Avid Creation Tour 2010/ Fetter Gitarrensound in vier Städten

Für alle Produzenten und Technik interessierten Gitarristen unter euch bin ich diesmal auf etwas cooles gestoßen. Die Avid Creation Tour 2010! Das Unternehmen stellt 15. bis 25. Februar die gesamte Bandbreite seiner Musik- und Videolösungen in praxisnahen Workshops vor.

Präsentiert wird das Ganze von nahmhaften Musikproduzenten, Toningenieuren, Live-Mixern und Video- Cuttern. In Masterclasses und Workshops erfahren Musiker und Produzenten, mit welchen Tricks die Profis im Studio ihren Sound machen.

Avid Creation Tour 2010:
München, 15. Februar 2010
Zürich, 18. Februar 2010
Wien, 23. Februar 2010
Berlin, 25. Februar 2010

Detaillierte Informationen zu den Workshops und Locations finden sich unter hier.

Anmeldung:
Die Teilnahme an der Avid Creation Tour ist kostenlos und kann ab sofort hier erfolgen. Alle registrierten Teilnehmer erhalten ein Welcome-Pack mit vielen Überraschungen. Was ja an sich schonmal ganz gut klingt ;-) .

Nebenbei hat man noch die Möglichkeit sich an unterschiedlichen Ständen mit den Produkten der Hersteller vertraut zu machen Dj-Systeme, Keyboards und Software (Pro-Tools-HD-Studio etc.). Besonders Anfänger hätten hier die die Möglichkeit einen Pro Tools Basis-Kurs zu den Themen Recording Editing und Mixing zu absolvieren.

Leider liegt keiner Tourstops in meiner Nähe sonst hätte ich mal vorbeigeschaut. Solltet ihr irgendwo in der Umgebung wohnen (und nicht vor Anmeldungen zurückschrecken ;-) ) schaut doch mal vorbei könnte bestimmt interessant werden!

8 Weihnachtsgeschenke fuer Gitarristen

Weihnachten rückt näher und um dem großen Stress kurz vor dem 24. vorzubeugen, solltet ihr nicht zu lange warten, bis ihr die Geschenke kauft. Vielleicht denkt ihr auch an die Leute, die euch eine Freude machen wollen aber mit ihrem Geschenk noch total im dunkeln Tappen und gebt ihnen einen kleinen Tipp mit was man euch eine Freude machen könnte.

Heute möchte ich euch einige interessante Geschenkideen für Gitarristen und die, die es noch werden wollen vorstellen. Gleich vorweg ich persönlich Rate davon ab einfach irgend einen Gitarre unter den Weihnachtsbaum zu legen, denn Instrumente sucht man sich am besten selber raus. Denn jeder hat da einen ganz eigenen Geschmack und außerdem spielt es sich auf einer selbst erwählten Gitarre gleich ganz anders. Vielleicht findet ihr dennoch die ein oder andere Anregung.

capo
Capodaster:
Oftmals ist es nützlich die Gitarre schnell einmal in eine andere Tonart Transponieren. Wenn man dabei nicht die gesamte Gitarre umstimmen will greift man am besten zu einem Capodaster. Einfach auf dem Gitarrenhals geklemmt und schon kann man weiter mit den gewohnten Griffen spielen. Ein äußerst hochwertiges Exemplar welches das ein oder andere Gitarristenherz höher schlagen lässt ist der G7TH.

elixirSaitensatz:
Saiten sind einer der wenigen Verbrauchsgegenstände an der Gitarre. Die kann man als Gitarrist immer gebrauchen und warum nicht mal zum frohen Fest was neues ausprobieren. Allerdings sollte man sich im Vorfeld über die nötige Stärke und die Bauart der Gitarre im klaren sein. Ich persönlich kann an dieser Stelle Elixir-Saiten empfehlen die sich durch eine längere Lebensdauer (dank spezieller Materialien) auszeichnen

pflegeGitarren Pflege-Set Die richtige Instrumentenpflege ist sehr wichtig und wird trozdem oft einfach vernachlässigt. Dabei braucht es nicht mehr als ein Tuch, Politur und etwas Pflegemittel um der Gitarre neuen Glanz und ein längeres Leben zu bescheren. Folgendes Pflegemittel hat sich für mich persönlich sehr bewährt-

 

Fachbücher
Immer gut kommen Fachbücher an, außer natürlich der Beschenkte ist des Lesens nicht mächtig. Es gibt eine Vielzahl an interessanten Gitarren/Recording/Noten-Büchern. Allerdings muss man genau drauf achten, für welches Thema sich die Person interessiert.

Gitarreneffekte
Soundmäßig kann man aus diesen Bodentretern ganz schön was herausholen. Manchmal muss es gar kein neuer Verstärker sein, sondern es reicht ein kleines Kästchen um einen auf ganz neue Höhenflüge zu liften. Ob Verzerrer, Delay, Phraser, Wahwah usw. je nachdem was in eurem Effektboard noch für den perfekten Sound fehlt.

Konzerte
Oftmals ist es sogar schöner etwas immaterielles zu schenken, (vorallem wenn man selbst auch noch was davon hat). Warum also nicht mal gemeinsam ein Konzert besuchen und einen musikalischen Abend gemeinsam genießen. Auf www.eventim.de findet ihr ein umfassendes Angebot der in Deutschland stattfindenden Konzerte und Veranstaltungen.

Musik
Bei wem es nicht ganz für den Live-Auftritt reicht dem bleiben ja immernoch die guten alten CD’s ;-) . Auf Amazon findet ihr zu jedem Musikgeschmack die passenden Silberlinge und jetzt vor Weihnachten haben viele Künstler ihre neuen Alben veröffentlicht. Ich habe mir einmal erlaubt aus den aktuellen Topsellern eine kleine Auswahl zusammenzustellen.

holderGitarrenständer
Stapeln sich die Instrumente schon bei ihnen zu Hause dann wird es Zeit einmal ein wenig Ordnung in ihre Gitarrensammlung zu bringen. Um den Liebling sicher zu verstauen und doch jederzeit griffbereit zu haben nutzt man Gitarrenständer. Für die Sammler eignen sich hier Mehrfachhalterungen oder man greift zu Einzelständern. Aber mal ehrlich es bleibt doch nie bei nur einer Gitarre :D .

Wie heißt es so schön Wünsche gehen eher in Erfüllung wenn wir mit anderen darüber Reden. Ist ja klar woher sollen die anderen auch wissen was wir uns so herbeisehnen. Also zögert nicht anderen von euren Wünschen zu erzählen.

Liebe vorweihnachtliche (bisher wenig winterliche) Grüße und bis vorraussichtlich Mittwoch
Andi

Literatur aus dem Bereich Homerecording

Nach einer ruhigen Woche und einem hoffentlich erholsamen Wochende, melden wir uns wieder zurück mit neuem interressanten Material. Für alle Gitarristen die unsere Homrecording-Artikel verfolgen und natürlich alle die sich generell mit diesem Thema beschäftigen möchte ich hier ein Fachbuch ans Herz legen.

Das Buch Homerecording von Carsten Kaiser richtet sich hauptsächlich an Neueinsteiger im Bereich Recording. Direkt in der Einleitung erhält der Leser ausführlichen Einblicke in die Einrichtung und Kofiguration des Studiocomputers. Von dieser Basis aus werden sehr strukturiert die grundlegenden Bereiche des Homerecordings abgehandelt.

Dabei geht der Autor immer wieder auf die Probleme ein die sich bei der Studioeinrichtung im eigenen Wohnzimmer einstellen und gibt hilfreiche Tipps und Lösungsvorschläge.

Natürlich wird auch andere Handware als der Computer behandelt. So gibt es ausführliche Schilderungen über die Handhabung von Mischpulten und Effekten zu Recordingzwecken. Aber auch Mikrofonierung und der Einsatz von MIDI-Geräten wird sehr detailliert geschildert. In einem so allumfassendem Werk findet man nautürlich auch die Themen Software und Mastering.

Mir persönlich gefallen die Tabellen im Anhang besonders gut, da man hier sehr übersichtlich nochmal wichtige Grundeinstellungen für bestimmte Recordingsituationen erhält die man als Otto-Normal-Tontechniker in der Regel immer wieder vergisst oder erst gar nicht beachtet.

Nur den Softwareteil hätte man etwas ausführlicher fassen können. Hier hat Herr Kaiser sich lediglich auf eine Übersicht der aktuellen Recordingprogramme und deren Schnittstellen beschränkt. Was man natürlich auch auf den riesigen Einstellungsumfang der heutigen Programme zurück zu führen ist. Auch die Bonus DVD hätte noch ein paar Beispiele mehr fassen können aber man kauft das Buch ja ohnehin nicht wegen des Bonusmaterials.

Das Buch hält auf seinen über 700 Seiten was es verspricht und bietet jedem der sich mit Recording beschäftigen will einen super Einstieg. Aber auch für die von uns die sich schon seit einiger Zeit mit diesem Thema beschäftigen kann es ein sehr hilfreiches Nachschlagewerk sein. An dieser Stelle möchte ich auch nochmal den Sprachstil des Buches positiv hervorheben. Der Text ist wirklich angenehm zu lesen und man hat stets den Eindruck, dass man den roten Faden nicht aus den Augen verliert.

Wessen Interresse nun geweckt ist, der soll sich doch einmal bei dem folgenden Link umsehen:

Homerecording – Carsten Kaiser

Dort findet ihr auch eine Leseprobe und kann sich nochmal ein eigenes Bild davon machen.

Das Homestudio – Aktive Nahfeldmonitore

Heute (wenn auch etwas verspätet) möchte ich tiefer in die unendlichen Weiten des Themas Aktive Nahfeldmonitore eintauchen, da Midfield oder gar Mainmonitore sowohl preislich als auch wegen ihrer Ausmaße nicht in Frage kommen und nur in großen Tonstudios verwendet werden.

Als erstes sollte man sich überlegen, was für Anforderungen und Wünsche man an das System stellt.

Sicherlich werden einige von euch blind auf die Qualität des allgemeinen Studiostandards, den aktiven Nahfeldmonitoren Yamaha HSM 80 vertrauen, jedoch solltet ihr euch ruhig ein paar Alternativen zu Gemüte führen die sowohl budgetschonend und qualitativ mithalten oder gar besser abschneiden können. Für kleine Projektstudios reichen oft kleine Aktivmonitore mit 40-80 Watt Leistung für den Basslautsprecher sowie den Hochtöner. Hier ist das Stichwort Bi-Amping zu nennen, dass mit Hilfe einer Frequenzweiche die hohen von den tiefen Signalen trennt und diese dann über zwei separate Endstufen verstärkt.

Auch das Thema Bassreflex solltet ihr euch ein bisschen zu Gemüte führen, da diese für eine klare Basswiedergabe entscheidend sind. Wenn ihr die Monitore ganz dicht an einer Wand stehen habt, ist es sinnvoll Monitore wie z.B. die FOSTEX PM-04 zu wählen, da ihre Reflexöffnungen sich auf der Vorderseite befinden.

Im Preissegment um rund 200 Euro als Paar kann ich euch die M-AUDIO BX 5 STUDIOPHILE, und die ALESIS M1 ACTIVE 520 ans Herz legen, da sie einen ausgewogenen Frequenzgang mit anständigem Mittenbereich (der für das optimale Abmischen unabdingbar ist) haben.

Wer auf mehr Leistungsreserven zurückgreifen möchte, sollte sich die Modelle ESI NEAR08 CLASSIC BUNDLE und BEHRINGER B2031A TRUTH im Preisbereich von rund 300 Euro näher anschauen. Letztere nutze ich selbst da sie für mein Gehör am Besten klangen (Achtung: am Besten = sehr dehnbarer Begriff. Daher ist es sinnvoll wenn ihr bei einem großen Musikhaus 3-4 Modelle im Vergleich hört, z.B. mit dem Lieblingssong ;-) ). Achtet dabei wie schon oben erwähnt darauf, das der Song sehr Mittenbetont ist und nicht „geschönt“ wird, denn nur mit einem ehrlichen Monitor klingt der fertige gemasterte Song auch auf Omas altem Küchenradio gut.

Abschließend kann ich sagen, dass der richtige Studiomonitor der ist, mit dem man vertraut ist und den man vom ersten Eindruck her mag. Früher oder später muss man sich mit einem der Modelle anfreunden. Scheut euch nicht davor, Tipps von Fachleuten in Bezug auf Aufstellung und Einsatzspektrum einzuholen, da das natürlich bei jedem von euch variiert.

Bei Fragen stehe ich wie immer gerne zur Verfügung. Damit verabschiede ich mich ins Wochenende …

Stefan

Das Homestudio – Audiointerface

Bei vielen von uns Musikern entsteht nach einiger Zeit der Wunsch, das eigens komponierte Material nicht nur auf dem Papier festhalten zu können. Da aber der chronische Geldmangel eine der Hauptkrankheiten von uns Künstlern ist, kommt ein Tonstudiobesuch für die meisten nicht in Frage. Eine Möglichkeit trotz schlankem Geldbeutel nicht auf ordentliche Aufnahmen verzichten zu müssen, ist sich mit ein wenig Eigenengagement selbst um das Recording zu kümmern. Also wird schnell der alte Pentium 3 formatiert und mit Windows XP startklar gemacht. Jetzt fehlt nur noch ein Audio Interface das via USB oder FIREWIRE mit dem Rechner verbunden wird, ein bis zwei Mikrofone und einen Kopfhörer bzw. Abhörmonitore. Heutzutage sind die Preise für das ganze Technische Equipment so günstig und die Vielfalt so Gross, dass man die sprichwörtliche Qual der Wahl hat.

Um ein paar Anhaltspunkte zu geben, in welche Richtung man sich Preislich und Qualitativ bewegen kann und möchte, starte ich mit diesem Artikel eine Zusammenfassung der Benötigten Hardware die im Verlauf immer weiter ausgebaut wird.

Das wohl wichtigste Teil das zum Hobby Homestudio beiträgt, ist natürlich das Audiointerface.
Ganz zu Beginn rate ich von XLR- oder Klinke zu USB ab, da für nicht viel mehr Geld ein Robustes Interface mit guten Wandlern sinnvoller angelegt ist zumal man ja nicht nur einmal aufnehmen möchte und die Robustheit der Kabellösung schlichtweg schlecht ist.
Man sollte auch auf mitgelieferte Software wie z. B. Cubase LE 4 achten, da nach der Installation sofort mit den ersten Aufnahmen unkompliziert begonnen werden kann. Ein Mischpult wird entgegen der weitläufigen Meinung nicht mehr benötigt (außer man gehört zu den Leuten die was zum Anfassen brauchen ^^ ), da eine digitale Version in Cubase schon mit inbegriffen ist (in einem der folgenden Artikel erfahrt ihr mehr über Cubase und seine Features).

Wer als Solokünstler arbeitet oder sich recht Portabel einrichten will, dem empfehle ich ein kleines 2 Kanal USB Interface wie z.B. das ESI ESU 22 welches schon ab 75!!! € inklusive Cubase LE 4 zu erstehen ist. Wer bereit ist bis 150€ ein Schnäppchen zu machen, sollte sich unbedingt die PRESONUS AUDIOBOX USB näher anschauen. Diese Überzeugt mit einfacher Bedienung, exzellente Digitalwandler (Class-A-Preamps), einem Robusten Metallgehäuse und natürlich wieder Cubase. Selbst Midi wird dem Enthusiastischen Musiker hier nicht vorenthalten, zwei Anschlüsse für die aktiven Abhörmonitore,  einen Kopfhöreranschluss und Phantomspeisung hat die Wunderkiste auch zu Bieten. Die Verarbeitung und die Klangqualität sind meiner Meinung nach die Besten dieser Preisklasse.

Sobald man jedoch mit Band im Schlepptau Aufnahmen machen, und den Schlagzeuger komplett abnehmen möchte, Sollte man sich an immer noch handlichen 1HE hohen 8-Kanal Interfaces orientieren. Hier finden sich Qualitativ hochwertige Recording Interfaces wie das Alesis IO/26 ab 349€, mein Favorit, der Firepod für 395€ mit FIREWIRE Schnittstelle, sowie das M-AUDIO FAST TRACK ULTRA 8R für 409€ oder das TASCAM  US-1641 für 429€ mit USB Schnittstelle. Alle vier Geräte sind obere Mittelklasse und lassen hinsichtlich der Ausstattung fast keine Wünsche offen. (Bei Fragen bezüglich meiner Empfehlungen und Tipps stehe ich gerne zur Verfügung!)

Das Anschließen selbst ist nicht der Rede wert, da nur ein Netzteil sowie ein Verbindungskabel nötig sind und solange man sich an die Installationsanleitung der Software hält, kann auch hier nichts schief gehen.
So der erste Schritt zu eigenen Aufnahmen ist getan. Nächste Woche werde ich das Thema Abhörmonitore im Rahmen dieser Artikelserie mal etwas genauer beleuchten.
Bis dahin viel Spaß,
Stefan