Song der Woche / You re a God

Auch diese Woche habe ich wieder einen coolen Track in meiner Musiksammlung für euch und eure Gitarre gefunden. Ich weiß nicht wer unter euch Vertical Horizon kennt? Ich glaube der Leseranteil ist eher gering. Die Band stammt aus Washington D.C. und machen seit 1992 rockig poppige Musik. Eine Singelauskopplung aus ihrem 2. Album war dieser Song. Enjoy it …

Künstler: Vertical Horizon
Schwierigkeitsgrad: Mittel (Anschlag ist ein bisschen knifflig)
Übungsbereiche: Gesang, Anschlag
Tabs und Noten: You’re a god

Einfacher sommerlicher Song für die gesanglich nicht so starken unter uns.

Song der Woche/ Soak up the Sun

Während einem der vereinzelten Sonnentage letzte Woche bin ich im Internetradio auf diesen bereits 8 Jahre alten Song von Sheryl Crow gestoßen. Der Track Soak up the Sun hat so gepasst, dass ich ihn sofort in meine Setliste aufgenommen habe. Ich glaube das Lied wird mich den Sommer über begleiten … vielleicht ja auch euch. Der Tackist auf dem 2002 erschienen Album C’mon, C’mon zu finden.



Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Übungsbereiche: Anschlag, Singen & Spielen
Tabs und Noten: Sheryl Crow Soak up the sun Tab

Viel Spass beim üben auf dass wie dieses Jahr viele solcher Sonnentage haben (änhlich wie die in dem Video)…

Lostprophets / The Betrayed

Ein Album auf das ich unter anderem sehenlichst gewartet habe ist diesen Januar endlich erschienen. Seit dem letzten Album ist einige Zeit vergangen und es gab bisher nicht allzuviel zu hören von der Band,
die 1997 in Cardiff gegründet worden ist.

Geschichte:
Zu Beginn ihrer Karriere war die Band ein wichtiger Bestandteil der waliser Hardcore-Szene. Ganz nach dem Motto ohne fleiß kein Preis traten sie auf sehr vielen Festival-Konzerten auf. In dieser Phase der Stilfindung (sie experimentierten viel mit Instrumenten und Soundverfahren entdeckte sie das Musikmagazin Kerrang. Auf einem nachfolgenden durch die Zeitschrift veranstalteten Konzert kam die Band in Kontakt mit dem Musiklabel Visible Noise.

Im Februar 2000 war der Plattenvertrag unterzeichnet und im Juli wurde das erste Album The Fake Sound of Progress veröffentlicht (Aufnahme Budget für das Album waren 5000 Pfund!).
In den folgenden Jahren spielte die Band als Vorband bei eingen Musikalischen Rockgrößen (Deftones, LinkinPark) und konnte sich so einen Namen machen. Auch die Studioarbeit wurde fortgesetzt so, dass sie 2003 die erste Single Burn Burn veröffentlichen konnten.



Album
Natürlich ist es nie einfach vorausgegangene äußerst gelungenen Alben zu übertreffen, der Erwartungshaltung des Publikums gerecht zu werden und scheinbar hatte die Band auch einige Probleme damit (was auch die lange Produktionszeit erklären würde). Herausgekommen ist eine Zusammenfassung. Die Band durchlebt auf diesem Album ihre gesamte musikalische Entwicklung mit harten rockigen Gitarren-Klängen in Titeln wie Destryr Destryr die deutlich die Wurzeln der Band wiederspiegeln, bis zu den leicht poppigen rockigen Songs z.B. Dirty Little Heart, welche den Charakter der letzten beiden Alben aufgreifen.

Das Album braucht mehrere Hördurchläufe um zu wirken und absolute EarwormingSingels wird man hier vergeblich suchen. Höhepunkt der Trackauswahl ist der Song Where We Belong der durch Eingängigkeit und einen wirklich gelungenen Text glänzt.

Live
Immoment ist die Band wieder on-the-road. Live hat die Band bisher wirklich überzeugt wer sich das ganze mal genauer ansehen will dem lege ich nahe eines der Konzerte zu besuchen!

- Wiesbaden 14.4 / Kulturzentrum Schlachthof ev.
- Berlin 18.4.2010 / C-Club
- Hamburg 19.4.2010 / Markthalle Hamburg
- Köln 21.4.2010 / Life Music Hall
- München 22.4.2010 / Theaterfabrik


Fazit
Achtung Lostprophet-Fans dieses Album ist anders! Geht nicht mit zu hohen Erwartungen an diese Songs sonst werdet ihr enttäuscht. Man muss es wirken lassen!

One Republic / Waking up

Nach einer Turbulenten Woche wie dieser freut man sich wirklich auf die Feiertage. In diesem ganzen drunter und drüber bin ich allerdings über ein sehr schönes Album gestolpert, dass ich euch hier einmal näher vorstellen möchte.

Die Band
Die 5 Jungs aus Colorado haben es bereits mit ihren Debüt-Album richtig krachen lassen. Ich denke jeder von uns erinnert sich noch an das Timbaland feature Apologize. Das dieser Blitzaufstieg so gelingen konnte hat die Band Übrigens Myspace zu verdanken, denn dort kam alles erst ins Rollen. Wiedermal ein Zeichen dafür wie wichtig das diese Plattformen für Musiker sind.

Album
Aber nun zu Waking up: Dieses Album schließt wunderbar an das vorausgegangene an und setzt sogar noch einen drauf. Man erkennt deutlich, dass die Jungs ihren Stil gefunden haben und diesen nun gekonnt mit neuen Elemente ausschmücken. Dieses Album ist in insturumentaler Hinsicht sehr vielseitig und schafft es trotz der ein oder anderen aufgeweckteren Passage den ruhigen und nachdenklichen Charakter zu behalten.

Tracks
1. Made for you – Ein sehr dynamisches und gut gewähltes Opening mit fließender Überleitung zum nächsten Track. Hier wurde sogar ein Kirchenchor eingearbeitet.

2. All the Right Moves – Wieder mit einem sehr schnellen Beat sehr dynamisch gehalten. Am Ende kommt wieder der Chor zum Einsatz! Für mich eines der stärksten Stücke des Albums.

3. Secrets – Diese Ballade dürfte den ein oder anderem bereits aus ZweiOhrKüken geläufig sein. Durch das Chello fühlt man sich wieder an Apologize zurück erinnert. Achtung: Ohrwurmgefahr.

4. Everybody Loves me – Hier wurde mal ein ganz neuer Stil eingearbeitet. Durch den starken Bass fühlt man sich fast ein wenig an Muse erinnert. Die Stimme von Ryan kann hier richtig Glänzen.

5. Missing Persons 1 & 2 – Der Song ist einer der etwas flacheren des Albums. Der Beat ändert sich in der Mitte des Albums und man findet sich plötzlich wieder in einem ganz anderem Stück.

6. Good Life- Dieser Song ist einfach nur schön. Hier glänzt vorallem die Texebene und man sollte man sich unbedingt mal rinfinden. Ein Song für die unangenehemen Tage im Leben. Einer meiner Favouriten auf dem Album.

7. All This Time – Diese Ballade lebt enorm durch den Gasang von Ryan und hält wieder einen wunderschönen Songtext bereit.

8. Fear – Sehr ruhiger und verträumter Song bei dem man gerne mal die Augen zu machen möchte und einfach nur den einzelnen Instrumenten lauschen will. Sehr schöne Stimmung. Sehr schön Elemente werden hier mit dem Streichern eingeflochten.

9. Waking Up – Der mit abstand rockigste Song des Albums in dem die E-Gitarre richtig zur Geltung kommt. Schöne (Gitarren-Effekte) Gegen Ende schlägt die Stimmung nochmal ins ruhige um und bereitet so einen schönen Übergang zum nächsten Song.

10. Marchin on – Ein Song der Life bestimmt sehr gut ist mir aber auf der Platte nicht ganz so gut gefällt. Ist was zum Laut hören!

11. Lullaby – Ein ruhiger Ausklang dem aber jeder Höhepunkt fehlt.

Fazit
Dieses Album konnte mich absolut überzeugen. Sehr stimmig aufgebaut und mit sehr schönen Stimmungen, dazu viele eingängige Songs bei denen eigentlich fast jeder Chart Potential hat. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht soll getrost zugreifen. Bis nächste Woche.