Wie lege ich mir ohne Kredikarte einen iTunes Account an?

Ein Programm an das ich mich mittlerweile so gewöhnt habe, dass es schon fast nicht mehr wegzudenken ist, wäre für mich iTunes. Einfache Bedienung und coole Funktionen haben das ganze für mich festgeschrieben.

Leider entfaltet dieses Programm seine volle Stärke erst im Zusammenspiel mit einem iTunes-Store Account. Dieser ist mit einigen Tricks auch recht schnell angelegt. Vorallem Dinge wie Angabe der Kreditkartennummer hält so manchen User davon ab sich anzumelden. Paypal und alternative Bezahlsysteme sind beim anlegen eines deutschen Accounts leider nicht wählbar.

Aber es geht auch ohne! Hier eine schrittweise Anleitung für die Einrichtung eines iTunes-Accounts ohne Kreditkarte.

Dafür bedienen wir uns eines kleinen Kniffs. Öffnet euer iTunes und wählt den App-Store an! In der rechten Seitenleiste müsste es eine Auswahl kostenloser Apps geben. Sucht euch davon eine aus.



Jetzt fahrt fort wie wenn ihr die App runterladen wollt.



Nun öffnet sich das Anmeldefenster ihr klickt ihr auf neuen Account erstellen und lest euch die AGB’s durch gebt die geforderten Daten an (wichtig E-Mail muss zur Bestätigung abrufbar sein).



Jetzt müsstet ihr den Auschnitt mit der Auswahl der Bezahlmethode vor euch sehen. Doch diesmal steht in der Reihe die Möglichkeit “none” zur Verfügung. Anklicken, Rest ausfüllen und Mail bestätigen.



Viel Spass mit Genius und der Coverergänzung. Das ganze Funktioniert auch wenn ihr euch einen US-Account anlegen wollt (z.B. für das Einlösen von Promocodes). Dafür einfach unten rechts die Ländereinstellung ändern. Um Musik zu kaufen könnt ihr einfach die iTunes-Geschenkkarten im Fachhandel kaufen und so Guthaben auf euer Benutzerkonto transferieren.

Interview / Die Wahrheit zum Musikbusiness

Dem Musikbusiness haftet eine gewisse Magie an. Sein Geld mit eigener Musik verdienen … wer träumt da nicht von? Doch manch einer merkt auf dem Weg nach oben, dass auch diese Welt die ein oder andere Macke hat. Ich habe dazu mit einem Künstler gesprochen, der das ganze durch recht nüchterne Augen betrachtet. Aus verschiedenen Gründen möchte er Incognito bleiben. Viel Spass beim lesen.

Kurze anonyme Vorstellung deinerseits?

Bei mir handelt es sich um einen Musiker, ehemals mit Plattenvertrag bei einem Major Label.

Du schreibst in deinem Blog, dass du die Karriere die sich andere wünschen „hattest“ ! Bereust du das du sie hinter dir gelassen hast?

Ich habe sie noch nicht ganz hinter mir gelassen, daher schreibe ich auch anonym. Mit dem Ende des Plattenvertrags endete zwar der große Hype, die Finanzierung von defizitären Touren und die Einladungen zu Echo-Partys. Aber glücklicherweise endeten auch die endlosen Versprechen, die nie gehalten wurden, die Diskussionen um chartfähige Musik, und es begann endlich eine realistischere Sicht auf die Branche und wie bzw. ob man mit Musik Erfolg haben kann.

Wie seid ihr/ bist du soweit gekommen was war euer Erfolgsrezept?

Da spielen viele Dinge eine Rolle. Wir machen Musik, die durchaus auch im Radio laufen kann. Wir haben vor dem Plattenvertrag viel live gespielt und uns auf eine gute Performance konzentriert. Wir kommen aus Berlin, wo sich die Musikbranche vorwiegend herumtreibt. Und wir haben uns auch selbst mit den Themen Vermarktung, Online-Präsenz und Image beschäftigt. Darüber hinaus denke ich, dass wir musikalisch halbwegs begabt sind. Man wurde einfach auf uns aufmerksam. (Wir haben zum Beispiel nie Demos verschickt.)

Wenn du das ganze nochmal von vorne durchleben könntest was würdest du anders machen?

Meine Erwartungen wären sicherlich deutlich kleiner. Die Branche spielt gezielt mit den Hoffnungen und Träumen der Künstler. Wenn man sich dem hingibt und all das glaubt, was einem erzählt wird, wird man die meiste Zeit nur mit Enttäuschungen konfrontiert sein. Das wird sich auf die Kunst nicht positiv auswirken. Mit diesem Wissen im Hinterkopf würde ich auch anders an die Sache herangehen: Der Plattenvertrag wäre dann nur der Plan B. Wenn er funktioniert und man durch die Plattenfirma bekannt wird, ist ja alles gut. Aber Plan A wäre immer noch, selbst an seinem Erfolg zu arbeiten und auf niemanden zu warten. Die Verträge müssten einem natürlich diese Freiheit einräumen. Der Anwalt müsste gute Arbeit leisten.

Deine Meinung von den Plattenlabeln ist nicht die positivste wie kommt das?

Außer der Tatsache, dass die Labels die Entwicklung der Musikbranche verschlafen haben, werfe ich ihnen eigentlich nichts vor. Ein Label hat auch nur ein eigenes Interesse – das Verkaufen von Musik – und danach handelt es. Dass der Künstler da eher eine minimale Rolle spielt, musste ich erst lernen. Enttäuscht bin ich eher von der Arbeitsweise der Menschen in dieser Branche. Die fehlende Rücksicht auf andere, die Oberflächlichkeit, die allgegenwärtige Unzuverlässigkeit und die hohe Bereitschaft schlichtweg zu lügen habe ich in dieser Form kaum in einer anderen Branche gesehen.

Sollte eine Band sich überhaupt um einen Plattenvertrag bemühen oder ist man besser ohne dran?

Die Antwort auf diese Frage fällt heute sicherlich anders aus als noch vor zehn Jahren. Mit Sicherheit würde ich nicht empfehlen, dass eine Band als höchstes Ziel den Plattenvertrag haben sollte. Damit verschwendet man viel Zeit, in der man Fans akquirieren, tolle Songs schreiben und sich selbst vermarkten könnte. Wenn der Plattenvertrag dann da ist, ist auch noch nichts geschehen, auf das man stolz sein könnte. Denn er ist sicherlich keine Garantie, dass irgendetwas Großartiges passiert. Aber die Frage ist doch eher: Nehmen die Labels denn noch Bands unter Vertrag, die es dann zu etwas bringen? Aus meiner Sicht ist die Mühe um einen Plattenvertrag in Deutschland heutzutage vergebens.

Worauf sollte man dabei besonders achten?

Will man es trotzdem versuchen, sollte man die Sicht eines Labels im Hinterkopf behalten. A: Die Leute dort haben jeden Tag massenweise mit unbekannten Künstlern zu tun und B: Ein Major Label will so viel wie möglich verkaufen, ist also hauptsächlich am Mainstream interessiert. (Mit Sparten wie Jazz oder Klassik kenne ich mich kaum aus.) Das bedeutet, man muss eine gute Mischung finden aufzufallen und dennoch massentaugliche Musik zu machen. Beides ist sehr schwierig, und beides zusammen noch schwieriger. Manche Bands kommen über ihr Netzwerk an den Vertrag, etwa ein Manager oder Produzent mit guten Kontakten. Nur äußerst selten führt eine eingesandte Demo-CD zu einem Vertrag. Bei uns war es anders: Wir haben viel live gespielt und die Industrie zu uns kommen lassen. Das ging für uns auf. Wenn man das macht und man nie angesprochen wird, dann stimmt etwas am Produkt nicht.

Was waren denn für dich die guten Seiten am Leben eines erfolgreichen Musikers?

Die großen Live-Konzerte, das Leben auf Tour (bis zu einem gewissen Grad), die Zuschriften der Fans, die Groupies. ;-) Ich muss allerdings dazu sagen, dass wir kommerziell nicht so erfolgreich waren wie es sich das Label wünschte. Sehr viele Deutsche kennen uns nicht. Deswegen wollte das Label auch kein zweites Album mehr machen. Die Zeiten, als man noch mehrere Alben lang in einen Künstler investierte, sind lange vorbei. (Und dabei wurde Grönemeyer erst mit seinem fünften Album erfolgreich, Rosenstolz erst mit ihrem sechsten!)

Sind die Partys wirklich so gut ;-) ?

Die Partys in der Branche sind je nach Laune ok bis furchtbar. Es gibt viel Alkohol umsonst, aber der Rest ist „sehen-und-gesehen-werden“. „Was machst Du so?“ „Wie läuft’s bei Euch?“ Derselbe Smalltalk wieder und wieder. Ich persönlich hatte mehr Spaß mit meiner Band beim Abhängen im Hotel nach dem Konzert.

Wieso sind deiner Meinung nach so viele Musiker Blender oder hart ausgedrückt Lügner und Schaumschläger?

Ich habe nur wenig Musiker getroffen, die so sind. Unter den Musikern herrscht aus meiner Sicht immer das beste Verhältnis. Wir sind Kollegen. Probleme gab es fast ausschließlich mit den Nicht-Musikern der Industrie. Der A&R-Manager, der Marketing-Chef, der Bandmanager, der Booker etc. Ich denke, dafür gibt es mehrere Gründe. Das Ziel dieser Leute ist es, unter all den Künstlern denjenigen zu finden, der ihnen am meisten Geld macht. Und wenn sie ihn gefunden haben, alles dafür zu tun, dass die Welt für ihre Kunst zahlt. Man muss dafür schon ein übergroßes Image aufbauen und notfalls auch lügen, wenn es sein muss. Und am besten glaubt der Musiker auch selbst an dieses Image, damit er es nach außen hin vertritt. Für „normale“ Menschen ist da kaum Platz, das will keiner. Darüber hinaus scheint sich diese Verhaltensweise auf andere zu übertragen. Ich kenne Musiker, die selbst unter den Lügen litten, die dann aber selbst damit anfingen, als sie die Seite gewechselt hatten und etwa Produzent oder Label-Mitarbeiter wurden. Und drittens spielt sicherlich auch die Gier nach Anerkennung, Ruhm und Geld eine Rolle. Ich habe schlimme Streits miterlebt wegen 100 Euro. Das hätte es in keiner anderen Industrie gegeben.

Du machst dir auf deinem Blog auch Gedanken über die Entwicklung des Musikbusiness. Wo siehst du das Musikgeschäft in 5 Jahren in Zeiten von Filesharing und Onlinestores?

Definitiv mehr in der Hand der Künstler. Alles, was früher nur ein Label konnte, steht jetzt jedem zur Verfügung. Das reicht von der Produktion über die Distribution bis zum Musikvideo. Wer kreativ ist und sich mit diesen Medien beschäftigt, wird die Aufmerksamkeit der Zuhörer bekommen. Das wird woanders stattfinden. Nicht auf MTV, nicht auf SWR3. Sondern auf YouTube, Facebook (oder dem angesagten Medium in 5 Jahren) und auf den kleinen Bühnen Deutschlands. Das bedeutet auch, dass die erfolgreichen von uns nur in Nischen bekannt sein werden. Es wird definitiv schwieriger sein, von Musik zu leben in Deutschland.

Was willst du jungen Musikern abschließend mit auf ihren augenscheinlich steinigen Weg geben?

Die Zeiten des großen Ruhms durch den Major Label Vertrag sind definitiv vorbei. Je früher das ein Künstler erkennt, desto mehr Chancen hat er durch seine eigene Arbeit erfolgreich zu werden. Wichtig ist aber immer noch das Produkt: die Musik und das öffentliche Auftreten (Image, Konzerte, Internet, Videos, Interviews etc.). Musiker sollten sich vorwiegend um diese Dinge kümmern und dabei den Zuhörer im Kopf behalten, denn für ihn machen sie die Musik. Wer dann mit den Entwicklungen der Medien standhält, hat gute Chancen sich ein treues Publikum zu erspielen.

Weitere interessante Sichtweisen und Gedankengänge zum Musikbusiness findet ihr auf seinem Blog schaut doch einmal vorbei.

Gitarre spielen und gleichzeitig singen / Wie geht das?

Vielen Gitarrenanfängern macht das Singen während des Gitarre spielens sehr große Probleme. Da sind unterschiedliche Melodien, verschiedene Rhythmen, eben zwei sachen gleichzeitig! Ich habe mir mal ein paar Gedanken zu diesem Problem gemacht und einige Tipps für euch zusammengetragen.

Schritt 1: Grundlagen beherrschen:
Bevor ihr zum Singen übergeht, solltet ihr zumindest die grundlegenden Dinge an der Gitarre beherrschen. Dazu gehören Akkordwechsel und Anschlagstechniken. Wenn ihr die noch nicht könnt, dann macht es relativ wenig Sinn sich um den Gesang zu kümmern.

Schritt 2: Der Text
Nun solltet ihr euch um ausreichende Textkenntnis bemühen. Sucht euch einfach die Lyrics zu eurem gewünschten Lied und lernt sie am besten auswendig. Das Lied nebenbei anzuhören, mitzusingen oder mitzusprechen kann den ganzen Prozess beschleunigen.

Schritt 3: Das Gitarrenspiel
So ihr habt die Grundlagen drauf, jetzt solltet ihr einen Schritt weiter gehen. Analysiert die Anschlagtechnik und Griffolge ( hier eine Beschreibung wie ihr Tabs, Griffe etc. finden könnt ). Dann heißt es Üben, Üben und Üben. Denn das Stück sollte wirklich sitzen! Interessante Methoden euer können zu testen wären:

- Licht AUS! So könnt ihr prüfen wie sehr ihr noch aufs Griffbrett schauen müsst. Gehts nicht im dunkeln dann denkt ihr noch zuviel beim Gitarre spielen.

- Fernseh schauen! Fernseher an und nebenbei das Lied klimpern. (aber macht das Licht ruhig wieder an ;-) ) Der TV ist ein enormer Aufmerksamkeitsfänger, durch diesen Trick könnt ihr euch genügend ablenken und konzentriert euch nicht auf euer Gitarrenspiel!

Schritt 3: Gitarre spielen und Singen
Jetzt bringst du beides zusammen. Im Regelfall braucht es hier ein paar Anläufe, aber auch hier kann es helfen das Stück zwischendurch (nicht nebnbei!) immer mal wieder zu hören. Dadurch erhaltet ihr wieder das Feeling für den Song. Ein Metronom kann euch ebenfalls unterstützen, wenn ihr ein Stück mit sehr schwerem Rythmus vor euch habt. Wenn du Text und Gitarre richtig beherrschst dann müsste dieser Schritt nach einer kurzen Übungsphase bald abgarbeitet sein!

Ist das immer soviel Arbeit?
Nein denn irgendwann (wann unterscheidet sich von Musiker zu Musiker) stellt sich ein Lerneffekt ein. Du entwickest ein Gefühl dafür wie Gitarrenanschlag und Gesang aufeinander abgestimmt sind. Ähnlich wie ein Schlagzeuger lernst du mehrere Dinge unabhängig voneinander zu zu tun. Das fällt vielen Anfangs recht schwer daher die ganzen Probleme. Natürlich werdet ihr auch später noch über den ein oder anderen Song stolpern der nicht auf Anhieb klappt, aber wenn ihr dann wieder die Schritte abarbeitet ist auch diese Hürde zu nehmen.

Einen Coolen Song den ich Anfängern gerne ans Herz lege, wenn sie das Singen beim Gitarrspielen lernen wollen ist Wonderwall von Oasis. Einfacher Gesang, den meisten Bekannt, keine schwere Gitarre und eingängige Melodie!

Buchreview: Bandologie / Nils Kolonko

Fast jeder Musiker hat schon einmal davon geträumt mit seiner Musik erfolgreich zu werden. Doch wie wird man erfolgreich? Nils Kolonko ehemaliger Mitarbeiter einer Plattenfirma hat seine Erfahrungen und Gedanken zu diesem Thema in ein Buch gefasst, dass ich euch heute einmal vorstellen möchte.

Inhalt:
In dieser “Bandologie” beleuchtet der Autor auf 319 Seiten die grundlegenden Aspekte des Bandaufbaus bzw. des Musikbusiness. Dabei unterteilt er die Inhalte in folgende 10 Hauptkapitel:

1. Grundlegende Fragen des erfolgsuchenden Musikers
Wie kann ich mit Musik Geld verdienen und rentiert sich das überhaupt? Mit der Beantwortung dieser und weiterer Grundsatzfragen wird der Leser an das Thema herangeführt.

2. Wie man seine eigene Zukunft besser bestimmen kann: Die Geschichte der Musikindustrie
Ein kurzer Abriss über die Entwicklung der Musikindustrie von der Zeit vor dem Rock ‘n’ Roll, bis zu dem Hier und Jetzt das wir alle kennen.

3. So wird eure Band erfolgreich – die fünf Erfolgsfaktoren einer Band
Hier geht es schon ans Eingemachte. Mittels der 5 Punkte “Das beste Team gewinnt” , “Qualität” , “Passende Inhalte”, “Massenwirkung” und “Kontinuität” erhält der Leser die wichtigsten Punkte für musikalischen Erfolg an die Hand. Schön sind dabei die angeführten durchaus aktuellen Beispiele, anhand derer jeder Teilbereich nochmal unterstrichen wird. Als Resume aus diesem Kapitel nimmt man mit, dass Erfolg nur durch eine gute Mischung all dieser Bereiche erreicht werden kann.

4. Wie man vom Musiker zum musikalischen Unternehmer wird
Mit Teilüberschriften wie “Wirkung zählt, nicht Leistung” dreht sich dieser Abschnitt hauptsächlich um Wirkungsoptimierung und unternehmerische Grundlagen. Geld verdienen ist Arbeit auch im Musikbusiness und um den größtmöglichen Nutzen aus seiner Arbeit zu ziehen, muss man sich natürlich Gedanken über deren Auswirkungen machen.

5. Menschliche Hürden in Bands – und wie man sie meistert
Um auch einen reibungslosen Ablauf im inneren eurer Musikunternehmung zu gewährleisten, werden hier mögliche Problembereiche angesprochen und dafür passende Optionen vorgeschlagen. Die Entscheidung nimmt euch das Buch aber nicht ab ;-) .

6. Die wichtigesten Tipps für Bandgründer
In Frage-Antwort Abschnitten bekommt man Tipps von der Suche nach einem Proberaum, bis hin zu der Gesangsstimme. Auf ein paar Antworten aus diesem Kapitel wäre man im Regelfall, durch logisches Nachdenken auch selber gekommen und der Mehrwert von Abschnitten wie “Muss ich Whiskey saufen für eine Rock-/ Metal-Stimme?” entzieht sich mir leider. :shock:

7. Lautstärke und Ohren
Ein wichtiges Kapitel für jeden Musiker und Musikliebhaber mit Infos rund um die Ohren und den Gehörschutz. Sehr positiv das auch dies nicht außer acht gelassen wird.

8. Rechtliches für Bands
GEMA, GVL, Ideenklau und was einem jungen Musiker noch so alles im Kopf rumgeistert werden hier schön anschaulich beleuchtet.

9. Live Auftritte
Das A und O jeder Band die bekannt werden will! Als Lehre aus diesem Kapitel würde ich ziehen, dass nichts unmöglich ist … man muss sich nur darum kümmern!

10. Plattenverträge
Ein Thema das Nils durch seine Arbeits-Erfahrungen bei einem Musiklabel auch sehr gut behandelt. Kein Schritt 1-100 HowTo aber dennoch mit wichtigen Denkanstößen.

Praktische Infos für Musiker und Bands?
Nun das Buch gibt einen weiten Überblick über das Musikbusiness und behandelt sehr viele wichtige Teilbereiche. Sehr oft gibt es dazu anschauliche Beispiele, die einen Großteil der Inhalte informativ untermalen.

Fazit:
Das Buch hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Auf der einen Seite ist es eine wunderbare Einführung für Neueinsteiger. Es werden zahlreiche Aspekte des Musikbusiness behandelt und schön aufbereitet. Der Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen und hat ähnelt damit in keiner Weise einer wisschenaftlichen, trockenen Abhandlung.

Doch auf der anderen Seite habe ich das Gefühl, dass die Inhalte in Teilen redundant sind. Kann sein das dies vom Autor beabsichtig ist, um die Informationen durch Wiederholungen etwas einprägsamer zu gestalten? Doch gekoppelt mit der mir etwas groß geratenen Schrift, fragt man sich ob die angeführten Infos nicht in einem Drittel der Seiten abgefasst gewesen wären.

Hätte ich zu Beginn meiner musikalischen Ambitionen das Buch in die Hände bekommen, so hätte es mir wahrscheinlich sehr sehr gut gefallen. Es bietet einen schönen Überblick über die Möglichkeiten für Musiker in der heutigen Zeit. Nach der Lektüre des Buches werden die meisten dann genauer wissen, wie bzw. was sie beachten müssen um musikalisch erfolgreich zu sein. Von daher ist es als Orientierungshilfe wirklich gut geeignet.

Fortgeschrittene Musiker finden hier dagegen den ein oder anderen Denkanstoss. Ich glaube allerdings nicht viel mehr! Über den tiefgreifenden Nutzen für Versierte, bei einem Preis von knapp 25 Euro lässt sich also streiten. Ein wirklich faires Angebot das Nils allerdings dazu gibt, ist die Volle Zufriedenheitsgarantie = Rückgabe innerhalb von 180 Tagen möglich! Solltet ihr also mit dem Erworbenen nicht zufrieden sein, könnt ihr das Ganze wieder rückgängig machen.

Wer noch weitere Infos sucht, der kann ja mal auf der Webseite zum Buch vorbeischauen oder bei Delamar den Podcastbeitrag zum Buch anhören. Diejenigen unter euch die jetzt schon sagen, das ist genau DAS was ich suche hier der Link zum bestellen: Bandologie – Wie man als Musiker seine Band zum Erfolg führt

Gitarrenlinks der Woche / Rockfestivals, Polytuner, Gewinnspiel und mehr

Und rechtzeitig zum Wochenende die bereits versprochenen Links der Woche. Obwohl die Zeit die letzten Tage etwas knapp bemessen war, habe ich dennoch einige interessante Links zusammenbekommen. Ich wünsche viel Spass beim schmökern.

Rockfestivals:
Konzertjunkies aufgepasst! Die beiden größten Rockfestivals Deutschlands Rock am Ring und Rock im Park dauern dieses Jahr einen ganzen Tag länger. Wer ohnehin nicht genug von diesen Events bekommen kann, der wird hier im Rahmen der anstehen Jubiläumsfeiern (15 und 25) nochmal belohnt. Für Rock am Ring läuft im Übrigen schon der Ticketcounter. Es ist also Eile geboten oder ihr nehmt die höheren Preise an der Abendkasse in kauf. Für Rock im Park gibt es wohl noch genug Tickets.

-> Tickets für Rock am Ring
-> Tickets für Rock im Park

Danke hier nochmal an den Blog www.DieKopfhörer.de in dem ich darüber gelesen habe. Ob ich dieses Jahr mit von der Partie bin, muss ich mir allerdings nochmal überlegen. Die Bands klingen schonmal super!

Tiere und Gitarren:
Nachdem mich Max mit seiner anhänglichen Katze ganz schön zum lachen gebracht hat, googelte ich mal nach weiteren tierischen Gitarrenliebhabern und bin dabei über den singenden Hund gestolpert:

Jetzt müsste unser Gitarrist nur noch ein bisschen Country spielen und das ganze an ein Lagerfeuer bei Nacht verlegen dann käme dabei doch richtiges Wild-West-Feeling auf. ;-)

Joe Bonamassa bietet kostenlosen Download an:
Zurzeit besteht die Möglichkeit aus Joe Bonamassas neuem Album “Black Rock”(Verkaufstermin Deutschland: 19.März 2010), den Track “Blue & Evil” kostenlos über seine Seite herunterzuladen.
Dafür müsst ihr den Promocode BNE2010 beim Einkauf angeben. Eine kleine Kostprobe zum vorab anhören findet ihr hier mit weiterführenden Link zum Download. Sicherlich nicht die schlechteste Aktion um sein neues Album zu promoten.

Polytuner alle Saiten auf einmal:
Ein zur Abwechslung mal wirklich nützliches Gadget hab ich auf Gizmodo gefunden. Den Polytune!!! Dabei handelt es sich um ein Tuningpedal (Stimmgerät in Pedalform), dass es einem ermöglicht alle Seiten gleichzeitig zu stimmen. Dies wird durch eine gesonderte Anzeige für jede einzelne Saite bewerkstelligt.

Man schlägt also einmal in die Seiten und bekommt einen genauen Überblickt welcher der Drähte aus der Reihe tanzt. Ich würde das ganze gerne einmal testen und freue mich schon, wenn ich so ein Teil mal in die Finger bzw. unter die Füße bekomme. Hier noch ein Video (leider auf Englisch) über die “Zauberbox” der Firma TC Elctronic.

Das Gerät gibt es auch schon bei Thomann für 85 Euro nur die Verfügbarkeit sieht gerade etwas schlecht aus.

Gitarren Gewinnspiel:
Die amerikanische Metal Band Demon Hunter haben die Gitarrentabs für einen bisher unveröffentlichten Song, ihres bald erscheinenden Albums World Is a Thorn herausgegeben. Das ganze Tab-Paket beinhaltet Rhytmus- und Lead-Gitarre sowie den Solopart.

Alles was ihr jetzt noch tun müsst um eine signierte Dean Gitarre zu gewinnen, ist das Material einstudieren und eure Songperformance in einem Youtube-Video, als Antwort auf den Aufruf der Band zu posten. Annahmeschluss ist der 28.Februar. Danach wählt die Band unter den Antwortvideos den Gewinner mit der besten Performance aus. Diese glückliche Person wird dann stolzer Besitzter einer neuen von der Band signierten Gitarre.

In eigener Sache:
Ich habe gestern die Seite einmal auf mobile Geräte hin optimiert. Jetzt könnt ihr bequem von eurem iPod/iPhone die gesamten Inhalte mitverfolgen, ohne lästige Ladezeiten beim regulären Seitenaufbau in Kauf nehmen zu müssen. Dazu ruft ihr die Seite einfach im Browser eures Gerätes auf und schon solltet ihr die mobile Ansicht zu sehen bekommen.

Ihr könnt dann über das “+” den Blog auch als Icon auf euren Homescreen ablegen, um ihn jederzeit bequem aufrufen zu können. Ich weiß allerdings nicht ob das ganze (Ansicht im Browser etc.) auch für Nicht-Apple-Geräte funktioniert und wäre daher für ein dahingehendes Feedback sehr dankbar. Wer lieber die volle Seitenansicht beibehalten möchte, kann das Feature einfach durch den Schalter am Ende des Feeds deaktivieren.

Alles zum Thema Musik Download gibt es auf musikdownload.org

Gitarrenlinks der Woche / Musikbusiness in 4 Minuten, Schlagzeilen, JEM Design Contest und mehr

Hiermit möchte ich eine neue Artikelserie einführen die Gitarren Links der Woche. Dieser Artikel wird von nun an jeden Freitag hier erscheinen und euch mit aktuellen, lustigen und nützlichen Links, Videos und Infos ins Wochende bringen. Er ersetzt in gewisser Weise die Gitarrenkram Reihe.

Organisatorisches:
Da ich momentan einige andere Bereiche meine Aufmerksamkeit fordern, konnte ich in dieser Woche leider nicht die 3 vorgenommen Artikel veröffentlichen. Damit ist wohl schon der erste Vorsatz fürs neue Jahr gebrochen ;-) . Ich werde mich zwar bemühen in der nächsten Woche wieder alle Artikel rauszubringen wirklich geregelt wird alles erst wieder ab dem 19ten Februar laufen. Ich bitte hier um ein wenig Geduld und Nachsicht. Vielleicht werde ich zukünftig die Artikelanzahl sogar auf 4 pro Woche heben (sollte meine neue Selbstorganisation funktionieren).

Das Musikbusiness in der simpleshow:
In diesem Video werden die einfachen Zusammenhäge im Musikgeschäft im Kurzen beleuchtet. Super Idee finde ich!



Plattenlabel Krise, Übernahme und Rückzug
Dem Majorlabel EMI geht es zur Zeit finanziell gar nicht gut. Das Label hat erhebliche Probleme den finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Banken nachzukommen. Daher versucht CEO Elio Leoni-Sceti immoment mittels eines großen Rettungsplans neue Investoren mit frischen Geld zu gewinnen. Dieser Plan beinhaltet unter anderem die Trennung von nicht “rentablen” Künstlern, Entlassungen und Aufbau/Ausbau des Digitalen-Vertriebs.

Sollten keine Investoren gefunden werden stehen die anderen Label unteranderem Warner Musik schon in den Startlöchern um das von der Bank filitierte Label aufzukaufen. Warner plant momentan im Übrigen den Ausstieg aus den kostenlosen Straming Diensten und will dafür keine Lizensen mehr vergeben. Für Angebote wie Last.fm oder Spotify usw. wäre das ein herber Rückschlag. Hier hat das Label scheinbar eine kostenplfichitges eigens Modell im Sinn. Einen ausführlichen Artikel dazu gibt es hier.

Gewinnspiel mit Steve Vai:
Wer hat noch nicht davon geträum seine eigene Gitarre zu designen. Steve Vai veranstaltet mit Ibanez den Jam Design Contest! Was du machen musst: Entwerfe dein Eigenes Gitarrenlayout der Ibanez JEM und überzeuge Steve Vai. Der Gewinner erhält dann eine von 2 mit seinem Layout hergestellten Gitarren die andere bekommt kein andere als Steve Vai. Das ist mal ne Limitierte Auflage ;-) .



Die Regeln für dieses Gewinnspiel werden heute auf dieser Seite veröffentlicht. Ich werde meine eigenes Design demnächst hier vorstellen ;-) .

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende bis hoffentlich nächste Woche.

Brauche ich einen Gitarrenlehrer? Fragen und Antworten ueber den Gitarrenunterricht!

Diese Frage die sich viele jungen Gitarristen stellen lässt sich mit Sicherheit nicht pauschal beantworten. Ich will heute auf ein paar wichtige Punkte eingehen die euch bei der Entscheidung über einen Lehrer für das Instument Gitarre helfen sollen.

Wofür willst du Gitarre spielen lernen?
Hier musst du in dich gehen und entscheiden mit welchem Ziel du das Insturment Gitarre in die Hand nimmst. Jemand der nur ein paar Songs am Lagerfeuer klimpern will oder aus Spass an der Sache mit ein paar Kumpels spielt bei dem ist ein Lehrer nicht unbedingt nötig. Wenn ihr allerdings vorhabt musikalisch groß rauszukommen oder einfach nur besonders gut Gitarre spielen wollt, dann bringt euch ein Lehrer vielleicht eher zu diesem Ziel.

Wie diszipliniert bist du und wie groß ist deine Motivation?
Ein weiteres wichitges Kriterium ist die Selbstdiziplin. Da man meistens bei Neuanfängen mit viel Motivation startet die dann mit der Zeit abflaut ist Disziplin sehr wichtig wenn du keinen Lehrer nimmst. Denn es werden nicht nur schöne Übungstunden auf dich zukommen wie bei allem braucht man auch für die Gitarre Arbeit und Zeit. Ein Leherer kann dir den nötigen Antrieb geben wenn du mal einen Durchänger hast.

Kann ich das Gitarrespielen auch ohne Lehrer erlernen?
Klar kann man das während du hier auf dieser Seite surfst hast du bereits den ersten Schritt getan. Im Internet (aber natürlich auch im Musikälden) stehen dir tausende von Angeboten zur Verfügung dich mit dem Instrument Gitarre voran bringen. Von Gitarren-Video-Lessons über Tabs bis zu ausführlicher Hamonielehre findest du im Netz alles was das Musikerherz begehrt. Das einzige was du brauchst ist ein Ziel, den ausdauernden Willen es zu erreichen und ein wenig Selbstorganisation um dir die richtigen Mischung zusammenzustellen.

Ich habe die Grundlagen gelernt jetzt brauche ich den Lehrer nicht mehr oder?
Natürlich kann man ab diesem Punkt alleine weitermachen und man hat sehr viel Material zur Auswahl dass man jetzt nutzen kann. Allerdings fehlt bei vielen Gitarristen hier die oben bereits erwähnte Selbstorganisation. Oft bleiben sie dann auf diesem Level stehen und kommen nicht wirklich voran.

Brauche ich Gitarrenunterricht wenn ich klassische Gitarre oder Jazz spielen will?
Da bei klassischer Gitarre enorm viel Wert auf Haltung und Technik gelegt wird, seid ihr hier mit einem Lehrer gut beraten denn man gewöhnt sich oft schnell mal eine falsche Haltung an. Ich persönlich sehe Jazz-Gitarre auch als sehr anspruchsvoll an, da man hier auch den musiktheoretischen Hintergrund lernen sollte. Ohne den macht das ganze nur halb so viel Spass. Auch hier ist ein Lehrer anfangs wirklich hilfreich. Das soll allerdings nicht heißen das E/Pop-Gitarre keine Tücken hat allerdings ist die Rock-Pop Musik in der Regel recht einfach gestrickt und daher auch schnell erlernbar.

Wie finde ich einen Gitarrenlehrer?
Nun einfach mal mit offenen Augen durch die Welt oft findet man an Schwarzen Brettern (Jugendzentren Musikhochschule etc.) die allbekannten Abreißnummern. Vielleicht einmal im Freundeskreis erkundigen oder einfach mal deinen Wohnort und Gitarrenunterricht in Google eintippen.

Was sollte ich beachten bei der Wahl meines Gitarrenlehrers?
Ich finde die Persönlichkeit enorm wichtig kann dich diese Person motivieren und anspornen das Instrument zu erlernen. Schön ist auch wenn man selbst ein bisschen am Unterricht mitgestalten kann z.B. eigene Songwünsche vorschlagen. Aber bitte behaltet auch im Hinterkopf dass ihr von dieser Person etwas lernen wollt und geht deshalb auch auf die Vorschläge des Lehrers ein. Es kann wirklich interessant sein mal ein einen anderen Musikstil reinzuschnuppern und seinen Horizont zu erweitern, denn Musik ist soooo vielseitig. Zum Schluss ist da natürlich auch das Können des Lehrers, allerdings lässt sich das nicht ganz so einfach einschätzen (außer bei irgendwelchen renomierten Musikern … und selbst da weiß man nie). Ob der Lehrer wirklich gut ist merkt man erst nach einiger Zeit wenn sich die Lernerfolge einstellen und daran solltet ihr ihn auch messen.

Wie viel kostet Gitarrenunterricht?
Die Frage nach dem Geld und der eigentlich größte Minuspunkt für den Gitarrenunterricht … zumindest für die weniger betuchten unter uns. Hier variiert der Preis von 12-70€ die Stunde mal mit mal ohne Anfahrtsweg. Prüft in jedem Fall mehrer Angbote vielleicht kann man ja (bei starker Konkurrenz) noch ein bisschen verhandeln.

Fazit:
Ich selbst hatte auch für eine gewisse Zeit einen Lehrer und als der Gitarrenunterricht dann vorbei war besaß ich genug Begeisterung und Durchaltevermögen um mich weiter zu verbessern. Man hat sehr viele Möglichkeiten dieses Instrument auf eigene Faust zu erlernen allerdings solltet ihr euch vorher fragen ob ihr euch das auch zutraut. Es war nicht immer ein Zuckerschlecken glaubt mir ;-) .

Bandnamen finden / Anregungen und Tipps

Na habt ihr endlich eure erste CD aufgenommen und wollt nun der Welt eure musikalischen Leistungen zeigen. Moment aber unter welchem Namen wollt ihr das denn machen? Das große Grübeln steht bevor. Hier ein paar Gedanken wie ihr den richtigen Bandnamen für euch finden könnt. Um einen passenden Namen zu finden ist es ganz nützlich sich ersteinmal über ein paar Punkte im klaren zu sein

Sprachen
Ihr habt für eure Namenswahlen alle Sprachen der Welt zur Verfügung also Multilinguales Wörterbuch her. Prüft eure Ideen auch in anderen Sprachen manchmal kommt man so auf sehr schöne Worte die super klingen.

Länge:
Ob kurz und kanckig oder lang und getragen wählt die Art die euch gefällt. Meistens ist es allerdings von Vorteil den Namen nicht zu lange zu wählen da sonst die Einprägsamkeit darunter leidet. Bei Zwei Wörtern im Bandnamen habt ihr meist einen einzigartigen Namen der auch im Internet gut auffindbar ist.

Musikstil:
Euer Badname sollte (muss aber nicht!!) zu dem Stil eurer Musik passen. Für ruhige Musik etwas anschmiegsames während bei rockigen Tönen durchaus mal der aufrührerische Charakter durchscheinen darf. Das sorgt für Eingägnigkeit und Stimmigkeit.


Techniken & Beispiele:
Hier geben ich euch mal ein paar Gedanken zu Hand die ihr auf der Suche nach eurem Bandnamen nutzen könnt.

  • 1. Wörterbuch: Sucht ein zufälliges Wort aus dem Wörterbuch und erwählt es zu eurem Bandnamen. Bands die das gemacht haben sind beispielsweise Outcast oder Pixies.

  • 2. Initialien: Nehmt die Initialien eurer Bandmember und formt daraus den Namen. Beispiel: ABBA

  • 3. Falsch schreiben: Wählt ein zufälliges Wort und schreibt es einfach falsch. Vertreter: Limp Bizkit

  • 4. Pflanzennamen: Einfach einen Pflanzenamen aussuchen (auch andere Sprachen checken). Vertreter: Snap Dragon

  • 5. Essens&Attribute: Hier werden Attribute und Nahrungsmittel verwendet also nichts wie in den Supermarkt. Siehe auch: Red Hot Chili Peppers

  • 6. Herkunft: Wo kommt ihr her was gibt es bei euch an (schönen) Orten. Beispiele: Sound Garden, Linkin Park, 3Doors Down

  • 7. Wörter Mischen: Wörter wählen und vermischen können auch gegensätzlich sein. scarring + darling = Scarling

  • 8. Songtexte: Zieht eure Inspiriation aus Songtexten. Panic at the Disco haben ihren Namen durch den Song “Panic” von Name Taken

  • 9. Büchersuche: Schlagt in Büchern nach. Auch Buchtitel eignen sich hier! Beispiel: Good Charlotte (vom gleichnamigen Buch)

  • 10. Umlaute: Sind sehr beliebt bei Metal Bands! Kalssisches Beispiel: Motörhead

  • 11. Gegenstände: Einfach zufällig ins Auge fallende Dinge, Aufschriften etc. Vertreter: AC/DC (Abkürzung auf der Rückfront einer Nähmaschine)

  • 12. Witz: Macht euren Bandnamen lustig mittels eines Spruches und wandelt diesen zu einem Acronym: KMFDM (=Kein Mitleid für die Massen)

  • 13. Leadsänger: Einfach euren Leadsänger schnappen und seinen Namen benutzen.

  • 14. Brainstorming: Schreibt euch Worte auf die euch zu eurer Band einfallen und versucht sie zu verbinden.

Mittels dieser Tipps solltet jedes einzelne Bandmitglied ein paar Vorschläge machen können. Stimmt dannach in der Band über die Ergebnisse ab. Solltet ihr nicht zu einer Einigung kommen macht eine Umfrage in eurem Freundes und Bekanntenkreis mit Ankreuzliste und Track zum reinhören. Damit es zwischen euch nicht deswegen auch noch zu Streitereien kommt.

Verfügbarkeit:
Vergesst aber nicht den Namen auf Verfügbarkeit hin zu prüfen. Gibt nichts unschöneres nach dem ersten Flyer/CD – Druck wenn man am Ende rausfindet dass euer Name schon vertreten ist. Möglichkeiten zum Gegencheck habt ihr bei myspace und google.

Viel Spass beim Suchen und Finden!

Die Gitarre stimmen

Das gehört zu dem wichtigsten Dingen im Leben eines Gitarristen gleich nach den 20 Minuten Solos und dem Master-Volume-Regler. Für jeden Zuhörer mit guten Ohren gibt es nichts grauenhafteres als eine laute verstimmte Gitarre. Hier mal ein paar Möglichkeiten wie ihr euer Instrument wieder wohlklingend bekommt.

Erst einmal ist es wichtig zu wissen auf welche Töne man die Gitarre stimmt. Die Standart-Konzert Stimmung ist E-A-D-G-H-E dazu gibt es tausende von Merksprüchen wie: E-ine A-lte D-ame G-ing H-eute E-inkaufen.

Dafür stehen euch mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

-Stimmen mit elektronischem Stimmgerät
-Stimmen nach vorgegebenen Tönen
-Stimmen nach Gehör

Stimmen mit elektronischen Stimmgerät:
Stimmgeräte gibt es wie Sand am Meer ob als Pedal für euer Effektboard oder kleines Kästchen mit Display. Manche müsst ihr an eure Gitarre anschließen andere funktionieren akustisch. Meist wird der gewünschte Ton automatisch erkannt und dann über Lichter oder Display angezeigt wie viel man noch daneben liegt.

Sehr interresante Möglichkeiten bieten sich auch für Iphone Besitzer denn auch dafür gibt es eine App. Mehr Informationen dazu findest du in meinem Artikel über die 7 besten Gitarristen Apps.

Ein paar Tuner die ich euch empfehlen kann:
HARLEY BENTON MT50
BOSS TU-3

Stimmen nach vorgegebenen Tönen:
Hierfür könnt ihr eingtlich alles Nutzen das die richtigen Töne erzeugt. Klavier, Sofware, Stimmpfeife usw. Einfach Ton anhören und eigene Seite genau so einstellen. Falls ihr mal unterwegs seid und nicht wisst wo ihr die Töne herbekommen sollt habe ich hier eine Quelle in die Seite eingebaut.


guitar tuner

Stimmen nach Gehör
Wenn ihr so eine Seite gestimmt habt dann könnt ihr auch die restliche Gitarre stimmen. Dabei bedient man sich der Tatsache das manche Töne auf der Gitarre mehrfach vorkommen. Das könnt ihr auch gut anhand der Griffbrettübersicht nachvollziehen.

Wenn ihr also z.B. die A-Saite mittels einer Stimmgabel (K&M Stimmgabel 168/1) gestimmt habt dann könnt ihr von dieser aus die übrige Gitarre tunen.

Einfach die E-Saite im 5ten Bund greifen und zum vergleich die A-Saite leer anspielen. Ihr stimmt die E Saite nach bis sie im 5ten Bund gegriffen genauso klingt wie die leere Saite. Dannach wiederholt ihr das Spiel nach unten bis zur G-Saite dort müsst ihr in den 4ten Bund um das H zu bekommen und auf der H-Saite wieder in den 5ten zurück.

Eine weitere Möglichkeit die sich euch bietet, ist das Feintuning über die Flagolett Töne (Obertöne). Dies ist eine Spieltechnik bei der ihr den Finger leicht auf die Saite (aber nur in bestimmten Bünden) legt und anschlägt, dadurch erhält man einen Oberton. Man spielt nun den Flageolett-Ton auf der tiefen E-Saite im fünften Bund und vergleicht ihn mit den Flageolett-Ton auf der A-Saite im siebten Bund. Dabei müssen allerdings beide Saiten geichzeitig angespielt werden.

Wenn die Saiten nicht genau aufeinander abgestimmt sind dann hört man ein leichtes Schwingen des Tones dabei gilt: je schneller das Schwingen desto verstimmter die Saite. Um die übrigen Saiten zu stimmen geht man nach folgenden Muster vor:

Flageolett-Ton auf der A-Saite im fünften Bund mit dem Flageolett-Ton der D-Saite im siebten Bund.
Flageolett-Ton auf der D-Saite im fünften Bund mit dem Flageolett-Ton der G-Saite im siebten Bund.
Flageolett-Ton auf der H-Saite im fünften Bund mit dem Flageolett-Ton der e-Saite im siebten Bund.
Die Kombination G mit H ist leider nicht möglich.

Allgemeine Hinweise:
Wenn einen Saite stark verstimmt war dann solltet ihr nach vollendetem Stimmen nochmal alle Saiten durchprüfen, denn durch die Änderung der Halsspannung können sich die anderen Saiten wieder leicht verstimmen.

Sollten eure Saiten ihre Stimmung nicht halten dann kann das unter anderem daran liegen dass sie entweder sehr neu sind oder schon ziemlich alt. Dann müsst ihr entweder mehr spielen oder eben eurer Liebsten mal wieder neue Saiten spendieren.

5 Tipps fuer einen gelungenen Auftritt

Viele guten Bands haben noch nie in ihrem Leben die Luft außerhalb des Proberaums geschnuppert. Doch Auftritte sind enorm wichtig auf eurem Weg nach oben. Leider gelingt es vielen jungen Bands nicht ihr bewunderswertes können auf der Bühne genauso umzusetzen. Dabei gibt es nur ein paar grundlegende Regeln die beachtet werden sollten.

Übt eure Songs richtig:
Dabei meine ich nicht das getraute Zusammespielen im Proberaum. Stellt während eurer nächsten Probe doch einfach mal eine Bühnensituation nach und spielt das Konzert mal durch mit Ansagen und allem was dazu gehört. Dabei nehmt ihr euch gleich mal auf und hört euch das Konzert nochmal auf dem Computer an. So findet ihr schnell die Stellen an denen ihr noch feilen müsst (Takt, Verspielt, etc.)
Denn das Gitarrespielen während man steht/läuft/hüpft und abgroovt ist gleich was ganz anderes und muss geübt werden. Probiert das ganze vielleicht nochmal im dunkeln und ihr werdet merken wie gut ihr die Songs bei schlechten Lichtverhältnissen hinbekommt.

Die richtige Performance
ist besonders wichtig, denn die Leute sind nicht nur gekommen um eure Musik zu hören sondern auch um euch zu sehen. Das heißt die Mischung machts. Auch hier könnt ihr euch eines kleinen Tricks bedienen um eure Performance Qualität zu steigern. Nehmt bei eurer Life-Probe eine Kamera zur Hand und zeichnet das ganze einmal auf. Dannach schaut ihr euch das Video (ohne Ton!) an und analysiert mal eure Haltung gebaren etc. So findet ihr schnell Dinge die ihr noch verbessen könnt.

Die optimale Wirkung
Ihr solltet euch auch vor dem Gig überlegen welche Stimmung ihr erzeugen wollt bzw. wie ihr euch selbst darstellen wollt. Locker, lustig oder eher nachdenklich und ernst. Das sind gestahlterische Mittel die euch natürlich freistehen, aber dennoch geübt werden müssen. Gags müssen eingespielt werden aber trozdem natürlich klingen. Auch dabei kann eine Videoaufnahme helfen. Vermeidet stures auf die Gitarre starren oder todernstes durch die Gegend stieren außer es ist so wie ihr wirken wollt. Versucht dem Publikum zu zeigen dass euch das ganze genausoviel Spass macht wie ihnen schaut in die Menge (einzelne Personen kurz fixieren Augenkontakt!!) und lächeln nicht vergessen.

Das Lampenfieber
Der größte Feind eines gelungen Life-Auftritts. Das Problem hier gibt es kein Allheilmittel. Selbst professionelle Musiker haben immer noch Lampenfieber vor ihren Auftritten. Es gibt zwar unzählige Tipps die einem helfen sollen aber ob diese wirklich funktionieren hängt von jedem individuell ab. Auch hier kann es sich lohnen den Auftritt vor Freunden in kleinen Rahmen einmal durchzuspielen (vielleicht die die am Konzerttag keine Zeit haben). Einfach um euch einmal das Gefühl zu geben vor anderen Leuten zu performen. Schön ist auch der Gedanke dass ihr als Gruppe da raus geht und gmeinsam etwas leistet, das kann einem zumindest etwas die Angst nehmen. Das ist einer der Gründe warum ihr gemeinsam Musik machen solltet. Ansonsten gilt einfach Augen zu (denn ihr könnt die Songs ja alle auswendig) und durch :D . Spätestens nach den ersten paar Minuten wenn das Adrenalin durch eure Adern pumt sind die ganzen Sorgen eh adhoc vergessen.

Vorausdenken
Damit auch alles wirklich glatt läuft solltet ihr euch im voraus mit ein paar Dingen beschäftigen. Beispiele wären hier Bühnengröße, generelle Anordnung, Platz generell. Vorallem in kleinen Locations wo ihr anfangs spielen werdet ist es wichtig dass man mit dem oft sehr geringen Platz haushaltet. Auch kleine Schreckenszenarios solllten durchgespielt werden Saite reißt, krass verspielt etc. denn da ist ein Alternativplann oftmals nicht schlecht.

Fazit
Für eine gelungen Auftritt ist viel Vorbereitung nötig und verzagt nicht wenn das Publikum eher spärlich ausfällt. Gebt auch dann alles!! Wenn ihr beim ersten mal 10 beeindruckt dann kommen beim nächsten mal schonmal 15-20. Bitte vergesst niemals dass bei alldem auch euer Spass an der Sache (an der Gitarre) im Vordergrund steht und ein Life-Auftritt ist eines der Erlebnisse die wirklich jeder Gitarrist mal gehabt haben sollte.

Ich wünsche euch ein schönes Wochende