionalität und Qualität gelegt als auf den Preis, denn ich denke für wirklich nützliche Funktionen darf man auch mal den ein oder anderen Euro locker machen. Diese Programme habe sich für mich wirklich bewährt und ich persönlich möchte keine dieser Apps mehr missen.

Guitarguy is back

Endlich ist es soweit guitarguy.de de nimmt nach Wochen wieder fahrt auf. Mit vielen frischen Ideen und neuen Möglichkeiten möchte ich euren Musikeralltag und den eurer Gitarre etwas berreichern. Es war mit viel Arbeit und Zeit verbunden und leider (dafür möchte ich mich an dieser Stelle nochmals entschuldigen) mussten auch die Schreibarbeiten darunter leiden. But now we present…

Das neue Layout:
Der mit Abstand größte Zeitfresser überhaupt. Aber ich hatte mir einfach in den Kopf gesetzt hier etwas eigenes erschaffen und ich denke es ist mir auch ganz gut gelungen. Natürlich wird an der ein oder anderen Stelle noch etwas gefeilt aber die wichtigsten Funktionalitäten stehen. An der Browserkompatibilität muss ich noch etwas gedreht werden aber auch das wird im Laufe der nächsten Wochen abgeschlossen sein. Solltet ihr einen Fehler oder eine Inkompatibilität finden so bitte ich euch um einen schlichten Hinweis per Mail. Das Problem wird dann schnellstmöglich behoben. Ein weiterer Vorteil des Layouts ist die reduzierte Ladezeit der Seite, dies wurde  durch eine Verringerung der Plugins und dem Wegfall einiger Grafiken erreicht. Ich hoffe es gefällt euch und ich bin jederzeit offen für weitere Anregungen aber auch Kritik.

Die Werbeflächen:
Ab nächster Woche besteht die Möglichkeit Werbeflächen auf Guitarguy zu mieten. Je nachdem wie sich die Nachfrage entwickeln wird, werde ich weitere Werbefelder implementieren, ohne jedoch den Leser und dessen Wahrnehmung der Seite außer acht zu lassen. Sollten sie in einer Firma arbeiten die sich mit der Musikbranche beschäftigt oder noch besser speziell mit dem Instrument Gitarre dann schauen sie doch einfach mal hier vorbei.

Die Artikel:
Auch an den Inhalten wird sich wie angekündigt eingies ändern. Eine bessere Strukturierung sowie eine stärkere Verlinkung werden euch in zukünftigen Artikeln erwarten. Aber auch die älteren Artikel werden nach und nach neu strukturiert und verlinkt. Ich werde wieder zum alten Veröffentlichungsrhytmus von drei Artikeln pro Woche zurückkehren und dabei werden wieder die Tage Montag, Mittwoch und Freitag die bevorzugten Tage zum hochstellen neuer Inhalte sein, damit ihr am Wochenende genug Zeit habt um Gitarre zu üben ;-) . Morgen wird beispielsweise der erste thematische Artikel veröffentlicht.

Socialize:
Wer sich schonmal gefragt hat wozu diese knallig bunten Icons am Fuße jedes Artikels sind, den möchte ich hier mal aufklären. Dies sind sogenannte Social-Icons. Der Zweck ist recht schnell erklärt. Sie dienen euch als eine schnelle Navigationsmöglichkeit zu einer Social-Seite eurer Wahl (bzw. an der ihr registriert seid). Solltet ihr also ein Artikel besonders lesenswert finden oder ihr wisst dass er jemand aus eurem Bekanntenkreis (Gitarrist, Musikliebhaber usw. ) interresiert dann gebt doch den Link weiter und teilt euren Fund mit anderen.

Feedback:
Auch ich habe einige Wünsche die ich im Zusammenhang mit dem Relaunch loswerden will. Jeder Blog lebt nur durch seine Leserschaft und wird nur durch diese belebt. Das heißt soviel wie ihr seid ein formgebender Teil dieses Projekts, aber nur wenn ihr daran teilnehmnt. Jede Form des Feedbacks ob Kommtar, E-mail oder Link berreichern/beleben diese Seite ein wenig mehr und geben mir die Motivation mich noch mehr anzustrengen. Daher wäre mein Wunsch für die Zukunft eine rege Beteiligung eurerseits. ;-)

Wünsche und Anregungen:
Fangen wir doch gleich mal damit an … schreibt was euch zu diesem Relaunch einfällt Anregungen, Kritik oder Wünsche für die Zukunft von guitarguy.de. Schreibt mir eine Mail oder hinterlasst einfach einen Kommentar. Achja und teilt diese Seite mit euren Freunden.

Bis morgen euer Andi