Muse / Musikstil der etwas anderen Art

Eingängige Gitarren Riffs und Synthesizer Einsatz, gekoppelt mir einer einprägsamen Gesangsstimme und verpackt in eindrucksvollen Bühnenshow. Ein wirklich einschlagendes Erfolgskonzept dass die drei Musiker aus Großbritannien unter dem Namen Muse sehr weit nach oben getragen hat…

Geschichte:
Gefunden haben sie die drei (Matthew Bellamy “Gesang, Gitarre, Keyboard“, Dominic Howard “Schlagzeug” und Christopher Wolstenholme “Bass” ) 1994 auf dem Teignmouth College im selben Jahr hat die Band ( damals noch Rocket Baby Dolls ) an einem örtlichen Battle of the Bands Contest teilgenommen und gewann äußerst unerwartet. Von da an beschlossen die Mitglieder ihre Universitätspläne zu verwerfen um eine Karriere als Musiker anzutreten! Die Band Muse war geboren.

Nach der Veröffentlichung ihrer 2 EP (1998/99) gelang es der Band die Aufmerksamkeit der Presse und der Musikszene auf sich zu lenken und bald darauf war auch der erste Plattenvertrag mit Maverick Records abgeschlossen. Das erste Album Showbiz wurde kurze Zeit später fertiggestellt und mit Konzerten in Europa, Japan und Australien sicherte sich die Band eine starke Fangemeinde.

In der Zeit von 2000-2007 stellten die drei Musiker drei weitere Alben auf die Beine und publizierten ein Live-Album. Unter anderem entwickelte sich der Musikstil der Band. Neue Einflüsse in Form von Gernes und Instrumenten gaben der Band einen ganz neuen Charakter. Desweiteren erhielt die Band mehrere Awards für den besten Live-Act.

Aktuell ist die Band dabei ihr fünftes Album The Resistance zu promoten das seit September diesen Jahres in den Länden erhältlich ist.


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Discographie:


  • 1999: Showbiz
  • 2001: Origin of Symmetry
  • 2003: Absolution
  • 2006: Black Holes and Revelations
  • 2009: The Resistance




Musikstil:
Der Stil der Band wird dem sogenannten New Prog zugeordnet und setzt sich stilistisch aus Alternative, Hard und Progressive Rock sowie klassische Musik und Electronica zusammen. Als Insturmente kommen Bass, Gitarre und Klavier/Keyboard/Orgel und Schlagzeug zum Einsatz. Dabei geht die Band gerne neue Wege und ist sehr experemtierfreudig mit dem Einsatz der Instrumente. Die Gesangstimme ist meist sehr hoch gehalten (falsett-artig) und sticht so aus den gewobenen Klangkonstrukten hervor. Durch den hohen Anteil der in Moll gehaltenen Songs hat die Musik einen speziellen recht ernsten Charakter.

More About:
Wessen Wissensdurst jetzt immer noch nicht gestillt ist der kann sich gerne einmal auf der Webseite der Band umsehen. Sehr interresant ist auch das Muse Wiki wo man unter anderem eine schöne Übersicht zum eingesetzten Equipment ( Gitarre, Effekte, Verstärker, etc.) der Band erhält.



Fazit:
Muse hat wenig von dem was man heutzutage so im Radio hört, ist aber für jeden der alternative/progressive Musik mag eine echte Perle. Das neue Album schließt mit wirklich gelungen Songs sicherlich an die bisherigen Erfolge an. Jedem der sich im Herbst gerne mal mit zur Stimmung passenden Musik etwas zurückzieht kann ich diese Band nur ans Herz legen.

8 Gruende warum man gemeinsam Musik machen sollte

Na sitzt ihr nach dem Wochende mal wieder alleine in eurem Zimmer und zupft alleine auf eurer Gitarre. Viel schlimmer sogar ihr habt sie seit einer Woche nicht mehr in die Hand genommen. Dagegen muss etwas unternommen werden. Jeder von uns kennt Leute in seinem Umfeld der oder die das ein oder andere Instrument spielt. Denn gemeinsames musizieren kann euch auf der Gitarre unhemlich weiterbringen:

1. Kommunikation und Austausch

Es ist wichtig dass man sich mit anderen Leuten zum Thema Musik hin austauscht. So erfährt man von neuen Bands oder Entwicklungen in der Musikwelt von denen man trotz akribischer Newsüberwachung nichts gehört hat. In dem Fall gilt einfach vier Ohren hören mehr als zwei.

2. Einsätze Rhytmusgefühl und Dynamik

Wenn man alleine vor sich hin spielt verfällt man oft in seinen eigenen Rhytmus. Natürlich kann man da mittels Metronom entgegen wirken. Aber eben auch das Zusammenspiel mit anderen hilft euch, euer Rhytmusgefül zu trainieren (da ist mitzählen angesagt). Ebenso werdet ihr viel über die Dynamik eines Liedes lernen. Um einmal auf eine alte Gitarristen-Macke einzugehen: Hinter guten Songs steckt selten durchgehend eine laute dominante Gitarre, denn erst leise Passagen mit zurückhaltender Gitarre können richtig Spannung aufbauen.

3. Instrumente jenseits der Gitarre

Damit wären wir schon bei einem weiteren Laster von uns Gitarristen. Unsere Instrumentalen-Scheuklappen! Wenn man mit anderen Zusammenspielt dann bekommt man ganz neue Einblicke in deren Instrumente. Wer sich noch nicht im Rahmen seiner seines Homestudios mit anderen Instrumenten konfrontiert war, sollte diese Möglichkeit unbedingt nutzen und hilfreiches Wissen sammeln.  Denn dann werdet ihr merken, dass sich die ein oder andere musikalische Idee mit anderen Instrumenten oft sogar besser umsätzen lässt.

4. Motivation

Der gute alte Schweinehund wird einem durch gemeinsames abrocken erst recht ausgetrieben. Wenn die Stimmung bei euch in der Band stimmt, dann werdet ihr sehen, dass ihr gleich mit viel mehr Begeisterung an euer Gitarrenspiel herangehen werdet. Sollte man einmal dennoch mal gänzlich Demotiviert sein dann geben einen die Bandkollegen schonmal den nötigen Tritt in den allerwertesten (doch Achtung das sollte kein Dauerzustand bleiben! ).

5. Feedback und Kritik

Ein weiterer Effekt der sich beim Zusammespiel einstellt den man von stillen Kämmerlein nicht kennt, ist das Feedback. Das ein oder andere Lob erhöht wieder die Motivation und Stimmung. Aber auch die Kritik bringt euch weiter. Wichtig ist allerdings, dass ihr nicht gleich beleidigt seid wenn euch jemand kritisiert. Geht in euch und schaut nach ob er vielleciht doch recht hat und versucht gemeinsam eine Lösung zu finden.

6. Es klingt einfach besser

Natürlich hat eine einzelne Gitarre auch ihren Charme doch neben einer gut eingespielten Gruppe wird sie immer nur den 2ten Platz belegen. Denn unterschiedliche Instrumente geben einfach einen viel vollkommeneren Sound und runden das Musikerlebnis für den Zuhörer viel besser ab.

7. Liveauftritte

Wenn ihr in einer Band spielt werdet ihr viel eher einen Live Auftritt haben als alleine. Denn man braucht schon eine große Portion Selbstbewusstsein um alleine auf einer Bühne zu spielen. In einer Band seid ihr schonmal nicht alleine und das mindert in jedem Fall etwaige Ängste oder Zweifel. Und jeder Musiker wird mir zustimmen, dass Liveauftritten einen sehrviel weiterbringen als versteckspielen im Proberaum.

8. Der Spassfaktor

Es macht einfach riesigen Spass zusammen Musik zu machen wenn ihr mir nicht glaubt probiert es aus!

Hm interresiert? Dann geht mal im Kopf eine Liste mit euren Freunden und Bekannten durch … Wer davon spielt ein Instrument? Dann nichts wie ans Telefon und Probetermin ausmachen :D