Gitarre spielen und gleichzeitig singen / Wie geht das?

Vielen Gitarrenanfängern macht das Singen während des Gitarre spielens sehr große Probleme. Da sind unterschiedliche Melodien, verschiedene Rhythmen, eben zwei sachen gleichzeitig! Ich habe mir mal ein paar Gedanken zu diesem Problem gemacht und einige Tipps für euch zusammengetragen.

Schritt 1: Grundlagen beherrschen:
Bevor ihr zum Singen übergeht, solltet ihr zumindest die grundlegenden Dinge an der Gitarre beherrschen. Dazu gehören Akkordwechsel und Anschlagstechniken. Wenn ihr die noch nicht könnt, dann macht es relativ wenig Sinn sich um den Gesang zu kümmern.

Schritt 2: Der Text
Nun solltet ihr euch um ausreichende Textkenntnis bemühen. Sucht euch einfach die Lyrics zu eurem gewünschten Lied und lernt sie am besten auswendig. Das Lied nebenbei anzuhören, mitzusingen oder mitzusprechen kann den ganzen Prozess beschleunigen.

Schritt 3: Das Gitarrenspiel
So ihr habt die Grundlagen drauf, jetzt solltet ihr einen Schritt weiter gehen. Analysiert die Anschlagtechnik und Griffolge ( hier eine Beschreibung wie ihr Tabs, Griffe etc. finden könnt ). Dann heißt es Üben, Üben und Üben. Denn das Stück sollte wirklich sitzen! Interessante Methoden euer können zu testen wären:

- Licht AUS! So könnt ihr prüfen wie sehr ihr noch aufs Griffbrett schauen müsst. Gehts nicht im dunkeln dann denkt ihr noch zuviel beim Gitarre spielen.

- Fernseh schauen! Fernseher an und nebenbei das Lied klimpern. (aber macht das Licht ruhig wieder an ;-) ) Der TV ist ein enormer Aufmerksamkeitsfänger, durch diesen Trick könnt ihr euch genügend ablenken und konzentriert euch nicht auf euer Gitarrenspiel!

Schritt 3: Gitarre spielen und Singen
Jetzt bringst du beides zusammen. Im Regelfall braucht es hier ein paar Anläufe, aber auch hier kann es helfen das Stück zwischendurch (nicht nebnbei!) immer mal wieder zu hören. Dadurch erhaltet ihr wieder das Feeling für den Song. Ein Metronom kann euch ebenfalls unterstützen, wenn ihr ein Stück mit sehr schwerem Rythmus vor euch habt. Wenn du Text und Gitarre richtig beherrschst dann müsste dieser Schritt nach einer kurzen Übungsphase bald abgarbeitet sein!

Ist das immer soviel Arbeit?
Nein denn irgendwann (wann unterscheidet sich von Musiker zu Musiker) stellt sich ein Lerneffekt ein. Du entwickest ein Gefühl dafür wie Gitarrenanschlag und Gesang aufeinander abgestimmt sind. Ähnlich wie ein Schlagzeuger lernst du mehrere Dinge unabhängig voneinander zu zu tun. Das fällt vielen Anfangs recht schwer daher die ganzen Probleme. Natürlich werdet ihr auch später noch über den ein oder anderen Song stolpern der nicht auf Anhieb klappt, aber wenn ihr dann wieder die Schritte abarbeitet ist auch diese Hürde zu nehmen.

Einen Coolen Song den ich Anfängern gerne ans Herz lege, wenn sie das Singen beim Gitarrspielen lernen wollen ist Wonderwall von Oasis. Einfacher Gesang, den meisten Bekannt, keine schwere Gitarre und eingängige Melodie!

Gitarrenlinks der Woche / X-Tube Gadget, Musikmesse Gewinnspiel, Interview und mehr

So es ist mal wieder Wochenende und die Links der Woche stehen an. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen einige davon nur zu twittern! Aber gut es gibt ja noch ein paar Wochen in diesem Jahr. Zum Einstieg habe ich erstmal ein weiteres Gadget für euch:

Die X-TUBE:

Dabei handelt es sich um einen japanischen USB Röhrenverstärker, der jedem Rechner DTS Sound verleihen kann. Die Röhre kommt leuchtet in schicken Blau und bietet den Nutzer die Möglichkeit zwischen Audio- und Filmsound zu wählen. Auf der Produktseite (Google Translate) wird ein wenig über die Output-Daten verraten (16Bit 16KHz/32KHz/48KHz, THD + N-73dB, SNR 85dB).

Zudem besitzt das gute Stück noch einen Kopfhörer und Mikrofon Anschluss und ist für umgerechnet 33 Euro (leider bisher nur in Japan) zu kaufen. Allerdings bin ich noch skeptisch ob es sich dabei wirklich um eine Röhre handelt, oder ob da einfach nur eine Soundkarte in Plastik verpackt wurde.

Wer also auf den Röhrensound auch unterwegs nicht verzichten kann, das hier scheint eine Lösung. Gefunden habe ich das ganze auf BasicThinking.

KVR der einjährige Giveaway
KVR veranstaltet anlässlich seines 10 jährigen Jubiläums einen einjährigen Giveaway-Maraton. Alles was ihr tun müsst ist eine kurze Umfrage ausfüllen und schon seid ihr im Pott. Zu gewinnen gibt es hauptsächlich Softwarepakete von namenhaften Herstellern.

Unter anderem Native Instruments (Guitarrig) oder Toonrack (Superior drummer) und noch vielen weiteren. Ich vermute mal der Gesamtwert der verlosten Pakete beläuft sich auf 4000-5000 Euro. Eine wirklich stattliche Aktion! Zur Umfrage geht es hier.

Interview mit Andy Timmons
Michael von Stringworks hat ein Interview mit Andy Timmons gemacht (ich frage mich wie er immer an solche Künstler kommt) wirklich interessant was der Gute so zu erzählen hat. Leider sieht es so aus als kommt er in nächster Zeit wohl nicht nach Europa.

Musikmesse Tickets gewinnen
Diese Messe ist für mich eines der coolsten Events im Jahr. Es ist immer wieder lustig zu sehen was passiert, wenn man eine Horde Musiker auf eine riesge Auswahl von Instrumenten loslässt … Lärm richtig! Aber auch Informationsaustausch! Man lernt interessante Leute kennen, kann seine Traumgitarre mal in den Händen halten, trifft auf bekannte Stars und Künstler und kommt sich einen Tag einfach nur vor wie Alice in einem sehr LAUTEN Wunderland ;-) .

Wer sich dieses Event nicht entgehen lassen will: Die Musikerplattform Bonedo verlost m Rahmen ihres Podcasts 10 Messetickets. In kurz: Podcast anhören – Frage beantworten – Gewinnen. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Ich wünsche euch allen ein erholsames und gitarrenreiches Wochende.

Avid Creation Tour 2010/ Fetter Gitarrensound in vier Städten

Für alle Produzenten und Technik interessierten Gitarristen unter euch bin ich diesmal auf etwas cooles gestoßen. Die Avid Creation Tour 2010! Das Unternehmen stellt 15. bis 25. Februar die gesamte Bandbreite seiner Musik- und Videolösungen in praxisnahen Workshops vor.

Präsentiert wird das Ganze von nahmhaften Musikproduzenten, Toningenieuren, Live-Mixern und Video- Cuttern. In Masterclasses und Workshops erfahren Musiker und Produzenten, mit welchen Tricks die Profis im Studio ihren Sound machen.

Avid Creation Tour 2010:
München, 15. Februar 2010
Zürich, 18. Februar 2010
Wien, 23. Februar 2010
Berlin, 25. Februar 2010

Detaillierte Informationen zu den Workshops und Locations finden sich unter hier.

Anmeldung:
Die Teilnahme an der Avid Creation Tour ist kostenlos und kann ab sofort hier erfolgen. Alle registrierten Teilnehmer erhalten ein Welcome-Pack mit vielen Überraschungen. Was ja an sich schonmal ganz gut klingt ;-) .

Nebenbei hat man noch die Möglichkeit sich an unterschiedlichen Ständen mit den Produkten der Hersteller vertraut zu machen Dj-Systeme, Keyboards und Software (Pro-Tools-HD-Studio etc.). Besonders Anfänger hätten hier die die Möglichkeit einen Pro Tools Basis-Kurs zu den Themen Recording Editing und Mixing zu absolvieren.

Leider liegt keiner Tourstops in meiner Nähe sonst hätte ich mal vorbeigeschaut. Solltet ihr irgendwo in der Umgebung wohnen (und nicht vor Anmeldungen zurückschrecken ;-) ) schaut doch mal vorbei könnte bestimmt interessant werden!

Literatur aus dem Bereich Homerecording

Nach einer ruhigen Woche und einem hoffentlich erholsamen Wochende, melden wir uns wieder zurück mit neuem interressanten Material. Für alle Gitarristen die unsere Homrecording-Artikel verfolgen und natürlich alle die sich generell mit diesem Thema beschäftigen möchte ich hier ein Fachbuch ans Herz legen.

Das Buch Homerecording von Carsten Kaiser richtet sich hauptsächlich an Neueinsteiger im Bereich Recording. Direkt in der Einleitung erhält der Leser ausführlichen Einblicke in die Einrichtung und Kofiguration des Studiocomputers. Von dieser Basis aus werden sehr strukturiert die grundlegenden Bereiche des Homerecordings abgehandelt.

Dabei geht der Autor immer wieder auf die Probleme ein die sich bei der Studioeinrichtung im eigenen Wohnzimmer einstellen und gibt hilfreiche Tipps und Lösungsvorschläge.

Natürlich wird auch andere Handware als der Computer behandelt. So gibt es ausführliche Schilderungen über die Handhabung von Mischpulten und Effekten zu Recordingzwecken. Aber auch Mikrofonierung und der Einsatz von MIDI-Geräten wird sehr detailliert geschildert. In einem so allumfassendem Werk findet man nautürlich auch die Themen Software und Mastering.

Mir persönlich gefallen die Tabellen im Anhang besonders gut, da man hier sehr übersichtlich nochmal wichtige Grundeinstellungen für bestimmte Recordingsituationen erhält die man als Otto-Normal-Tontechniker in der Regel immer wieder vergisst oder erst gar nicht beachtet.

Nur den Softwareteil hätte man etwas ausführlicher fassen können. Hier hat Herr Kaiser sich lediglich auf eine Übersicht der aktuellen Recordingprogramme und deren Schnittstellen beschränkt. Was man natürlich auch auf den riesigen Einstellungsumfang der heutigen Programme zurück zu führen ist. Auch die Bonus DVD hätte noch ein paar Beispiele mehr fassen können aber man kauft das Buch ja ohnehin nicht wegen des Bonusmaterials.

Das Buch hält auf seinen über 700 Seiten was es verspricht und bietet jedem der sich mit Recording beschäftigen will einen super Einstieg. Aber auch für die von uns die sich schon seit einiger Zeit mit diesem Thema beschäftigen kann es ein sehr hilfreiches Nachschlagewerk sein. An dieser Stelle möchte ich auch nochmal den Sprachstil des Buches positiv hervorheben. Der Text ist wirklich angenehm zu lesen und man hat stets den Eindruck, dass man den roten Faden nicht aus den Augen verliert.

Wessen Interresse nun geweckt ist, der soll sich doch einmal bei dem folgenden Link umsehen:

Homerecording – Carsten Kaiser

Dort findet ihr auch eine Leseprobe und kann sich nochmal ein eigenes Bild davon machen.

Das Homestudio – Mikrofone

Hui in der letzten Woche ging es drunter und drüber bei mir und dabei ist sind die geplanten Artikel leider auf der Strecke geblieben. Ich habe zum ersten mal gemerkt, dass es äußerst sinvoll ist Artikel weit im voraus zu verfassen damit das mit den regelmäßigen Veröffentlichungen klappt. Nun Bezahlt für diesen kleinen Fehltritt habe ich mit einem deutlichen Besucherrückang aber ein paar Leser sind mit ja zum Glück noch geblieben. Für all diese und natürlich jeden der jetzt wieder oder neu vorbeischaut nun der eigentlich schon für letzte Woche versprochene Artikel zum Homestudio:

Funktionalität:
Nun die meisten werden die Abnahmegeräte Names Mikrofon schon einmal in der Hand gehalten haben sie wandeln den Schall in ein elektrisches Signal um welches dann später weiterverarbeitet wird. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen zwei Arten von Mikrofonen die sich in ihrer Art der Schallannahme unterscheiden. Man trennt dabei zwischen Kondensator- oder Dynamischen Mikrofon.

Kondensatormikrofon:
Das Kondensatormikrofonen benötigt eine 48 Volt Phantomspeisung und bei ihnen wird in der Regel nochmal zwischen Groß- und Kleinmembranmikrofonen (bis zu 2,5cm Druchmesser) unterschieden. Dabei sollte man beachten das kleine Membranen sich aufgrund ihres Schwingverhaltens besser für eine saubere Obertonwiedergabe eigenen und deutlich schneller ansprechen. Die Großmembran-Kondensatormikrofone sind dagegen besser um Aufnahmen mit Raumanteilen zu machen (Dabei Mikro in 1-2 Meter Abstand zum Verstärker stellen) und geben bei einem gemäßigten Eingangspegel eine schöne Signaltiefe und strahlende Clean-Sounds.

Dynamisches Mikrofon:
Mit einem dynamischen Mikrofon hingegen lässt sich eine direkte Abnahme sehr gut bewerkstelligen da man relativ wenig Nachhall im Signal hat. Einsatz solcher Mirkofone ist daher am besten im Nahfeld d.h. 1-5cm Abstand zum Verstärker. Normalerweise wird die Tonaufnahme im Mikrofon über ein sogenannte Tauchspule gemacht aber auch hier gibt es andere Bauweisen. So findet man in jedem guten Tonstudio auch sogenannte Bändchenmikrofone die sich durch eine sehr Impulsgetreue Widergabe auszeichnen ( das liegt ma direkteren Schwingverhalten dieser Konstruktion). By the way dynamische Mikrofone beötigen keine Speisespannung und werden daher auch als passiv bezeichnet.

Richtcharakteristik:
Wenn man mit Mikros arbeitet wird man auch mal über den Begriff Richtcharakteristik stolpern. Damit ist der Raumbereich gemeint aus dem das Mikrofon den Schall am besten Aufnimmt. Hier unterscheidet man zwischen Kugel, Acht, Hyperniere, Superniere und Niere. Während ein Mikrofon mit Kugelcharakterisitik von allen Seiten her gleich aufnimmt so ist eine Niere nur von Vorne gleichmäßig auf. Zur Verdeutlichung noch folgende Grafik:

Polar_pattern_omnidirectional_thumbPolar_pattern_figure_eight_thumbPolar_pattern_cardioid_thumbPolar_pattern_supercardioid_thumbPolar_pattern_hypercardioid_thumb

Zum Schluss möchte ich noch auf zwei mir bekante Modelle etwas näher eingehen:

-Shure SM 57 ist der Allrounder unter den Mirkofonen das auf Gitarre und Bass abgestimmt ist aber auch durchaus für Gesangsabnahme geeignet ist. Dabei macht die Nierencharaktereistik es unanfällig für Übersprechen und dank seiner Dynamischen Konstruktion ist es recht unempfindlich  gegen hohen Schalldruck. Eine vergleichbare Alternative wäre das AKG D112.

-Beyerdynamic M69TG Dieses Mikro ist etwas mittenbetonter zeichnet sich daür aber durch eine enorme Robustheit aus und eignet sich hervorragend als Bühnen mic.

Viel Spass beim probieren.

Andi

Spieltechniken auf der Gitarre

Die Gitarre ist ein sehr vielseitiges Instrument. Nicht nur, dass sie in den unterschiedlichsten Kompositionen einsetzbar wäre, sie bietet auch eine enorme Vielfalt an Spieltechniken. Ich habe im Folgenden mal eine kleine Übersicht erstellt was ihr denn alles so mit eure E- oder Akustikgitarre anstellen könnt. Natürlich erhebe ich keinen Anspruch auf  Vollständigkeit wem noch die ein oder andere Technik einfällt, schreibt doch einfach einen Kommntar und ich nehme sie dann noch auf. Achja wichtig einige dieser Techniken lassen sich nur mit Verstärker richtig umsetzen.

  • Alternate Picking - Wechselschlag mit Mittel und Zeigefinger oder Plektrum up&down zur Geschwindigkeitssteigerung.

  • Apoyando – Anschlag einer Saite dabei liegt der Finger auf der darunterliegenden Seite auf (voller und weicher Klang)


  • Barré – Ein Finger drückt mehrere oder alle Saiten des Instrumentes


  • Bending – Tonänderung durch hoch schieben oder runter ziehen einer gegriffnene angespielten Saite


  • Bottelneck – Glas oder Plastikröhrchen wird über einen Finger der Griffhand gezogen um einen sehr speziellen Sound zu erzeugen.


  • Deadnotes – Gedämpfter Einzelton


  • Double/Multiple Stops – Anspielen mehrere Saiten gleichzeitig


  • Fingerpicking/Fingerstyle – Anspielen / Zupfen der Töne mit den einzelnen Fingern (Daumen meist den Bass …)


  • Hammer On – Tonänderung  durch aufdrücken eines Fingers der linken Hand auf eine angespielte Saite


  • Let Ring – Ausklingender Akkord


  • Natural Harmonics – Ausgehende von der leeren Saite gesetzter Flagolett (leicht aufgelegter Finger)


  • Palm Mutes – Beschreibt den perkussiven Effekt der durch Abdecken der Seiten nahe am Steg hervorgerufen wird.


  • Pinch Harmonics - Ausgehend von einer gegriffenen Saite erzeugte Flagoletts durch gleichzeitiges Anspiel mit Pic und Dämpfung durch den Daumen (auch als Squealies bekannt)


  • Pull Off – Tonänderung / Erzeugung durch herabziehen eines Fingers der linken Hand von einer Saite


  • Slapping – Anreißen der Saiten damit diese auf das Griffbrett zurückschlagen oder von oben auf die Seiten schlagen


  • Sliding – Bei angespieltem Ton die Position auf der Hand auf dem Griffbrett verschieben (Finger bleiben auf den Saiten)


  • String Skipping - Neugestaltung bekannter Skalen durch Auslassen bestimmter Töne


  • Sweep Picking – Ähnlich wie Alternate-Picking nur flüssiger/schneller durch weniger ausladenden Bewegungen


  • Tapped Harmonics – Ausgehend von einer gegriffenen Saite durch Tapping erzeugter Flagolett


  • Tapping – Tonerzeugung durch kräftiges und schnelles aufdrücken eines Fingers der linken Hand auf dem Griffbrett
  • Tremolo Picking - Schnelles wiederholtes Anspielen einer Saite um den Tremolo Effekt zu erzeugen


  • Triando – Anschlag einer Seite ohne die darunterliegende zu berühren (leiser und obertonreicher)


  • Triller – Mehrfacher Wechsle zwischen zwei benachbarten Tönen (Halbton oder Ganzton)


  • Vibrato – Wiederkehrende Frequenzänderung der Saitenschwinugng oft durch Bewegung der Hand


  • Volume Swell - Anschwellen des Tones durch Volumregler und Pedal




Ich wünsche viel Spass beim Üben :D

Andi

Fingerübungen – Kraft und Motorik

Ihr habt bestimmt schon den ein oder anderen Gitarristen gesehen der mit fast schon unheimlicher Geschwindig- und Genauigkeit über das Griffbrett huscht. Wenn ihr dann versucht das nachzuahmen verkrampft eure Hand bereits nach den ersten 20 Tönen, ihr wart gerade mal halb so schnell und die ein oder andrere black/lousy note war auch zu hören. Hm kommt mir irgendwie bekannt vor.

Dem ganzen kann man Abhilfe schaffen! Vorallem Gitarrenneulingen fehlt meist die nötige Kraft und Motorik in den Fingern, aber auch alte Hasen müssen sich meistens vor ihren Superjams einspielen. Um das zu bewerkstelligen gibt es die ein oder andere Übung um die Haltung zu lockern und die Finger an das bevorstehende zu gewöhnen.
Die Übungen können unterschiedlichst aussehen und man findet im Internet unzählige von locker-flockig bis zu richtig fiesen Fingerplagen. Wie bei den meisten Dingen im Internet hat man hier die Qual der Auswahl und wird geradezu überflutet.

Eine wirklich gute Idee hatte Macks mit seinem kostenlosen Fingerübungs-Newsletter. Wenn ihr euch anmeldet schickt er euch jede Woche eine Fingerübung. So bleibt genug Zeit zum ausprobieren und ihr bekommt das gesammelte und sortierte Material quasi auf dem Silbertablett serviert.

Ich habe das ganze angetestet und mich einmal angemeldet. Der Newsletter macht einen durchdachten und strukturierten Eindruck und ist vorallem für Neueinsteiger dank der ausfürlichen Erklärungen äußerst interessant. Bisher kam ich in den Genuss von einer (mir persönlich zwar schon bekannten) äußerst effektiven Fingerübung.
Ich werde diesen Newsletter auf jeden Fall weiterhin abonnieren und bin schon gespannt ob mal die ein oder andere bisher unbekannte Übung in meinem Postfach landet.

Fazit:
Jeder der seine Fingerfertigkeit noch verbessern will oder gerade erst mit dem Gitarrenspiel begonnen hat, sollte sich die Übungen mal ansehen. Die meisten Fingerübungen lassen sich auch sehr gut als Grundlage für Orientierungsübungen nutzen. So könnt ihr sobald ihr eine Fingerübung richtig beherrscht die Übung noch weiter aufwerten, indem ihr euch genauer mit dem Gegriffenen beschäftigt. Zum Beispiel: Lautes Aussprechen der gespielten Töne kann einem dabei helfen optimale Orientierung auf dem Griffbrett zu gewinnen.

Andi

Kostenlosen Fingerübungskurs erhalten

Macks hat mir erlaubt, die Anmeldung zu seinem kostenlosen Fingerübungskurs auf meiner Website zu platzieren. So könnt ihr euch viel schneller bei ihm eintragen.

Trage dich hier einfach ein und mein Kumpel Macks wird dich kostenlos für seinen Fingerübungskurs freischalten 

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Deine Daten sind bei Macks sicher. Er wird sie niemals weitergeben und ich speichere sie sowieso nicht. Versprochen!
Und du kannst dich jederzeit wieder aus dem Fingerübungskurs austragen.