Es ist Montag und ihr startet voller Tatendrang in die Woche? Ich habe mir überlegt dieser kreativen Stimmung müsste man doch eigentlich eine Richtung geben. Da ich mich in letzter Zeit verstärkt mit den Youtube-Virtuosen auseinander gesetzt habe, ist mit die Idee zu dieser wöchentlichen Artikelreihe gekommen. Ich persönlich bekomme immer den größten Motivationsschub wenn ich anderen (vorallem besseren) beim spielen zuhöre/sehe…
Irgendwann kommt bei den meisten Gitarristen der Tag an dem sie sich mit dem Thema Notation beschäftigen müssen. Zwar war es bisher schon ganz lustig wie man zu jedem Lied seine Akkorde schreddern konnte oder mittels ein paar zufällig gefundener harmonischer Töne super Solos hingelegt hat.
Aber der Mensch ist von Natur aus neugierig und um das Instrument Gitarre richtig verstehen zu können muss man sich auf dem Grifbrett auskennen…
Kürzlich in einem Proberaum: “Hey das neue Riff klingt echt cool, könntest du das mal in Noten abfassen? Ich würde das gerne mal Daheim auf dem Klavier ausprobieren… ähm naja … hm … mal sehen”
So oder so ähnliche Unterhaltungen hat man als Noten-Wer-braucht-denn-sowas-Gitarrist des öfteren. Da ist man Zauberer, Virtuose und Improvisationsgenie aber wenn es um den Erhalt der eigenen Werke für die Nachwelt geht …
