Song der Woche – Stairway to Heaven

Aloa liebe Leser gerade frisch aus dem Urlaub gekommen (uh kalt hier in Deutschland) und erstmal die ersten Kuschelstunden mit unser aller Liebling la guitarra genossen … Freut es mich nun um so mehr euch einen neuen und mittlerweile längst überfälligen Song der Woche vorzustellen. Ich dachte mir nachdem die letzten Songs sehr anspruchsvoll waren greife ich heute mal auf einen Gitarren-Klassiker zurück den jeder Gitarrist mal gespielt haben sollte. Nebenbei könnt ihr auch gleich eure Gesangskünste mal wieder rauskramen. Led Zeppelin – Stairway to Heaven

Achtung Gänsehaut Gefahr ;-) :




Für Diejenigen unter euch die diesen Song schon auf ihrer Gitarre gerockt haben mal eine etwas andere Version:






Zu Guter letzt die Schlagworte damit Google auch WAS findet:

Song normal: Stairway to Heaven, Led Zeppelin, Tab

Song mal anders: Stairway to Heaven, Rodrigo y Gabirela, Tab

Damit wünsche ich euch viel Spass beim Üben und einen hoffentlich nicht zu arbeitsreichen Dienstag. Bis morgen euer

Andi

Song der Woche – California Dreaming

Frisch aus dem Wochenende und gleich frisch ans Werk … nach einer etwas unbeständigen Veröffentlichungsphase (ich gelobe Besserung) endlich wieder ein Song der Woche für euch. Nachdem die Wahl beim letzten mal etwas rockiger ausgefallen ist möchte ich euch wieder etwas ruhigeres für eure Gitarre vorschlagen. Ein Großteil von euch dürfte den Song von The Mamas & The Papas schonmal gehört haben.

Ich freue mich hier eine wundervolles Arrangement dieses Songs vorstellen zu können. Von Michael Chapdelaine California Dreaming:



Dieser Song ist wie geschaffen für jedes Lagerfeuer. Er ist meiner Meinung nach nicht allzu anspruchsvoll und klingt trozdem super. Wer den Künstler unterstüzen will kann die dazugehörigen Noten/Tabs auf der Seite des Gitarristen erwerben.

Wie so ziemlich alles findet man nachempfundene Tabs mit den Schlagworten: Michael Chapdelaine & California Dreaming auch bei Google.


Ich wünsche viel Spass beim Üben


Andi

Gitarrenkram zum Wochende

Als Blogger ist man quasi rund um die Uhr auf der Suchen nach potentiellen Inhalten. Dabei hat man die ein oder andere Idee/Materie die an sich zwar interessant und nützlich ist aber alleine noch keinen Artikel füllt. Daher werden in Zukunft von Zeit zu Zeit ähnliche Sammelartikel (wie dieser hier) erscheinen.

Das Griffbrett mal anders!
Alle die in den letzten Tagen mal bei den Downloads vorbei geschaut haben könnten schon über die neue Leeres Griffbrett.pdf gestolpert sein. Es handelt sich dabei um ein Griffbrett mit integrierten Notenzeilen zum selbst ausfüllen. Da viele Menschen besser lernen wenn sie Inhalte schreiben und mit ihnen Arbeiten, dachte ich dies ist ein guter Weg um euch Notenschrift und Töne auf der Gitarre näherzubringen. Wer nochmal eine ausgefüllte Übersicht braucht zur Selbstkontrolle die Griffbrett.pdf findet ihr auch bei den Downloads.

Was kann ich denn alles auf der Gitarre spielen?
Eine Frage die man sich als Gitarrist öfter mal stellt. Da hat man Unmengen an Notenmaterial angesammelt und trohnt stolz auf seinen Berg aus Wissen. Aber es fehlt einfach die Übersicht bzw. die Struktur um auf diese einfach Frage antworten zu können. Meistens hat man sich die Lieder zwar einmal angesehen aber von beherrschen kann nicht die Rede sein. Als Ausweg aus dieser Problematik bietet sich eine einfach Möglichkeit die auch selbst nutze. Man nehme einfach ein Blatt Papier und stelle eine persönliche Setliste zusammen. Diese bietet ganz klar den Vorteil dass man Struktur in seinen persönlichen Notenwust und seinen Lernvorgang bringt und zusätzlich noch eine Liste hat die man vorzeigen und auf die man herabschauen kann. Wer blickt nicht gerne nach vollendeter Arbeit auf sein Werk. Ich möchte euch hier nun auch meine Setliste zum selbstausfüllen zu Verfügung stellen.

Achja für alle Wartenden die Artikelreihe zum Homestudio wird kommende Woche fortgesetzt. Ihr dürft euch über einen ausführlichen Artikel zum Thema Mikrofone freuen. Seid also gespannt. Damit schicke ich euch in ein hoffentlich entspanntes und dennoch übungsreiches Wochende.

Andi

Song der Woche – Canon in D

Da vorletzte Woche ein etwas ruhigerer Song an der Tagesordnung war, möchte ich euch heute ein etwas mitreißenderes Stück vorstellen. Was heißt vorstellen die meisten von euch werden dieses neo-klassische metal Stück schon das ein oder andere mal gehört haben. Heute ist es vermutlich eines der bekanntesten Youtube Gitarrenstücke und wurde unzählige Male nachgeahmt.

Ladies and Gentlemen i proudly present Jerry C’s Canon Rock gespielt von Matt Rach:

Im Endeffekt ist es ein langes Solo mit einigen sehr schnellen Passagen wodurch es teilweise enorm anspruchsvoll wird. Um auch selbst beim spielen das richtige Feeling zu bekommen empfehle ich euch hier auf guitarpro files zurückzugreifen, damit ihr die Hintergrundmusik habt. Alternativ müsstet ihr euch einen passenden playalong ergoogeln … sind aber nicht so leicht zu finden.  Tabs wie immer mit Titel und Komponist.

Wem das nicht genug ist oder wer noch etwas mehr ansporn braucht, dem empfehle ich diese Version hier gespielt von Shunga Jung (Der Junge ist eine Entdeckung/Schüler von Ulli Bögershausen während einer seiner Asienreise und ein riesiges Talent):


Ich probiere mich zur Zeit selbst daran aber das Tapping ist wirklich anspruchsvoll. Zu finden ist dieses Arrangement mit dem Namen Trace Bundy und Canon in D auch bei GOOGLE.

An all diejenigen die es versuchen, hinterlasst doch mal einen Kommentar mich würde eure Erfahrungen interessieren.

Grüße Andi

Fingerübungen – Kraft und Motorik

Ihr habt bestimmt schon den ein oder anderen Gitarristen gesehen der mit fast schon unheimlicher Geschwindig- und Genauigkeit über das Griffbrett huscht. Wenn ihr dann versucht das nachzuahmen verkrampft eure Hand bereits nach den ersten 20 Tönen, ihr wart gerade mal halb so schnell und die ein oder andrere black/lousy note war auch zu hören. Hm kommt mir irgendwie bekannt vor.

Dem ganzen kann man Abhilfe schaffen! Vorallem Gitarrenneulingen fehlt meist die nötige Kraft und Motorik in den Fingern, aber auch alte Hasen müssen sich meistens vor ihren Superjams einspielen. Um das zu bewerkstelligen gibt es die ein oder andere Übung um die Haltung zu lockern und die Finger an das bevorstehende zu gewöhnen.
Die Übungen können unterschiedlichst aussehen und man findet im Internet unzählige von locker-flockig bis zu richtig fiesen Fingerplagen. Wie bei den meisten Dingen im Internet hat man hier die Qual der Auswahl und wird geradezu überflutet.

Eine wirklich gute Idee hatte Macks mit seinem kostenlosen Fingerübungs-Newsletter. Wenn ihr euch anmeldet schickt er euch jede Woche eine Fingerübung. So bleibt genug Zeit zum ausprobieren und ihr bekommt das gesammelte und sortierte Material quasi auf dem Silbertablett serviert.

Ich habe das ganze angetestet und mich einmal angemeldet. Der Newsletter macht einen durchdachten und strukturierten Eindruck und ist vorallem für Neueinsteiger dank der ausfürlichen Erklärungen äußerst interessant. Bisher kam ich in den Genuss von einer (mir persönlich zwar schon bekannten) äußerst effektiven Fingerübung.
Ich werde diesen Newsletter auf jeden Fall weiterhin abonnieren und bin schon gespannt ob mal die ein oder andere bisher unbekannte Übung in meinem Postfach landet.

Fazit:
Jeder der seine Fingerfertigkeit noch verbessern will oder gerade erst mit dem Gitarrenspiel begonnen hat, sollte sich die Übungen mal ansehen. Die meisten Fingerübungen lassen sich auch sehr gut als Grundlage für Orientierungsübungen nutzen. So könnt ihr sobald ihr eine Fingerübung richtig beherrscht die Übung noch weiter aufwerten, indem ihr euch genauer mit dem Gegriffenen beschäftigt. Zum Beispiel: Lautes Aussprechen der gespielten Töne kann einem dabei helfen optimale Orientierung auf dem Griffbrett zu gewinnen.

Andi

Kostenlosen Fingerübungskurs erhalten

Macks hat mir erlaubt, die Anmeldung zu seinem kostenlosen Fingerübungskurs auf meiner Website zu platzieren. So könnt ihr euch viel schneller bei ihm eintragen.

Trage dich hier einfach ein und mein Kumpel Macks wird dich kostenlos für seinen Fingerübungskurs freischalten 

Vorname

E-Mail

Deine Daten sind bei Macks sicher. Er wird sie niemals weitergeben und ich speichere sie sowieso nicht. Versprochen!
Und du kannst dich jederzeit wieder aus dem Fingerübungskurs austragen.
 

Song der Woche / Mr President

Es ist Montag und ihr startet voller Tatendrang in die Woche? Ich habe mir überlegt dieser kreativen Stimmung müsste man doch eigentlich eine Richtung geben. Da ich mich in letzter Zeit verstärkt mit den Youtube-Virtuosen auseinander gesetzt habe, ist mit die Idee zu dieser wöchentlichen Artikelreihe gekommen. Ich persönlich bekomme immer den größten Motivationsschub wenn ich anderen (vorallem besseren) beim spielen zuhöre/sehe.

Man möchte demjenigen das Instrument sofort aus der Hand reißen und selber loslegen. Solange üben bis man das Stück mindestens genauso gut beherrscht. Videoplattformen sind da der reinste Motivationsstrudel meistens findet man dort mehr als für den eigenen Antrieb gut ist.

Das nächste Problem ist die die passenden Noten/Tabs zu finden. Natürlich hat man seine einschlägigen Anlaufstellen, aber wie man leider zu oft feststellt, ist gerade das Gesuchte dort nicht vorhanden.

Aber jetzt auf den Punkt. Ab heute werde ich jede zweite Woche ein Stück anhand eines Youtubevideos vorstellen. Dabei werde ich versuchen möglichst anspruchsvolle Variationen herauszusuchen und den Fundort soweit möglich, mit den dazu passenden Tabs/Noten (überwiegend Tabs) mitanzugeben. Ich kann leider keine genauen Beschreibungen machen oder Links setzen, denn ich möchte nicht mit dem Urheberrecht in Konflikt geraten. Ich weiß ein Link wäre deutlich bequemer aber ich glaube die drei Klicks schafft ihr auch so.

Das erste Stück das ich hier präsentieren möchte ist Dear Mr. President von Pink:



Diese Verison stammt von Ulli Bogershausen ein wirklich begnadeter Fingerstyle Gitarrist.

Update:
Den dazugehörige Tab findet ihr hier.

Viel Spass beim üben
Andi

Akkorde und ihre Töne

Irgendwann kommt bei den meisten Gitarristen der Tag an dem sie sich mit dem Thema Notation beschäftigen müssen. Zwar war es bisher schon ganz lustig wie man zu jedem Lied seine Akkorde schreddern konnte oder mittels ein paar zufällig gefundener harmonischer Töne super Solos hingelegt hat. Aber der Mensch ist von Natur aus neugierig und um das Instrument Gitarre richtig verstehen zu können muss man sich auf dem Griffbrett auskennen.

Am Montag habe ich euch bereits eine Übersicht zur Verfügung gestellt, heute möchte ich euch eine Methode vorstellen die meiner Meinung nach, auch ein schöner Einstieg in das Wunderland der Notenschrift und Töne ist. Nebenbei wird sich auch euer Wissen über die geliebten Begleitungsakkorde selbst erweitern.

Doch wie funktioniert das ganze? Ganz einfach mit Hilfe dieser PDF und etwas Arbeit eurerseits. Ihr findet aud der linken Seite eine Notenzeile und rechts daneben das dazughörige Griffbrett. Man nehme nun irgendeinen Akkord (Beispiel: D,G,…) und trage ihn in auf dem Griffbrett ein und analysiere nun genau welche Töne gespielt werden (am besten rechts daneben an die Saiten schreiben).

Aber woher weiß ich welche Töne das sind? Nun in der Regel ist die Gitarre folgendermaßen gestimmt:
E(eine) A(lte) D(ame) G(ing) H(eute) E(inkaufen) oder Kurz E,A,D,G,H,E das sind die Töne von oben nach unten wenn ihr nicht greift. Nun mit jedem Bund den ihr über der leeren Saite abgreift erhöht ihr den Ton um einen Halbton (Am besten ihr legt euch die Griffbrettübersicht anfangs daneben). Jetzt ganz einfach Bünde zählen, auf der Tonleiter hochrechnen, Eintragen und schon habt ihr die Töne eures Akkords.

Diese Arbeitsweise einfach mit allenmöglichen Akkorden durchführen, die euch so in die Finger fallen. Dabei zählt vorallem das kontinuierliche wiederholen (auch bereits analysierte Akkorde wiederholen). Baut diese Übung mit ein oder zwei Akkorden am besten vor euren Übungsstunden ein. Sie lässt sich aber auch super als Sudoku ersatz für Zugfahrten etc. nutzen.

Mir persönlich hat diese Übung zu einer super Orientierung auf dem Griffbrett und in den Notenzeilen geholfen und nebenbei vergesse ich die vielen Akkorde nicht mehr so schnell. Ich hoffe dass sie dem ein oder anderen genauso weiterbringt.

Viel Spass beim üben
Andi

Orientierung auf dem Griffbrett

Kürzlich in einem Proberaum: “Hey das neue Riff klingt echt cool, könntest du das mal in Noten abfassen? Ich würde das gerne mal Daheim auf dem Klavier ausprobieren… ähm naja … hm … mal sehen”

So oder so ähnliche Unterhaltungen hat man als Noten-Wer-braucht-denn-sowas-Gitarrist des öfteren. Da ist man Zauberer, Virtuose und Improvisationsgenie aber wenn es um den Erhalt der eigenen Werke für die Nachwelt geht …
Pustekuchen! Natürlich kann man das ganze als Tab niederschreiben, wer allerdings schon einmal in einer größeren Besetzung gespielt hat oder für eine solche Stücke arrangiert wird schnell merken, dass beispielsweise das Saxophon mit der Gitarrentabulatur nichts anfangen kann.

Natürlich ist es möglich Gitarre zu spielen ohne auch nur eine Noten lesen, schreiben oder auf dem Griffbrett finden zu können. Für alle die sich allerdings entschließen sollten mal über ihren Tellerrand hinauszublicken, habe ich hier einen kleinen Leckerbissen vorbereitet. Selbstverständlich lernt man Noten lesen-finden-spielen nicht von jetzt auf nacher. Wie leider alles im Leben ist auch das mit Arbeit verbunden und zu Beginn ist es auch mit sehr schwer gefallen aber wer kontinuierlich übt erwirbt eine wirklich nützliche Fähigkeit.

Eine schöne Beispielübung die ihr mit der Griffbrettübersicht mal ausprobieren könnt:

Linke Hand auf dem Griffbrett die Bünde von tief nach hoch spielen (Immer nur vier Bünde dann auf die nächste Seite springen) und dazu die gespielten Noten laut vorsagen und evtl. noch die ausgedruckte Pdf nebenhin legen. Sied ihr dann beim hohen e angelangt einfach wieder rückwärtz bis zum tiefen e spielen. Diese Übung einfach in unterschiedlichen Lagen auf dem Griffbrett spielen um für Abwechslung zu sorgen. Nebenbei verbessert ihr noch euer Fingerpicking indem ihr mit der rechten hand unterschiedliche Fingerpickings (Zeigefinger – Kleiner Finger – Mittelfinger – Ringfinger usw.) spielt.

Vielleicht hilft diese Übersicht ja dem ein oder anderen bei seinen Bemühungen … keep on picking
Andi