Song der Woche / You re a God

Auch diese Woche habe ich wieder einen coolen Track in meiner Musiksammlung für euch und eure Gitarre gefunden. Ich weiß nicht wer unter euch Vertical Horizon kennt? Ich glaube der Leseranteil ist eher gering. Die Band stammt aus Washington D.C. und machen seit 1992 rockig poppige Musik. Eine Singelauskopplung aus ihrem 2. Album war dieser Song. Enjoy it …

Künstler: Vertical Horizon
Schwierigkeitsgrad: Mittel (Anschlag ist ein bisschen knifflig)
Übungsbereiche: Gesang, Anschlag
Tabs und Noten: You’re a god

Einfacher sommerlicher Song für die gesanglich nicht so starken unter uns.

Song der Woche / Sunshine of your Love

Mitten im allwöchentlichen Wahnsinn findet man immer wieder durch Zufall neue/alte Schmuckstücke, so sprang meine Genius Playlist von den Hives auf Cream und bescherte mir mal wieder einen Ohrwurm der sich gewaschen hat. Der Song geschrieben von Jack Bruce, Pete Brown und Mr. Slowhand wurde im Dezember 1967 veröffentlicht. Ich habe euch mal eine Akustik Version des Songs herausgesucht:


Künstler: Cream (Eric Clapton, Jack Bruce und Ginger Baker)
Schwierigkeitsgrad: Anfänger
Übungsbereiche: Anschlag, Singen & Spielen, Solopart
Tabs und Noten: Sunshine of your love Tab

Schaut euch vorallem das Solo mal an (ist in dem Video nicht enthalten) Clapton ist wirklich genial. Viel Spass beim Rocken!

Gitarrenlinks der Woche / Rockfestivals, Polytuner, Gewinnspiel und mehr

Und rechtzeitig zum Wochenende die bereits versprochenen Links der Woche. Obwohl die Zeit die letzten Tage etwas knapp bemessen war, habe ich dennoch einige interessante Links zusammenbekommen. Ich wünsche viel Spass beim schmökern.

Rockfestivals:
Konzertjunkies aufgepasst! Die beiden größten Rockfestivals Deutschlands Rock am Ring und Rock im Park dauern dieses Jahr einen ganzen Tag länger. Wer ohnehin nicht genug von diesen Events bekommen kann, der wird hier im Rahmen der anstehen Jubiläumsfeiern (15 und 25) nochmal belohnt. Für Rock am Ring läuft im Übrigen schon der Ticketcounter. Es ist also Eile geboten oder ihr nehmt die höheren Preise an der Abendkasse in kauf. Für Rock im Park gibt es wohl noch genug Tickets.

-> Tickets für Rock am Ring
-> Tickets für Rock im Park

Danke hier nochmal an den Blog www.DieKopfhörer.de in dem ich darüber gelesen habe. Ob ich dieses Jahr mit von der Partie bin, muss ich mir allerdings nochmal überlegen. Die Bands klingen schonmal super!

Tiere und Gitarren:
Nachdem mich Max mit seiner anhänglichen Katze ganz schön zum lachen gebracht hat, googelte ich mal nach weiteren tierischen Gitarrenliebhabern und bin dabei über den singenden Hund gestolpert:

Jetzt müsste unser Gitarrist nur noch ein bisschen Country spielen und das ganze an ein Lagerfeuer bei Nacht verlegen dann käme dabei doch richtiges Wild-West-Feeling auf. ;-)

Joe Bonamassa bietet kostenlosen Download an:
Zurzeit besteht die Möglichkeit aus Joe Bonamassas neuem Album “Black Rock”(Verkaufstermin Deutschland: 19.März 2010), den Track “Blue & Evil” kostenlos über seine Seite herunterzuladen.
Dafür müsst ihr den Promocode BNE2010 beim Einkauf angeben. Eine kleine Kostprobe zum vorab anhören findet ihr hier mit weiterführenden Link zum Download. Sicherlich nicht die schlechteste Aktion um sein neues Album zu promoten.

Polytuner alle Saiten auf einmal:
Ein zur Abwechslung mal wirklich nützliches Gadget hab ich auf Gizmodo gefunden. Den Polytune!!! Dabei handelt es sich um ein Tuningpedal (Stimmgerät in Pedalform), dass es einem ermöglicht alle Seiten gleichzeitig zu stimmen. Dies wird durch eine gesonderte Anzeige für jede einzelne Saite bewerkstelligt.

Man schlägt also einmal in die Seiten und bekommt einen genauen Überblickt welcher der Drähte aus der Reihe tanzt. Ich würde das ganze gerne einmal testen und freue mich schon, wenn ich so ein Teil mal in die Finger bzw. unter die Füße bekomme. Hier noch ein Video (leider auf Englisch) über die “Zauberbox” der Firma TC Elctronic.

Das Gerät gibt es auch schon bei Thomann für 85 Euro nur die Verfügbarkeit sieht gerade etwas schlecht aus.

Gitarren Gewinnspiel:
Die amerikanische Metal Band Demon Hunter haben die Gitarrentabs für einen bisher unveröffentlichten Song, ihres bald erscheinenden Albums World Is a Thorn herausgegeben. Das ganze Tab-Paket beinhaltet Rhytmus- und Lead-Gitarre sowie den Solopart.

Alles was ihr jetzt noch tun müsst um eine signierte Dean Gitarre zu gewinnen, ist das Material einstudieren und eure Songperformance in einem Youtube-Video, als Antwort auf den Aufruf der Band zu posten. Annahmeschluss ist der 28.Februar. Danach wählt die Band unter den Antwortvideos den Gewinner mit der besten Performance aus. Diese glückliche Person wird dann stolzer Besitzter einer neuen von der Band signierten Gitarre.

In eigener Sache:
Ich habe gestern die Seite einmal auf mobile Geräte hin optimiert. Jetzt könnt ihr bequem von eurem iPod/iPhone die gesamten Inhalte mitverfolgen, ohne lästige Ladezeiten beim regulären Seitenaufbau in Kauf nehmen zu müssen. Dazu ruft ihr die Seite einfach im Browser eures Gerätes auf und schon solltet ihr die mobile Ansicht zu sehen bekommen.

Ihr könnt dann über das “+” den Blog auch als Icon auf euren Homescreen ablegen, um ihn jederzeit bequem aufrufen zu können. Ich weiß allerdings nicht ob das ganze (Ansicht im Browser etc.) auch für Nicht-Apple-Geräte funktioniert und wäre daher für ein dahingehendes Feedback sehr dankbar. Wer lieber die volle Seitenansicht beibehalten möchte, kann das Feature einfach durch den Schalter am Ende des Feeds deaktivieren.

Alles zum Thema Musik Download gibt es auf musikdownload.org

Lostprophets / The Betrayed

Ein Album auf das ich unter anderem sehenlichst gewartet habe ist diesen Januar endlich erschienen. Seit dem letzten Album ist einige Zeit vergangen und es gab bisher nicht allzuviel zu hören von der Band,
die 1997 in Cardiff gegründet worden ist.

Geschichte:
Zu Beginn ihrer Karriere war die Band ein wichtiger Bestandteil der waliser Hardcore-Szene. Ganz nach dem Motto ohne fleiß kein Preis traten sie auf sehr vielen Festival-Konzerten auf. In dieser Phase der Stilfindung (sie experimentierten viel mit Instrumenten und Soundverfahren entdeckte sie das Musikmagazin Kerrang. Auf einem nachfolgenden durch die Zeitschrift veranstalteten Konzert kam die Band in Kontakt mit dem Musiklabel Visible Noise.

Im Februar 2000 war der Plattenvertrag unterzeichnet und im Juli wurde das erste Album The Fake Sound of Progress veröffentlicht (Aufnahme Budget für das Album waren 5000 Pfund!).
In den folgenden Jahren spielte die Band als Vorband bei eingen Musikalischen Rockgrößen (Deftones, LinkinPark) und konnte sich so einen Namen machen. Auch die Studioarbeit wurde fortgesetzt so, dass sie 2003 die erste Single Burn Burn veröffentlichen konnten.



Album
Natürlich ist es nie einfach vorausgegangene äußerst gelungenen Alben zu übertreffen, der Erwartungshaltung des Publikums gerecht zu werden und scheinbar hatte die Band auch einige Probleme damit (was auch die lange Produktionszeit erklären würde). Herausgekommen ist eine Zusammenfassung. Die Band durchlebt auf diesem Album ihre gesamte musikalische Entwicklung mit harten rockigen Gitarren-Klängen in Titeln wie Destryr Destryr die deutlich die Wurzeln der Band wiederspiegeln, bis zu den leicht poppigen rockigen Songs z.B. Dirty Little Heart, welche den Charakter der letzten beiden Alben aufgreifen.

Das Album braucht mehrere Hördurchläufe um zu wirken und absolute EarwormingSingels wird man hier vergeblich suchen. Höhepunkt der Trackauswahl ist der Song Where We Belong der durch Eingängigkeit und einen wirklich gelungenen Text glänzt.

Live
Immoment ist die Band wieder on-the-road. Live hat die Band bisher wirklich überzeugt wer sich das ganze mal genauer ansehen will dem lege ich nahe eines der Konzerte zu besuchen!

- Wiesbaden 14.4 / Kulturzentrum Schlachthof ev.
- Berlin 18.4.2010 / C-Club
- Hamburg 19.4.2010 / Markthalle Hamburg
- Köln 21.4.2010 / Life Music Hall
- München 22.4.2010 / Theaterfabrik


Fazit
Achtung Lostprophet-Fans dieses Album ist anders! Geht nicht mit zu hohen Erwartungen an diese Songs sonst werdet ihr enttäuscht. Man muss es wirken lassen!

Song der Woche – Canon in D

Da vorletzte Woche ein etwas ruhigerer Song an der Tagesordnung war, möchte ich euch heute ein etwas mitreißenderes Stück vorstellen. Was heißt vorstellen die meisten von euch werden dieses neo-klassische metal Stück schon das ein oder andere mal gehört haben. Heute ist es vermutlich eines der bekanntesten Youtube Gitarrenstücke und wurde unzählige Male nachgeahmt.

Ladies and Gentlemen i proudly present Jerry C’s Canon Rock gespielt von Matt Rach:

Im Endeffekt ist es ein langes Solo mit einigen sehr schnellen Passagen wodurch es teilweise enorm anspruchsvoll wird. Um auch selbst beim spielen das richtige Feeling zu bekommen empfehle ich euch hier auf guitarpro files zurückzugreifen, damit ihr die Hintergrundmusik habt. Alternativ müsstet ihr euch einen passenden playalong ergoogeln … sind aber nicht so leicht zu finden.  Tabs wie immer mit Titel und Komponist.

Wem das nicht genug ist oder wer noch etwas mehr ansporn braucht, dem empfehle ich diese Version hier gespielt von Shunga Jung (Der Junge ist eine Entdeckung/Schüler von Ulli Bögershausen während einer seiner Asienreise und ein riesiges Talent):


Ich probiere mich zur Zeit selbst daran aber das Tapping ist wirklich anspruchsvoll. Zu finden ist dieses Arrangement mit dem Namen Trace Bundy und Canon in D auch bei GOOGLE.

An all diejenigen die es versuchen, hinterlasst doch mal einen Kommentar mich würde eure Erfahrungen interessieren.

Grüße Andi

Daughtry / Leave this Town

Wer kennt sie nicht die Sänger und Sängerinnen die durch Castingshows ala DSDS oder das amerikanische Pendant Amerikan Idol ihren Ein-Monat-Charts-Hit landen. Doch in diesem Fall ist es etwas anders Verlaufen. Chris Daugtry schied als Viertplatzierter aus um dann mit seiener eigenen Band die Charts zu stürmen. Dabei hatte er sehr viel prominente Unterstützung unter anderem Brad Arnold (3 Doors Down), Chad Kroeger (Nickelback) und einigen mehr.

Ihr erstes Album war ein voller Erfolg und die meisten von uns erinnern sich noch an die Single “It’s Not Over” die quasi täglich im Radio lief.

Ob ihr neues Album “Leave this Town” ähnlich abschneidet bleibt abzuwarten. Der prominente Support war auf jedenfall vorhanden so soll Chad Kroeger unter anderem bei Songs wie “No Surprise” mitunter Regie geführt haben. Orwurmsongs mit sehr ausgeklügelter Dynamik finden sich auf diesem Album en mass.

Keine große Überraschung ist allerdings der generelle Stil des Albums. Man merkt durchaus eine bessere Feinabstimmung der Songs aber es wurden beispielsweise gernetechnisch keine Experimente gemacht. Wer also schon 2007 von den rockigen Powerballaden nicht genug bekommen konnte, der kommt auch diesmal wieder auf seine Kosten. Der Rest sollte sich darauf einstellen dass in absehbarer Zeit wieder ein paar schmusige/kitschige Rocksongs (z.B. “September”) in den Charts auftauchen werden.

Das Thema der Texte ist schnell zusammengefasst denn Herzschmerz und Liebe finden sich auf den 12 Songs zu genüge. Daughtry bringt das ganze dennoch recht frisch und dynamisch rüber. Eine Eigenschaft für welche die Band viel gelobt wird und neben Künstlern wie Bon Jovie sehr gut abschneidet.

Fazit:
Akustische Openings und rockige Riffs zieren gefühlsgeladene Texte eingefasst von der angenhemen Stimmte des ehmaligen “fast” Amerikan Idol Stars. Eine gute Portion chill und Kuschelrock für die ruhigen und nachdenklichen Momente des Lebens. Durchaus einen Hörer Wert.

Andi

Green Day – 21st Century Breakdown

In den letzten Wochen hat neben dem Michal Jackson (Gott hab ihn seelig) Kompendium noch ein anderer Track beinahe täglich meine Gehörgänge gekreutzt. Ich rede von Greendays neuster Singleauskopplung “Know your enemy”.
Normalerweise zähle ich die Amerikanischen Punk-Rocker nicht zu meinen bevorzugten Interpreten aber aus einer Laune von Experiementierfreudigkeit und Neugierde hab ich mir dann doch mal das Album zu Gemüte geführt.

Nach ihrem letzten Album American Idiot war es bestimmt nicht einfach für die drei, der vorherrschenden Erwartungshaltung gerecht zu werden. Wir erinnern uns da gerne an Dauerbrenner wie Holiday oder Bulevard of broken dreams, die quasi in Endlosschleifen im Radio liefen. Desto erstaunlicher ist das letztendliche Resultat.

Greenday zeigt sich von einer bisher unbekannten Seite. So finden sich auf dem neuen Album viele Tracks die aus dem gewohnten Punk-Rock-Sound hervorstechen. Balladeske ruhige Stücke wie Restless Heart Syndrom oder Viva La Gloria (zumindest in der ersten Minute) finden ihren Platz neben Tacks wie Peace Maker bei denen deutlich mit anderen Gernes experimentiert wurde (z.B. Country). Natürlich finden sich auch die gewohnten rockigen Riffs und die eingängigen Gesangsmelodien mit Ohrwurmgefahr.

Das Album hebt sich nicht nur durch die neuen, wenn auch noch zurückhaltenden musikalischen Experimenten sondern auch durch die längere Spielzeit von seinem Vorgänger ab. So gewinnt man den Eindruck, dass in den 18 Tracks besonders ein Augenmerk auf Qualität gelegt wurde als auf die klassischen Hit-auf-den-ersten-Blick Stücke. Was dazu führt, dass man sich das Album auch mehrmals komplett zu Gemüte führen kann.

Wenn man die Textebene betrachtet dann fällt gleich auf, dass der bekannte kritische Ton zwar weiterhin präsent ist, aber sich dennoch etwas verändert hat. Vermutlich mussten sich die Jungs nach dem Abdanken ihres “geliebten Feindes” Georg W. Bush etwas umorganisieren. Dennoch haben sie ihren sozialkritischen Ton beibehalten, wenn auch etwas allgemeiner und mit mehr Contenonce.

Fazit:
Das Album beinhaltet eine für mich überraschende Wendung im Musikstil der Band. Der neue Stil wird nicht jedem gefallen und vorallem denjenigen die Greenday als Rebellen und für ihren punkigen Sound liebten mit Sicherheit aufstoßen. Ich werde die musikalische Entwicklung der Band mal weiterverfolgen und bin vorallem gespannt wie sich ihre zukünftige Musik anhören wird. Back to the roots or new experiments?

Andi