John Mayer – Wer kennt ihn noch nicht?

Ich komme nun zu einem meiner persönlichen Lieblingsgitarristen, dessen Stil mich persönlich sehr inspiriert und den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Die meisten Leute die ich kenne können mit dem Namen John Mayer nichts anfangen, nur wenn der Songtitel “Your body is a wonderland” fällt kommt das große ahhhh. Dabei hat dieser Künstler noch sooo viel mehr in Petto als diesen einen Song. Allein seine Discographie mit 9 Alben und genausovielen Singelauskopplungen (nicht hier in Deutschland) ist eine wahre Schatzkiste.

    john mayer

  • Inside Wants Out, 1999
  • Room For Squares, 2000
  • Any Given Thursday, 2003
  • Heavier Things, 2003
  • AS/IS, 2004
  • Try! John Mayer Trio live in concert, 2005 (mit dem John Mayer Trio)
  • Continuum, 2006
  • The Village Sessions EP, 2007
  • Where The Light Is, 2008




Geschichte:
Der 1977 in Bridgeport Connecticut geborene Gitarrist, Singer und Songwriter hat einen beneidenswerten Aufstieg hinter sich. Nach einem abgebrochenen Musikstudium und einem gescheiterten Two-Man-Band-Projekt schaffte er seinen Durchbruch mit seiner ersten EP Inside Wants Out. Von da an ging es auf der Karriereleiter steil nach oben und Mayer erhielt für seine Aukustik-Pop Stücke einige Auszeichnugen. Unter anderem ein paar Grammys und den David Starlight Award.

In den daraufolgenden Jahren experimentierte Mayer mit dem ein oder anderen Gerne, dabei arbeitete er immer mehr mit Jazz und Blues Einflüssen in seiner Musik. Diesen Einfluss erkennt man heute in den meisten seiner Stücke.

Interresantes:
Als passionierter Gitarrensammler (über 200) hat Mayer bereits etliche Signature Modelle zusammen mit namhaften Firmen entwickelt. Allen voran Fender die bereits eine ganze Palette Mayer Signature Gitarren führen. Verstärkertechnisch wird der Gitarrist von Two Rock versorgt, einer Firma die Verstärker genau den Wünschen und Ansprüchen des Künstlers anpasst. Wer sich für das genaue Setting Interresiert ich habe hier eine Gearübersicht gefunden die allerdings nicht ganz up to date ist.



Life on Stage:
Life performt John wirklich beeindruckend und überrascht mit untschiedlichsten Elementen in seinen Shows, sodass jede auf ihre Art einzigartig bleibt. Dabei arbeitet er sehr eng mit dem Publikum zusammen was für eine sehr entspannte Atmosphäre. Wer sich davon ein Bild machen will einfach mal die Konzert-DVD anschauen.

Wie bei allem das mit Musik zu tun hat ist die Empfindung seiner Songs natürlich Geschmackssache. Mir persönlich gefallen die bluesig angehauchten Stücke sehr gut und die Musik ist einfach super zum entspannen. Macht euch selbst ein Bild und postet doch mal eure Meinung. Zu Schluss für die Interessierten noch einen Link zu seiner Hompage.

Andi

Matt Nathanson – Songwriter aus Uebersee

Den Einstieg in der Kategorie Spotlight möchte ich mit einem Künstler wagen, den ich vor einiger Zeit bei einem Last.fm Exkurs entdeckt habe. Der gute Mann stammt aus Übersee und heißt wie der Titel vielleicht schon verraten hat Matt Nathanson. Hierzulande ist er nahezu unbekannt in Amerika erfreut sich die Musik des Singer und Songwriters allerdings recht großer Beliebtheit.

Vorallem mit seinen Lifeauftritten schafft er es das Publikum für sich zu begeistern. Während seiner Performances interagiert Matt mit seinen Zuhörern und sorgt mit seiner lustigen und lockeren Art für eine sehr entspannte Atmosphäre. Dazu serviert er den Gästen auch noch eine Mischung aus Volk und Rock die oftmals aus sehr ruhigen und gefühlvollen Songs besteht aber auch ab und an recht fetzig ist. Performt wird mal mit Band, mal Solo dabei spielt Matt meist eine zwölfsaitige Gibson Westerngitarre und überzeugt mit einer interressanten und angenehmen Stimme. Viele seiner Songs bestechen auch durch ihre lustigen und geistreichen Inhalte sofern man sich mal in den Text reingehört hat, denn die Musik ist super zum abschalten.

Aus meiner Sicht kommt in den Akustikstücken oder den unplugged Versionen aus seinem Reportire das wahre Potential dieses Künstlers besser zur Geltung. Wer sich davon selbst ein Bild machen will soll einmal in sein Livealbum At the Point reinhören. Dabei bekommt man auch gleich einen Eindruck seiner Lifequalitäten. Weitere Studioalben des bisher recht fleißigen Künstlers wären:

  • 1993: Please
  • 1997: ERNST
  • 1998: Not Colored Too Perfect
  • 1999: Still Waiting for Spring
  • 2003: Beneath These Fireworks
  • 2007: Some Mad Hope

Immoment arbeitet der im californischen San Francisco beheimatete Herr Nathanson an seinem siebten Studioalbum. Leider scheint bisher noch keine Tour auf unserer Seite des Teiches geplant zu sein aber vielleicht kommt das ja noch.

In der Hoffnung dem ein oder anderen ein neues Schmuckstück für seine Musiksammlung gezeigt zu haben, möchte ich mich damit auch verabschieden. Wer noch mehr Infos zu Matt sucht sollte einmal seine Webseite oder seinen Blog besuchen.

Andi