Song der Woche /Hit the Road Jack

Achtung dieser Song birgt Ohrwurmgefahr … zumindest geht es mir immer so. Daher habe ich mich entschlossen den Klassiker diese Woche hier vorzustellen. Wer will kann an dem eingängigen Text auch gerne mal seine Gesangskünste üben allerdings habe ich heute eine sehr schönes instrumentales Arrangement im Gepäck.

Song der Woche:
Der Song ursprünglich 1961 von Ray Charles performed ist sogar vom Rolling Stones Magazin unter die 500 besten Songs aller Zeiten gewält worden. Ich habe dazu ein sehr schönes Fingerstyle Arrangement für euch und eure Gitarre gefunden. Neu zusammengestellt wurde das ganze von einem Gitarristen auf dessen Arrangements ich bereits in diesem Artikel zurückgegriffen haben: Ulli Bögershausen



Und wippt der Fuß schon im Rhytmus ;-) na dann nichts wie ran an die Gitarre die Tabs für dieses Meisterwerk findet ihr hier. Für die grundlegenden Fingerhaltungen solltet ihr euch das Video aber nochmal genau anschauen, denn ihr gewinnt viel Spielgeschwindigkeit wenn ihr euch gleich die Grundhaltungen von Ulli abschaut. Bei Tabs neigt man dazu jeden Ton einzeln zu greifen.

Sonstiges:
Im Rahmen der internen Verlinkung sind mittlerweile ein Großteil der Artikel an das neue Layout angepasst worden. Teilweise wurden auch weitere Inhalte ergänzt, so z.B. auch die Googleweiterleitung bei älteren Songs der Woche. Ich werde am kommenden Wochende mal ein kleines Resume zum Relaunch schreiben und hoffe auch weiterhin auf euer Feedback. Aber jetzt ran ans Instrument und viel Spass beim Üben.

Andi

Eine Runde Saitenkunde / Neue Saiten auf die Gitarre

Klingt euere Gitarre seit einiger Zeit nicht mehr so brilliant wie früher oder sind vielleicht schon ein paar Verfärbungen zu erkennen? Dann Hand aufs Herz wann habt ihr das letzte Mal die Saiten gewechselt. Nun scheinbar ist das schon einige Zeit her. Um euer Wissen etwas aufzufrischen möchte ich im Folgenden nochmal die wichtigsten Punkte durchgehen.

Allgemeines:
Warum soll ich die Saiten überhaupt wechseln? – Nun dafür gibt es viele Gründe zum einen kann die Klangqualität deiner Gitarre sehr stark darunter leiden (alte Saiten klingen dumpfer). Nicht umsonst wechseln bekannte Gitarristen nach jedem Konzert ihren Satz Saiten. Desweiteren steigt die Reißgefahr von abgespielten Saiten sehr stark und nichts ist unschöner als eine gerissene Saite auf einem Auftritt. Außerdem geht ein Teil vom Spielgefühl flöten denn alte Saiten fühlen sich ganz anders als neue.

Wie oft soll ich die Saiten wechseln? – Das hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab. Leute mit schwitzigen Händen müssen ihre Saiten öfter wechseln, dasselbe gilt für diejenigen unter euch die ihr Insturment sehr stark beanspruchen und sehr viel üben. Grundsätzlich sollte man immer ein Ohr für den Klang seines Instrumentes haben und ein Auge für Verfärbungen. In jedem der beiden Fälle wir es Zeit sein Instrument mal neu aufzäumen ;-) .

Was muss ich beim Saitenkauf beachten? – Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Denn es gibt mehrere Punkte die ihr bei Gitarrensaiten berücksichtigen müsst. Da gibt es neben der Gitarrenart ( Konzert-, Wester-, E-Gtarre) die Frage nach dem Material und der Saitenstärke. All diese Punkte müsst ihr für euer Instrument selbst herausfinden/entscheiden.

Werkzeug:
Damit der Saitenwechsel auch wirklich professionell über die Bühne geht sollte man sich vorher passendes Werkzeug beschaffen. Ich habe mir für diesen Zweck zum Beispiel einen kleinen Wekzeugkoffer angelegt und der beinhaltet folgendes:

Seitenschneider: Zum abschneiden der Saite denn es gilt je weniger Saite man auf die Gitarre aufspannt desto weniger verstimmt sich euer Instrument später.

Poliertuch und Gitarrenpolitur: Denn wenn man die Saiten schonmal unten hat, dann kann man das Instrument auch gleichzeitig mal richtig pflegen.

Saitenkurbel: Um die Saiten schneller auf-, und abzuspannen. Doch Vorsicht dass euch die Saite vor lauter kurbeln nicht reißt!

Wichtig:
Oftmals wickelt man zuviel des Saitenmaterials auf die Gitarre. Das beeinflusst die Stimmstabilität des Instruments. Hier gilt weniger ist meist mehr.

Desweiteren müssen Saiten ebenfalls aus Gründen Stimmstabilität gedehnt werden. Spannt eure Saite dafür leicht ein und zieht sie vom Griffbrett aus nach oben weg. Bei hohen/dünnen Saiten bitte mit Gefühl und bei den tiefen/dicken ruhig etwas fester.

Außerdem solltet ihr niemals alle Saiten auf einmal wechseln weil diese aprupte Spanngsänderung für den Gitarrenhals in vielen Fällen zur Folge hat, dass ihr euren Halsstab neu justieren müsst. Also immer schön eine nach der anderen die Saiten durch wechseln…

HowTo:
Bilder erklären meist mehr als Worte. Das dachte auch Georg Norberg der auf seinem Blog seit einiger Zeit nur noch Videos veröffentlicht. Auch er hat sich mit diesem Thema beschäftigt wie ihr im folgenden sehen könnt:



Das bespannen einer E oder Westerngitarre unterscheidet sich im großen und ganzen nicht erheblich davon. Bei diesen Beiden Gitarrenarten hab ihr sogar den Vorteil der vorgefertigten Ball-Ends (kleine Kügelchen die dafür sorgen dass die Saite auhc ohne Knoten auf der Stegseite hält). Bleibt an dieser Stelle noch anzumerken dass man nicht wie gerade gesehen alle Saiten auf einmal entfernen sollte. Natürlich lässt sich der Hals dann besser reinigen nur aus eigener Erfahrung rate ich dringlichst davon ab. Es sei denn ihr wollt etwas über Halsstäbe lernen ;-) . Ich wünsche euch ein erholsames Wochende bis Montag…

Andi

Song der Woche Bold as Love

Starten wir mit etwas altbekannten in die neue Woche. Im “Song der Woche” stelle ich euch auch diesmal einen Song vor den ihr (sofern er euch gefällt) in euer Gitarren – Song – Reportoire aufnehmen könnt. Eine kleine Änderung habe ich allerdings für euch denn ab heute werde ich euch das Googeln ersparen. Also lehnt euch zurück und genießt (und übt dannach kräftig ;-) ) …

Song der Woche:
Der Song Bold as Love ist von Jimmy Hendrix und war der Titeltrack zu seinem Album “Axis: Bold as Love” (1967). Die folgende Version stammt von John Mayer (gefällt mir persönlich deutlich besser) und ist auf seinem Album “Continuum” zu finden:



Wenn euch der Song zusagt solltet ihr auch unbedingt einmal in das dazugehörige Gitarrensolo reinspitzen, denn in diesem Video kommt es leider nicht vor. Die nötigen Tabulatoren, Griffe und Text für eure Gitarre findet ihr hier.

Sonstiges:
Die Artikelreihe Song der Woche wird von nun an auch wirklich wöchentlich veröffentlicht und nicht mehr wie früher immer nur alle zwei Wochen. Zögert bitte nicht Gitarristen aus eurem Freundeskreis hiervon zu berichten ;-) . Zum Schluss nur noch ein kleiner Hinweis für euch: Der für Mittwoch angesetzte Artikel erscheint aus Zeitgründen vielleicht erst am Donnerstag. Bis dahin…

Euer Andi

Die 7 besten iPhone Apps fuer Gitarristen

Die Zutat die das iPhone einen solch erfolgsgekrönten Siegeszug hinlegen ließ, war die Möglichkeit Programme sogenannte Apps von Drittentwicklern zu nutzen. Die Möglichkeiten die sich dem Benutzer dieses Handys eröffneten waren/sind phänomenal. Heute findet man für jede noch so unwichtige Sache eine App aber auch wirklich nützliche Programme mit großen Mehrwert für den Nutzer. Die Kunst ist es diese Apps in der mittlerweile gewaltige Menge ausfindig zu machen. Ich habe mich mal auf die Suche nach den nützlichsten Programmen für Euch und eure Gitarre gemacht und habe folgende Auswahl zusammengestellt.

RTA:
rtaDer RTA ist ein sogenannter Real-Time-Analyzer für das iPhone und den iPod Touch. Dieses Programm greift auf das interne/oder externe angeschlossene Mikrofon zu, um ein genaues Frequenz/Lautstärkebild der Umgebung aufzuzeichnen. Für Tontechniker ist dies durchaus nützlich um Monitore einzumessen und einen etwaigen Nachregelungsbedarf festzustellen. Die App arbeitet sehr genau ist allerdings mit einem Preis von 9,99 € nicht ganz billig. >>Weiter zum Appstore

Guitartoolkit:
gtk-icon-57Das bei weitem umfangreichste Programm für Gitarristen und für mich auch mit eines der nützlichsten. Es beinhaltet eine Vielzahl von Funktionen unter anderem ein sehr gut funktionierendes Stimmgerät. Desweiteren hat man ein Metronom, eine Akkordsuche (mit Anzeige und Tonausgabe auf dem Griffbrett) und die Möglichkeit sämtliche Skalen (=Tonleitern) auf dem Griffbrett ausgeben zu lassen mit an Board. Das schöne ist, dass das Programm es einem erlaubt andere Grundtunings oder auch diverse Instrument zu wählen. So kann man sämtliche Funktionen auch mal mit dropped D Stimmung ausprobieren oder seine heimische Ukulele stimmen. Für diese Fülle an wirklich nützlichen Funktionen ist der Preis von 7,99€ akzeptabel. >>Weiter zum Appstore

MySongbook:
mysongbook Nun bei diesem Programm ist der Titel ja schon recht vielsagend. Wer von euch einmal begonnen hat einen eigenen Lagerfeuer-Songordner zuammenzustellen weiß wieviel Arbeit das ist. Nun mit diesem Tool hat man anfangs auch ein wenig Aufwand, aber dafür ist das Liederbuch deutlich protabler und hat den ganz entscheidenden Vorteil der Hintergrundbeleuchtung ;-) . Wer schonmal in der Dämmerung vom Blatt spielen wollte kennt das Problem. Die App ermöglicht es einem Liedertexte mit Akkorden einzuspeichern bzw. auf die allgemein bekannten Webseiten zuzugreifen und euch die gewünschten Lieder zu herunterzuladen. Die Bedienung ist am Anfang etwas umständlich aber sobald man sich daran gewöhnt hat ist das Programm echt Gold wert und für einen Preis von 1,59€ sehr erschwinglich. >>Weiter zum Appstore

Fret Surfer Gitarren-Trainer:
fretsurfer Fret Surfer ist eine wirklich komfortable Lösung sich mal genauer mit dem Griffbrett der Gitarre auseinanderzusetzten. Eines meiner Lieblingsthemen die Orientierung auf dem Griffbrett kann damit spielend erlernt werden. Dabei hat der Nutzer ein leeres Griffbrett vor sich und bekommt bestimmte Töne gegeben (Ton und Bild) und muss diese auf dem Griffbrett ausfindig machen. Oder es wird eine bestimmte Stelle auf dem Griffbrett angezeigt der man den passenden Ton zuordnen muss. Das optimale Abfragetool für zwischendurch für einen Preis von 2,39€. >>Weiter zum Appstore

TabToolkit:
ttk-icon-57 Wer gerne unterwegs Solos übt oder generell viel mit Guitarpro arbeitet der bekommt hier ein wirklich nützliches Werkzeug zur Hand. TabToolkit ist das mit Abstand beste Programm zum abpielen von Tabs. Es stellt einen wie man es von Guitarpro kennt Noten, Tabs und ein Griffbrett (Wahlweiße auch Klaviatur) zur Verfügung. Wirklich interressant sind auch die voreingespeicherten Appregios und Aufwärmübungen. Ansonsten hat man hier eine gute Möglichkeit auf seine Tabs zuzugreifen ohne gleich einen ganzen Computer herbeischaffen zu müssen. Für 7,99€ zu haben aber von der Funktionalität und Bedienbarkeit der Konkurrenz weit vorraus. >>Weiter zum Appstore

MultiTrack – 16 Track Recorder:
multitrack Wer ein starkes Aufnahmegerät für unterwegs sucht der findet hier genau das richtige. Mit MultiTrack kann man bis zu 16 Spuren (immer nur einzeln) aufnehmen. Dabei kann man auf das interne aber auch auf ein externes Mikrofon zurückgreifen und so qualitativ wirklich beeindruckende Ergebnisse erzielen. Schön ist auch, dass der Zugriff auf die Aufnahmen einfach und schnell in jedem Wlan zu bewerkstelligen ist. Ein wirklich auserordentlich nützliches mobiles Recordingtool. Kostenpunkt 11,99€. >>Weiter zum Appstore

iNoteTrainer:
inotetrainerAuch hier habe ich ein Programm ausgegraben das eines der größten Gitarristen Probleme aus der Welt schaffen kann. DAS NOTEN LESEN ;-) ! iNoteTrainer ist ein sehr intuitives Programm zum Noten lernen. Dabei sieht der Benutzer eine Note und muss ihr den richtigen Ton zuordnen. Von Vorzeichen bis zum Basschlüssel deckt das Programm den kompletten Bereich ab und führt durch einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad den ahnugslosen Gitarristen langsam an die Materie heran. Der Preis für diesen Personal Trainer 2,99€. >>Weiter zum Appstore

Ich habe alle diese Apps selbst getestet und mit vielen weiteren verglichen. Dabei habe ich vorallem mehr Wert auf Funktionalität und Qualität gelegt als auf den Preis, denn ich denke für wirklich nützliche Funktionen darf man auch mal den ein oder anderen Euro locker machen. Diese Programme habe sich für mich wirklich bewährt und ich persönlich möchte keine dieser Apps mehr missen.

8 Gruende warum man gemeinsam Musik machen sollte

Na sitzt ihr nach dem Wochende mal wieder alleine in eurem Zimmer und zupft alleine auf eurer Gitarre. Viel schlimmer sogar ihr habt sie seit einer Woche nicht mehr in die Hand genommen. Dagegen muss etwas unternommen werden. Jeder von uns kennt Leute in seinem Umfeld der oder die das ein oder andere Instrument spielt. Denn gemeinsames musizieren kann euch auf der Gitarre unhemlich weiterbringen:

1. Kommunikation und Austausch

Es ist wichtig dass man sich mit anderen Leuten zum Thema Musik hin austauscht. So erfährt man von neuen Bands oder Entwicklungen in der Musikwelt von denen man trotz akribischer Newsüberwachung nichts gehört hat. In dem Fall gilt einfach vier Ohren hören mehr als zwei.

2. Einsätze Rhytmusgefühl und Dynamik

Wenn man alleine vor sich hin spielt verfällt man oft in seinen eigenen Rhytmus. Natürlich kann man da mittels Metronom entgegen wirken. Aber eben auch das Zusammenspiel mit anderen hilft euch, euer Rhytmusgefül zu trainieren (da ist mitzählen angesagt). Ebenso werdet ihr viel über die Dynamik eines Liedes lernen. Um einmal auf eine alte Gitarristen-Macke einzugehen: Hinter guten Songs steckt selten durchgehend eine laute dominante Gitarre, denn erst leise Passagen mit zurückhaltender Gitarre können richtig Spannung aufbauen.

3. Instrumente jenseits der Gitarre

Damit wären wir schon bei einem weiteren Laster von uns Gitarristen. Unsere Instrumentalen-Scheuklappen! Wenn man mit anderen Zusammenspielt dann bekommt man ganz neue Einblicke in deren Instrumente. Wer sich noch nicht im Rahmen seiner seines Homestudios mit anderen Instrumenten konfrontiert war, sollte diese Möglichkeit unbedingt nutzen und hilfreiches Wissen sammeln.  Denn dann werdet ihr merken, dass sich die ein oder andere musikalische Idee mit anderen Instrumenten oft sogar besser umsätzen lässt.

4. Motivation

Der gute alte Schweinehund wird einem durch gemeinsames abrocken erst recht ausgetrieben. Wenn die Stimmung bei euch in der Band stimmt, dann werdet ihr sehen, dass ihr gleich mit viel mehr Begeisterung an euer Gitarrenspiel herangehen werdet. Sollte man einmal dennoch mal gänzlich Demotiviert sein dann geben einen die Bandkollegen schonmal den nötigen Tritt in den allerwertesten (doch Achtung das sollte kein Dauerzustand bleiben! ).

5. Feedback und Kritik

Ein weiterer Effekt der sich beim Zusammespiel einstellt den man von stillen Kämmerlein nicht kennt, ist das Feedback. Das ein oder andere Lob erhöht wieder die Motivation und Stimmung. Aber auch die Kritik bringt euch weiter. Wichtig ist allerdings, dass ihr nicht gleich beleidigt seid wenn euch jemand kritisiert. Geht in euch und schaut nach ob er vielleciht doch recht hat und versucht gemeinsam eine Lösung zu finden.

6. Es klingt einfach besser

Natürlich hat eine einzelne Gitarre auch ihren Charme doch neben einer gut eingespielten Gruppe wird sie immer nur den 2ten Platz belegen. Denn unterschiedliche Instrumente geben einfach einen viel vollkommeneren Sound und runden das Musikerlebnis für den Zuhörer viel besser ab.

7. Liveauftritte

Wenn ihr in einer Band spielt werdet ihr viel eher einen Live Auftritt haben als alleine. Denn man braucht schon eine große Portion Selbstbewusstsein um alleine auf einer Bühne zu spielen. In einer Band seid ihr schonmal nicht alleine und das mindert in jedem Fall etwaige Ängste oder Zweifel. Und jeder Musiker wird mir zustimmen, dass Liveauftritten einen sehrviel weiterbringen als versteckspielen im Proberaum.

8. Der Spassfaktor

Es macht einfach riesigen Spass zusammen Musik zu machen wenn ihr mir nicht glaubt probiert es aus!

Hm interresiert? Dann geht mal im Kopf eine Liste mit euren Freunden und Bekannten durch … Wer davon spielt ein Instrument? Dann nichts wie ans Telefon und Probetermin ausmachen :D

Song der Woche – Stairway to Heaven

Aloa liebe Leser gerade frisch aus dem Urlaub gekommen (uh kalt hier in Deutschland) und erstmal die ersten Kuschelstunden mit unser aller Liebling la guitarra genossen … Freut es mich nun um so mehr euch einen neuen und mittlerweile längst überfälligen Song der Woche vorzustellen. Ich dachte mir nachdem die letzten Songs sehr anspruchsvoll waren greife ich heute mal auf einen Gitarren-Klassiker zurück den jeder Gitarrist mal gespielt haben sollte. Nebenbei könnt ihr auch gleich eure Gesangskünste mal wieder rauskramen. Led Zeppelin – Stairway to Heaven

Achtung Gänsehaut Gefahr ;-) :




Für Diejenigen unter euch die diesen Song schon auf ihrer Gitarre gerockt haben mal eine etwas andere Version:






Zu Guter letzt die Schlagworte damit Google auch WAS findet:

Song normal: Stairway to Heaven, Led Zeppelin, Tab

Song mal anders: Stairway to Heaven, Rodrigo y Gabirela, Tab

Damit wünsche ich euch viel Spass beim Üben und einen hoffentlich nicht zu arbeitsreichen Dienstag. Bis morgen euer

Andi

Eine Runde Saitenkunde – Material

Sie werden geschlagen, gerissen, gezogen, gedrückt und nur selten richtig gepflegt. Die Gitarrensaiten … ohne sie klappts nicht so wirklich mit der Tonerzeugung. Heute gibt es sie in allen möglichen Materialien und Ausführungen sodass Otto-Normal-Gitarrist absolut den Überblick verliert. Aber beginnen wir mal mit dem Grundlegensten Fragen:

Aus was bestehen eigentlich Saiten?

Stainless-Steel: Rostfreier Stahl oder kurz einfach nur Edelstahl. Die daraus hergestellten Saiten sind deutlich haltbarer und wie im Namen schon enhalten sehr viel unanfälliger gegen Rost. Die magnetischen Eigenschaften des Edelstahls sorgen für einen brillianten und mittenbetonten Klang. Allerdings sind die Saiten deutlich härter zu greifen das macht sich vorallem bei Bandings oder Tapping bemerkbar.

Gold: Das liebste Metall des Menschen hat auch hier Einzug gefunden. So kann man für einen etwas gehobeneren Preis Saiten erwerben die sich durch eine erhöhte Haltbarkeit der Klangbrillianz auszeichnen. Auch für die Alergiker ist dieses Material sehr interresant.

Nickel / Nickel-Steel: Die meisten Saiten sind jedoch aus Nickel gefertigt oder aus einer Nickel-Stahl Legierung. Pure Nickelsaiten sind aufgrund ihrer magnetischen Eigenschaften etwas leiser als ihre vermischtne Verwandten. Diese wirken wesentlich heftiger auf das Magnetfeld der Tonabnehmer ein.

Beschichtete-Saiten: Ob Teflonpfanne oder Schwimmanzug dank des technologischen Fortschritts in Sache Beschichtung können wir heute auch auf Nanoweb überzogene Saiten zurückgreifen. Die Beschichtung sorgt für verminderte Greifgeräusche und vorallem für eine enorme Haltbarkeit sowohl klanglich als auch materiell.

Warum sehen die Saiten eines Satzes unterschiedlich aus?

In erster Linie ist das Schwingverhalten einer Saite für die Tonerzeugung maßgeben (z.B. schnelle Schwingung = Hoher Ton) Daher besitzen die verschiedenen Saiten unterschiedliche Stärken (Dicken). Bei den Bassaiten sorgt die Umwicklung für das Schwingverhalten in der gewünschten tiefen Frequenz. Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Wicklungsarten:

Roundwound: Hier wird die Saite mit einem ungeschliffenen runden Stahldrat umwickelt. Das sorgt für einen sehr obertonreichen Sound.

Halfwound: Die umwickelte Saite wird angeschliffen. Das sorgt für einen Rückgang der Greifgeräusche und lebendigen Sound.

Flatwound: Ganz glatt geschliffene Saiten die wenig Angriffsfläche für Schmutz bieten, fast keine Greifgeräusche mehr hervorrufen allerdings einen stumpferen Sound liefern.

Soviel zu den Grundlagen in den kommenden Wochen werden weitere Artikel zum Thema Saitenkunde erscheinen.

Song der Woche – California Dreaming

Frisch aus dem Wochenende und gleich frisch ans Werk … nach einer etwas unbeständigen Veröffentlichungsphase (ich gelobe Besserung) endlich wieder ein Song der Woche für euch. Nachdem die Wahl beim letzten mal etwas rockiger ausgefallen ist möchte ich euch wieder etwas ruhigeres für eure Gitarre vorschlagen. Ein Großteil von euch dürfte den Song von The Mamas & The Papas schonmal gehört haben.

Ich freue mich hier eine wundervolles Arrangement dieses Songs vorstellen zu können. Von Michael Chapdelaine California Dreaming:



Dieser Song ist wie geschaffen für jedes Lagerfeuer. Er ist meiner Meinung nach nicht allzu anspruchsvoll und klingt trozdem super. Wer den Künstler unterstüzen will kann die dazugehörigen Noten/Tabs auf der Seite des Gitarristen erwerben.

Wie so ziemlich alles findet man nachempfundene Tabs mit den Schlagworten: Michael Chapdelaine & California Dreaming auch bei Google.


Ich wünsche viel Spass beim Üben


Andi

Gitarrenkram zum Wochende

Als Blogger ist man quasi rund um die Uhr auf der Suchen nach potentiellen Inhalten. Dabei hat man die ein oder andere Idee/Materie die an sich zwar interessant und nützlich ist aber alleine noch keinen Artikel füllt. Daher werden in Zukunft von Zeit zu Zeit ähnliche Sammelartikel (wie dieser hier) erscheinen.

Das Griffbrett mal anders!
Alle die in den letzten Tagen mal bei den Downloads vorbei geschaut haben könnten schon über die neue Leeres Griffbrett.pdf gestolpert sein. Es handelt sich dabei um ein Griffbrett mit integrierten Notenzeilen zum selbst ausfüllen. Da viele Menschen besser lernen wenn sie Inhalte schreiben und mit ihnen Arbeiten, dachte ich dies ist ein guter Weg um euch Notenschrift und Töne auf der Gitarre näherzubringen. Wer nochmal eine ausgefüllte Übersicht braucht zur Selbstkontrolle die Griffbrett.pdf findet ihr auch bei den Downloads.

Was kann ich denn alles auf der Gitarre spielen?
Eine Frage die man sich als Gitarrist öfter mal stellt. Da hat man Unmengen an Notenmaterial angesammelt und trohnt stolz auf seinen Berg aus Wissen. Aber es fehlt einfach die Übersicht bzw. die Struktur um auf diese einfach Frage antworten zu können. Meistens hat man sich die Lieder zwar einmal angesehen aber von beherrschen kann nicht die Rede sein. Als Ausweg aus dieser Problematik bietet sich eine einfach Möglichkeit die auch selbst nutze. Man nehme einfach ein Blatt Papier und stelle eine persönliche Setliste zusammen. Diese bietet ganz klar den Vorteil dass man Struktur in seinen persönlichen Notenwust und seinen Lernvorgang bringt und zusätzlich noch eine Liste hat die man vorzeigen und auf die man herabschauen kann. Wer blickt nicht gerne nach vollendeter Arbeit auf sein Werk. Ich möchte euch hier nun auch meine Setliste zum selbstausfüllen zu Verfügung stellen.

Achja für alle Wartenden die Artikelreihe zum Homestudio wird kommende Woche fortgesetzt. Ihr dürft euch über einen ausführlichen Artikel zum Thema Mikrofone freuen. Seid also gespannt. Damit schicke ich euch in ein hoffentlich entspanntes und dennoch übungsreiches Wochende.

Andi

Song der Woche – Canon in D

Da vorletzte Woche ein etwas ruhigerer Song an der Tagesordnung war, möchte ich euch heute ein etwas mitreißenderes Stück vorstellen. Was heißt vorstellen die meisten von euch werden dieses neo-klassische metal Stück schon das ein oder andere mal gehört haben. Heute ist es vermutlich eines der bekanntesten Youtube Gitarrenstücke und wurde unzählige Male nachgeahmt.

Ladies and Gentlemen i proudly present Jerry C’s Canon Rock gespielt von Matt Rach:

Im Endeffekt ist es ein langes Solo mit einigen sehr schnellen Passagen wodurch es teilweise enorm anspruchsvoll wird. Um auch selbst beim spielen das richtige Feeling zu bekommen empfehle ich euch hier auf guitarpro files zurückzugreifen, damit ihr die Hintergrundmusik habt. Alternativ müsstet ihr euch einen passenden playalong ergoogeln … sind aber nicht so leicht zu finden.  Tabs wie immer mit Titel und Komponist.

Wem das nicht genug ist oder wer noch etwas mehr ansporn braucht, dem empfehle ich diese Version hier gespielt von Shunga Jung (Der Junge ist eine Entdeckung/Schüler von Ulli Bögershausen während einer seiner Asienreise und ein riesiges Talent):


Ich probiere mich zur Zeit selbst daran aber das Tapping ist wirklich anspruchsvoll. Zu finden ist dieses Arrangement mit dem Namen Trace Bundy und Canon in D auch bei GOOGLE.

An all diejenigen die es versuchen, hinterlasst doch mal einen Kommentar mich würde eure Erfahrungen interessieren.

Grüße Andi